Mundkrebs, Rachenkrebs, Mundhöhlenkrebs

Unter Mundkrebs versteht man einen Tumor, der sich im Mund entwickelt.

Als Mundkrebs bezeichnet man Krebs, der sich an den Lippen resp. vielfach an der Unterlippe, im Mundraum, im hinteren Rachenraum, an den Rachenmandeln oder an den Speicheldrüsen entwickelt, was der Zahnarzt meist als Karzinom, Malignom, MaligneMalignität oder Neoplasie bezeichnet und nur selten von einem Mundschleimhauttumor spricht. Wird der Krebs nicht frühzeitig erkannt, muss Mundkrebs operiert oder mit einer Strahlentherapie und oder auch Chemotherapie behandelt werden. Hinweise von beginnendem Mundkrebs ist schwierig zu erkennen, denn in frühen Stadien kann Mundhöhlenkrebs vorliegen, ohne dass Beschwerden entstehen. Mundhöhlenkrebs wird in der Zahnmedizin meist als Mundhöhlenkarzinom bezeichnet, denn der Begriff Mundhöhlenkarzinom umschliesst alle bösartigen Tumoren der Mundhöhle und der Zunge. Ob und welche Symptome das bei einem Malignom auftreten hängt davon ab, wo sich der Tumor befindet und wie weit er sich ausgedehnt hat. Mundkrebs oder Rachenkrebs kann überall im Mund oder Rachen auftreten, so dass meist von einem Mundschleimhauttumor gesprochen wird.

Risiko für Mundhöhlenkrebs

Bösartige Neubildungen in der Mundhöhle bezeichnet man als Mundhöhlenkrebs bzw. Mundhöhlenkarzinom, wo ein erhöhtes Krebsrisiko bei Rauchern bestehen kann, besonders bei Pfeifenrauchern sowie beim Genuss von Kautabak.

Bösartige Tumore entstehen durch eine genetische Veranlagung, was meist ein Zusammenspiel von mehreren Faktoren ist, das bestimm ob man an einer bestimmten Krebsform erkrankt oder nicht, denn das Tabakrauchen wie auch der Genuss von Kautabak etc. kann ein entscheidender Risikofaktor für Mundhöhlenkrebs bzw. bösartige Tumore oder gutartige Tumore im Mundraum sein, denn nicht alle starken Raucher erkranken an einer Krebsart, denn es gibt viele weitere krankheitsbegünstigende Faktoren. Eine schlechte Mundhygiene, mechanische Irritationen durch schlecht sitzenden Zahnersatz wie Druckstelle durch Prothese und gewisse Essgewohnheiten oder humane Papillomaviren (DNA-Viren) können Krebserkrankungen im Mund auslösen. Betrachtet man das bösartige Gewebe der Mundschleimhaut unter dem Mikroskop, handelt es sich meist um so genannte Plattenepithel-Zellen, weshalb man in der Zahnmedizin auch von einem Plattenepithelkarzinom spricht, denn als Plattenepithel wird das Epithel bezeichnet, das beim Mensch an vielen äusseren und inneren Oberflächen vorkommt. Mundhöhlenkrebs ist wie Malignome (bösartige Tumore) der Lippen, eine seltene Krebserkrankung und gehört nebst dem Rachenkrebs und Kehlkopfkrebs zu den häufigsten bösartigen Neubildungen im Halsbereich, Nasenbereich und Ohrenbereich.

Anzeichen von Mundkrebs

Anzeichen von Mundkrebs sind Stimmveränderungen, Schwellungen am Kiefer, die zu einer schlechtsitzenden Zahnprothese führen kann.

Wunde Stellen an Lippen, Zahnfleisch oder im Mundraum, die leicht bluten und nicht verheilen, können Anzeichen von Mundkrebs sein wie auch Knoten an der Kaumuskulatur oder Verdickung der Wange, die mit der Zunge gefühlt werden kann. Mögliche Anzeichen von Mundkrebs können auch Schwierigkeiten beim Kauen oder Schlucken von Nahrung, weisse oder rote Flecken auf dem Zahnfleisch, Zunge oder Mundinnenseite sowie Sensibilitätsverlust oder Taubheitsgefühl in einem Mundbereich sein. Beim Mundkrebs können Speicheldrüsen, Lippen, Gaumen, Zahnfleisch, Zunge oder die Wangeninnenseite von Krebs befallen sein, wobei diese Krebsarten gemeinsam auftreten können. Bei fortschreitendem Wachstum kann ein Tumor beim Essen und beim Schlucken Schmerzen verursachen, wo der Speichel im Mund dann gelegentlich auch blutig gefärbt ist. Einige Patienten mit Mundkrebs können durch einen starken Mundgeruch auffallen, der durch den Zerfall von Tumor ausgelöst wird.

 










Grosses Zahnlexikon

Das Zahnwissen-Lexikon ist ein Zahnmedizin-Nachschlagewerk als Online-Wörterbuch für Zahnpatienten.

Das grosse Zahnlexikon von OPTI-DENT ist ein Zahn-Medizin-Lexikon für Zähne, Mund und Kiefer, das zur Verständlichkeit der Zahnbehandlung und Zahnsanierung beim Zahnarzt beitragen soll. Das Zahnlexikon kann die Beratung beim Zahnarzt oder eine Angstberatung (Hilfe bei Zahnarztangst) nicht ersetzen, denn das grosse Zahnlexikon kann nur Angaben liefern, wenn man die Zusammenhänge der Behandlung beim Zahnarzt nicht verstanden hat. Das grosse Zahnlexikon bietet ihnen die Möglichkeit, sich über die verschiedenen Begriffe der Zahnmedizin zu informieren, so auch über die Zahnästhetik, Bioästhetik, Bioprothetik oder über die biologische Zahnmedizin wie auch über den Zahnersatz und deren Zahnsanierungs-Kosten etc. Das Vertrauen zum Zahnarzt und dessen Aussagen ist jedoch sehr wichtig, im Besonderen bei Zahnarzt-Angst, wo ein guter Zahnarzt gefragt ist, der Verständnis und viel Erfahrung mit Zahnarztangst hat, aber auch eine Dämmerschlafnarkose anbieten kann.