Zahnlexikon über Zähne, Zahnfleisch, Zahnimplantate und Zahnersatz

Zahnen

Zahnen bedeutet Zahndurchbruch, denn Zahnen erfolgt durch langsames Vorrücken der Zähne, was als Zahndurchbruch bezeichnet wird.

Während der Schwangerschaft entwickeln sich beim Kind bei der Zahnentwicklung Zahnknospen das die Grundlage für die Milchzähne bildet. Der Durchbruch der Zähne bzw. Zahnen erfolgt durch ein langsames Vorrücken der Zähne im Milchzahngebiss. Babys Zahnen wenn die Zähne im Babymund hervortreten, denn gleichzeitig wird die darüber liegende Schleimhaut beim Zahnen dünner, die dann aufgeht und den Zahn freigibt. Zwischen dem dritten und zwölften Monat brechen die Zähne durch, es ist das Zahnen durch die Oberfläche vom Zahnfleisch, was als Zahndurchbruch im MilchgebissZahngebiss bezeichnet wird.

Zahnen oder Zahnung

Zahnen oder auch Zahnung ist der Begriff für das Durchdringen der Milchzähne bei Babys.

Wenn die ersten Zähne im Babymund wachsen, durchstossen (Zahnung) diese die Mundschleimhaut, was heftige Schmerzen, Rötungen, Schwellungen und Zahnfieber verursachen kann. Zahnfieber ist bei Säuglingen und Kleinkindern das Auftreten einer meist leicht erhöhten Körpertemperatur während dem Zahnen. Als Fieber verursachend (Pyrogen) ist das Zahnen nicht, denn das Kleinkind reagiert auf geringe Infekte mit fieberhaften Erscheinungen, deren erhöhter Stoffwechsel ein Zahndurchbruch im Milchgebiss aktiviert. Das Zahnen kann durch Zahn-Gels, Fenchelpräparate und kleine Osanit-Kügelchen gelindert werden. Dentition ist der Durchbruch der Zähne durch das Zahnfleisch. Zahnen ist kein Meilenstein, den ein Baby beim Zahndurchbruch auf einmal erreicht, denn Zahnen bedeutet eine Veränderung vom zahnlosen Grinsen zu einem Mundvoll weissen Beisserchen, das bis zum dritten Lebensjahr dauern kann. Der Durchbruch der Milchzähne (erste Dentition) erfolgt zwischen dem 5. und 30. Lebensmonat, wobei auch ein verspäteter Zahndurchbruch erfolgen kann. Im Normalfall brechen die unteren Milchzähne im Milchgebiss immer zuerst durch, später erfolgt dann der Zahndurchbruch der bleibenden Zähne, sodass man von Wechselgebiss spricht. Der Durchbruch der bleibenden Zähne (zweite Dentition) im bleibenden Gebiss liegt mit Ausnahme der Weisheitszähne (Weisheitszahndurchbruch) ca. in der Zeit vom 6. bis 14. Lebensjahr.

Zahnbehandlung im Dämmerschlaf

Die Schlafnarkose während der Zahnbehandlung ist bei grosser Zahnarztangst (Phobie) meist die beste Variante, wobei es viele Angstgründe gibt. Wer Zahnarztangst hat, sollte die Ängste dem Zahnarzt bereits vor der Zahnbehandlung bei der Anmeldung mitteilen, damit der Zahnarzt genügend Zeit einplanen kann. Das Vertrauen zum Zahnarzt ist bei Zahnarzt-Angst sehr wichtig, sodass eine vorgängige kostenlose Angstberatung (Hilfe bei Zahnarztangst) sehr sinnvoll sein kann, damit ein guter Zahnarzt gefunden wird, der viel Verständnis und Erfahrung mit Zahnarztangst hat, aber auch eine Dämmerschlafnarkose anbieten kann. Weitere Informationen über die Behandlung bei Zahnarztangst und Schlafnarkose beim Zahnarzt erhalten Sie bei OPTI-DENT unter Fachberatung Zahnmedizin und Fachberatung Zahnarztangst.