Prothesen Zahnmedizin, Zahnersatz

Prothesen sind künstliche Körperteile als Ersatz, so die Zahnprothese als Zahnersatz.

Prothesen sind in der Zahnmedizin Hilfsmittel, welche fehlende Körperteile wie Zähne in funktioneller wie auch in ästhetischer Hinsicht (Zahnästhetik) ersetzen. Prothesen in der Zahnmedizin sind Zahnprothesen als Ersatz für verloren gegangene Zähne, wo man im engeren Sinne unter Prothesen herausnehmbaren Zahnersatz versteht. Zahnprothesen sind als Zahnersatz abnehmbar gestaltet und nicht wie Zahnbrücken oder Zahnimplantate in der Mundhöhle fix verankert. Die künstlichen Zähne bestehen bei der Prothese meist aus Kunststoff oder aus Keramik und sind auf der Prothesenbasis befestigt, die auf der Mundschleimhaut aufliegt und je nach Art der Prothese mehr oder weniger ausladend gestaltet ist. Bei Teilprothesen sind noch eigene Zähne vorhanden, an denen die Ersatzzähne befestigt werden können. Durch Totalprothesen werden alle Zähne von einem oder beider Kiefer ersetzt, wobei das "Angewöhnen an Prothesen" nicht immer einfach ist und doch sollte man sich an das Tragen von Totalprothesen angewöhnen. In der Zahnmedizin gibt es festen Zahnersatz der als festsitzenden Zahnersatz bezeichnet wird und herausnehmbarer Zahnersatz. Je nach Abstützung unterscheidet man parodontal (nur auf Zähnen) und parodontal-gingival (auf Zähnen und Mundschleimhaut) abgestützte Prothesen von rein schleimhautgetragenen Prothesen. Bei der Fertigung von Prothesen ist die Zusammenarbeit von Zahnarzt und Zahntechniker im Dentallabor sehr wichtig, so bei der Teilprothese wenn einzelne Zähne fehlen oder bei der Vollprothese wenn alle Zähne fehlen.

Prothese vom Zahnarzt

Der Zahnarzt bereitet den Kiefer auf die Prothese vor und nimmt Abdrücke vom Zahngebiss bzw. Abformung, fertigt in vielen Fällen Modelle und entscheidet mit dem Patienten zusammen welche Zahnfarbe die Zähne bekommen sollen.

Der Zahnarzt ist für eine korrekte Bissnahme zuständig, denn nur nach einer exakten Vorarbeit ist es dem Zahnlabor möglich, den passgenauen Zahnersatz zu fertigen, der dann vom Zahnarzt eingesetzt wird. Der Gaumen hat die Tendenz, sich zu verformen, weshalb Zahnpatienten die eine Zahnprothese tragen, diese auch dann einsetzen, wenn nicht Gegessen werden darf. Der Gaumen kann schon innerhalb von 3–8 Tagen sehr stark schrumpfen, dass die Prothese nicht mehr richtig passt und man als Patient Schwierigkeiten beim Kauen haben kann. Da Prothesen im Munde nicht fix verankert sind, kann es während dem Kauen oder Sprechen zu geringen Bewegungen vom Zahnersatz kommen, was ein verminderte Kaukomfort und Sprechkomfort bedeutet, denn eine ausladende Prothesenbasis verursacht meist einen verminderten Tragkomfort, was bei allen schleimhautgetragenen Prothesen ein Hauptnachteil ist. Siehe auch Druckstelle durch ProtheseHaftmittel für Prothesenhalt, Prothesenpflege und Prothesenreinigung sowie Prothesenhalt.

 

Zahnbehandlung im Dämmerschlaf

Die Schlafnarkose während der Zahnbehandlung ist bei grosser Zahnarztangst (Phobie) meist die beste Variante, wobei es viele Angstgründe gibt. Wer Zahnarztangst hat, sollte die Ängste dem Zahnarzt bereits vor der Zahnbehandlung bei der Anmeldung mitteilen, damit der Zahnarzt genügend Zeit einplanen kann. Das Vertrauen zum Zahnarzt ist bei Zahnarzt-Angst sehr wichtig, sodass eine vorgängige kostenlose Angstberatung (Hilfe bei Zahnarztangst) sehr sinnvoll sein kann, damit ein guter Zahnarzt gefunden wird, der viel Verständnis und Erfahrung mit Zahnarztangst hat, aber auch eine Dämmerschlafnarkose anbieten kann. Weitere Informationen über die Behandlung bei Zahnarztangst und Schlafnarkose beim Zahnarzt erhalten Sie bei OPTI-DENT unter Fachberatung Zahnmedizin und Fachberatung Zahnarztangst.