Mikroorganismen auf Zungenbelag

Im Mundraum befinden sich ca. zwei Drittel der oralen Mikroorganismen auf der Oberfläche der Zunge, was nebst der Zahnpflege auch eine Zungenpflege notwendig macht.

Mikroorganismen (Mikroben) sind sehr zahlreich auf der Zunge im Zungenbelag angesiedelt. Mikroorganismen ist ein Sammelbegriff für Kleinstlebewesen wie Bakterien, Viren, Protozoen und Pilzen. Man schätzt, dass sich etwa zwei Drittel der oralen Mikroorganismen auf der Oberfläche der Zunge befinden. Probanden mit Mundgeruch weisen in der Regel mehr Zungenbelag auf der Zunge auf als Personen ohne Mundgeruch. Zungenbelag besteht aus Blutbestandteilen und Speichelbestandteilen, Nahrungsresten, Epithelzellen und Bakterien, was nebst Entzündungen im Mundraum eine Ursache für Mundgeruch sein kann. Innerhalb vom Zungenbelag findet man eine etwa zehnfach höhere Bakteriendichte. Tiefe Fissuren und Grübchen und eine anomale Zungenoberfläche (z. B. anatomisch bedingt, durch erkrankte Zungentonsillen, Lingua nigra) begünstigen die Bildung von Zungenbelag und Mundgeruch. Zungenrandimpressionen sind durch die Zahnabdrücke erkennbar und können durch Zungenpressen und Zungenbeissen entstehen, was vielfach auch mit Zähneknirschen und Zähnepressen (Bruxismus) einhergeht, was eine Entzündung der Zungenschleimhaut auslösen kann und meist als Zungenentzündung (Glossitis) bezeichnet wird. Es gibt es Menschen die ständig mit der Zunge gegen die Zähne pressen, so am häufigsten gegen die Frontzähne im Unterkiefer um Stress und psychische Anspannungen abzubauen. Das Zungenpressen ist eine Fehlfunktionen der Zunge und gehört zu den Parafunktionen wie das Daumenlutschen, Lippensaugen, Lippenbeissen und Zungenbeissen oder das Einsaugen der Lippenschleimhaut und Wangenschleimhaut. Der normale Zungenbelag besteht mehrfach aus verhornten, abgestorbenen Zellen  (Papillenspitzen), Speiseresten, Mikroorganismen und Schleim. Eine Spezialform ist die Landkartenzunge als landkartenartig strukturierte Zungenoberfläche (Lingua geographica), die keine Beschwerden macht und vererbt ist. Zungenoberflächen können sich durch Farbstoffe bei bestimmte Esswaren oder Bakterien braunschwarz verfärben. Weisse, meist abstreifbare oder auch brennende Beläge sind typisch für eine Pilzinfektion.

 

Zahnbehandlung im Dämmerschlaf

Die Schlafnarkose während der Zahnbehandlung ist bei grosser Zahnarztangst (Phobie) meist die beste Variante, wobei es viele Angstgründe gibt. Wer Zahnarztangst hat, sollte die Ängste dem Zahnarzt bereits vor der Zahnbehandlung bei der Anmeldung mitteilen, damit der Zahnarzt genügend Zeit einplanen kann. Das Vertrauen zum Zahnarzt ist bei Zahnarzt-Angst sehr wichtig, sodass eine vorgängige kostenlose Angstberatung (Hilfe bei Zahnarztangst) sehr sinnvoll sein kann, damit ein guter Zahnarzt gefunden wird, der viel Verständnis und Erfahrung mit Zahnarztangst hat, aber auch eine Dämmerschlafnarkose anbieten kann. Weitere Informationen über die Behandlung bei Zahnarztangst und Schlafnarkose beim Zahnarzt erhalten Sie bei OPTI-DENT unter Fachberatung Zahnmedizin und Fachberatung Zahnarztangst.