Kallus, Callus, Kieferknochen, Zahnmedizin

Kallus (Callus) bedeutet Knochennarbe bzw. Knochengewebe, das bei der Heilung von Knochenbrüchen (Fraktur) zwischen den beiden Bruchstücken entsteht.

Callus das bei der Heilung von einer Knochenfraktur zwischen den beiden Bruchstücken entsteht wird von der Knochenhaut (periostaler Kallus) und dem Knochen selbst (endostaler Kallus) gebildet. Kalus bedeutet harte Haut, Schwiele, Gewebe, das sich an Knochen oder Haut bildet, im Besonderen nach Schädigung oder bei Überbeanspruchung. Kallus (Callus) bedeutet, das nach einem Knochenbruch oder Osteotomie durch Osteoblasten neu gebildete weiche Gewebe bzw. der Frakturheilung dienende jugendliche Knochengewebe mit Ursprung in Knochenmark und äusserer wie auch innerer Knochenhaut. Bei der Heilung von einem mit Ruhegips versorgten Knochenbruch entwickelt sich zunächst Kallusgewebe, dann Geflechtknochen und leztentlich den Lamellenknochen. Bei der Distraktionsosteogenese wo es sich um operatives Verfahren handelt, wird von einer Kallusdistraktion gesprochen, wenn es sich um Knochenneubildung durch Auseinanderziehen geht, denn als Distraktion wird in der Zahnmedizin die kontrollierte Spreizung und Anlagerung von Knochen in der Spreizzone bezeichnet. Die Kallusdistraktion als chirurgisches Verfahren dient zur Verlängerung von Kieferknochen bzw. Knochenneubildung durch Auseinanderziehen, wobei der Kieferknochen durch eine Osteotomie durchtrennt wird und die beiden Hälften mit einer Fixateur kontinuierlich über Wochen in der Längsachse auseinanderbewegt wird. Die Kallusdistraktion wird bei einem zu niedrigen Kieferknochen in einen oberen und unteren Anteil aufgespalten und für die Zahnimplantation als Zahnwurzelersatz bzw. Zahnimplantaten als Zahnersatz vorbereitet. Als Kallus wird dann das röntgenologisch darstellbare Narbengewebe vom Knochen bezeichnet, das bei der sekundären Frakturheilung zur Überbrückung vom Frakturspalt gebildet wird, denn der biologischen Heilungsprozesse wird nach der Fraktur durch das Voneinander-Entfernen der Knochenbruchstücke im Bruchspalt durch die Neuproduktion von Knochensubstanz erreicht.

Kieferknochen-Regeneration

Mit gesteuerter Kieferknochen-Regeneration ist beim Zahnarzt ein Verfahren gemeint, mit deren Hilfe fehlender Kieferknochen regeneriert werden kann, denn Kieferknochen wächst nach.

Fehlender Kieferknochen kann regeneriert werden, wenn verlorene Knochensubstanz sich durch anregen vom Körper, Kieferknochen neu bilden kann, sodass man von "gesteuerter Knochenregeneration" spricht. Die gesteuerte Knochenregeneration funktioniert ähnlich wie ein Kieferknochenaufbau in der Implantologie nach einem Kieferknochenschwund, da die Schwachstelle im Kiefer mit körpereigenem Knochen oder einem Ersatzmaterial aufgefüllt und mit einer Membran abgedeckt wird. In der abgedeckten Höhle kann ein neuer Kieferknochen entstehen, sodass sich der Zahnhalteapparat auf dem neuen Knochenfundament regenerieren kann. Weiches Gewebe bzw. bindegewebiger Kallus verbindet in den ersten Wochen als geflechtartiges Knochenmaterial zunächst die Bruchstücke, wo später durch die Mineralisation diese Knochenart wieder in Lamellenknochen umgebaut wird bzw. durch Einlagerung von Kalksalzen langsam zum knöchernen Kallus wird. Der bei der Fraktur entstehende Bluterguss zwischen den Fragmenten fördert die Kallusbildung. Es ist zunächst rein bindegewebig und wird erst durch Kalkeinlagerung verfestigt und allmählich zu Konchengewebe umgebaut. Wenn die beiden Bruchstücke nicht ruhig gestellt werden, bildet sich der Kallus stärker aus, was als Luxuskallus bezeichnet wird. Die verkalkte Schwiele wird später über Monate bis Jahre wieder durch Osteoklasten abgebaut. Die Kallusbildung tritt nur bei einer sekundären Knochenheilung auf und nur dann, wenn die Bruchstücke nicht vollständig aufeinander stehen und sich ein Spalt gebildet hat. Bei der operativen Behandlung von Brüchen, bei der die Bruchstücke ohne jegliche Bewegung fest miteinander verschraubt oder verplattet werden, erfolgt die Heilung ohne Kallusbildung, doch ohne Kallusbildung kann sich eine Falschgelenkbildung (Pseudarthrose) ergeben, was das Ausbleiben der Heilung vom Knochenbruch bedeutet und als Falschgelenk, Scheingelenk oder Pseudogelenk bezeichnet wird. Wenn der knöcherne Bruch vollständig ausgeheilt ist, bildet sich die Knochennarbe im Laufe der Zeit unter dem Einfluss der Belastung allmählich zurück und ist später kaum mehr zu erkennen.





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