Gebissschema und Zahnarten im Gebiss beim Mensch

Gebissschema bzw. Zahnschema beinhalten Angabe der Zähne im Gebiss oder Darstellung vom Gebisszustand nach einem bestimmten System.

Das Gebiss bei Menschen ist ein Allesfresser-Gebiss wo die Frontzähne ein Blickfang sind und nicht verschoben oder verschachtelt sein sollten. Mit Gebissschema ist beim Mensch das Zahnschema mit der Bezeichnung der Zähne im Gebiss gemeint, die sich durch die Zahnformel ergibt. Das bisher gebräuchliche Gebissschema (von ZSIGMONDY) nummeriert die Zähne jedes Quadranten von 1 bis 8 und trägt sie in ein Balkenkreuz bzw. vereinfacht in einem Winkel ein. Das Gebissschema ist eine Schreibweise zur Kennzeichnung (Benennung) der Zähne im Gebiss, was im Volksmund die Zahnnummer ergibt, wenn eine "Zahnreparatur" notwendig ist. Die Gebissformel ergibt eine schematische Darstellung der anatomischen Anordnung der Zahnarten. Durch das Zahnschema können Zähne und Zahnimplantate in ihrer Position im Kiefer und im Zahnbogen eindeutig benannt werden.

Es gibt 3 verschiedenen Gebissschemas

Gebissschema nach Zsigmondy, Gebissschema nach Haderup, Gebissschema F.D.I.

Das Gebiss-Schema ist eine Bezeichnung der Zähne in einem Zahngebiss mittels zweistelliger Ziffern. Beim Gebissschema nach dem FDI-System bezieht sich die erste Ziffer auf den Kieferquadranten (1 für rechten Oberkiefer). Die zweite Ziffer bezeichnet den Zahn innerhalb des Quadranten (z. B. 3 für den Eckzahn). Der Heil- und Kostenplan enthält in der Regel ein Gebissschema, in das der Befund und die Therapieplanung eingetragen werden. Gemäss einer einheitlichen Konvention ist dabei jeder Zahn durch eine zweistellige Ziffer eindeutig definiert. Anhand bestimmter Kürzel werden jeweilige Befunde und die Therapieplanung in das Schema auf den Heil- und Kostenplan übertragen. Bei allen Darstellungen vom Zahngebiss wird von der Sicht des Patienten ausgegangen. Daher sind sie immer seitenverkehrt aufgezeichnet. Beim FDI-System werden die einzelnen Quadranten im Uhrzeigersinn von rechts oben nach rechts unten mit arabischen Zahlen, von 1-4 gekennzeichnet. Die Kennzeichnung im Milchgebiss erfolgt von 5 - 8. Die zweite Zahl gibt den entsprechenden Zahn in der Reihenfolge an.

Beim Zahnschema bzw. Gebissschema werden die Zahnarten bezeichnet

Das Zahnschema beim Mensch wird unterteilt in Gebissschema Kinder und Gebissschema Erwachsene.

Zahnarten unterscheidet man im Mund nach der Stelle wo sie sich die Zähne befinden. Die einzelnen Zahnarten werden im Erwachsenengebiss mit grossen Buchstaben abgekürzt und für das Milchgebisse (Milchzähne) bzw. Kinderzähne werden kleine Buchstaben verwendet, so die Schneidezähne I (Incisivi), Eckzähne C (Canini), vorderen Backenzähne P (Prämolaren) und hinteren Backenzähne M (Molaren). Das Gebissschema wird auch bezeichnet als Zahnschema, Zahnformel oder Gebissformel, es handelt es sich aber bei allen Ausdrucksformen immer um die Kenziffernummer bzw. „Hausnummer der Zähne im Gebiss“. Nebst dem "Zahnschema Milchgebiss" und "Zahnschema Dauergebiss" gibt es Zahngruppen, Zahntypen und Zahnmerkmale wie auch die "Lagebezeichnung Zahnfläche" und "Flächenbezeichnung der Zähne", damit die Beschreibung beim Zahnarzt deutlich gekennzeichnet werden kann.

 

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