Bleibendes Gebiss

Das bleibende Gebiss ersetzt das Milchzahngebiss, denn ab dem siebten Lebensjahr fallen die Milchzähne im Milchgebiss aus, und das bleibende Gebiss beginnt zu wachsen.

Bei Mensch bildet sich zunächst das Milchgebiss bzw. Milchzahngebiss, das ein temporäres Gebiss ist und beim Heranwachsen durch ein bleibendes Gebiss (permanentes Gebiss) ersetzt wird. Mit ca. sechs Jahren erfolgt der Zahndurchbruch im bleibenden Gebiss d.h. als erster von 32 bleibenden Zähnen bricht normal der erste grosse Backenzahn durch. Beim Gebiss stossen die zweiten Zähne durch die Milchzahnreihe durch. Sind bereits alle bleibenden Zähne durchgebrochen, ist in der Regel das Hauptwachstum der Kiefer abgeschlossen. Nicht alle Menschen bekommen bei der Zahnung die Weisheitszähne (letzte Molaren). Weisheitszähne sind oft verkümmert oder die Anlagen (Zahnkeime) fehlen. Die Hauptaufgabe des permanenten bzw. bleibenden Gebiss ist die Zerkleinerung und Zermahlen der Nahrung, so dass mit Hilfe von Speichel ein Nahrungsbrei entsteht, den die Verdauungssäfte in lösliche Nährstoffe umwandeln können. Für die ausreichende Zerkleinerung der Nahrung ist daher ein vollständiges und kaukräftiges Zahngebiss erforderlich. Mit natürlichem oder künstlichem Gebiss werden die Speisen optimal zermahlen, wenn keine Zahnlücken vorhanden sind. Gleichzeitig wird mehr Speichel produziert, was eine gute Verdauung mit sich bringt. Die einzelnen Zahngruppen haben dabei im bleibenden Gebiss verschiedene Aufgaben. Die Frontzähne (Schneidezähne und Eckzähne) zerschneiden die Nahrung, die kleinen vorderen Backenzähne (Prämolaren) zerkleinern die Nahrung und die grossen Backenzähne (Mahlzähne) zermalmen und zerkauen die Bissen. Zähne werden auch zum Sprechen gebraucht und stehen in engster Verbindung mit der Sprachbildung. Beim Fehlen von Zähnen wird die Aussprache undeutlich. Auch aus ästhetischen Gründen ist ein vollständiges Gebiss von grosser Bedeutung. Fehlerhafte, unvollständige Zahnreihen lassen das Gesicht ästhetisch nicht gut aussehen. Mit zunehmenden Alter kommt es zur Abrasion (Abnutzung, Abrieb) der Zähne (Abrasionszähne bzw. Abrasionsgebiss). Je nach Art und dem Grad der Beanspruchung ist die Abrasion verschieden und hat unterschiedliche Ursache wie Zähneknirschen. Massgebend ist die Art der Nahrung, Grad und Dauer der Beanspruchung sowie die Bissart, Kauart und die Widerstandsfähigkeit vom Zahnschmelz.

Zahnbehandlung im Dämmerschlaf

Die Schlafnarkose während der Zahnbehandlung ist bei grosser Zahnarztangst (Phobie) meist die beste Variante, wobei es viele Angstgründe gibt. Wer Zahnarztangst hat, sollte die Ängste dem Zahnarzt bereits vor der Zahnbehandlung bei der Anmeldung mitteilen, damit der Zahnarzt genügend Zeit einplanen kann. Das Vertrauen zum Zahnarzt ist bei Zahnarzt-Angst sehr wichtig, sodass eine vorgängige kostenlose Angstberatung (Hilfe bei Zahnarztangst) sehr sinnvoll sein kann, damit ein guter Zahnarzt gefunden wird, der viel Verständnis und Erfahrung mit Zahnarztangst hat, aber auch eine Dämmerschlafnarkose anbieten kann. Weitere Informationen über die Behandlung bei Zahnarztangst und Schlafnarkose beim Zahnarzt erhalten Sie bei OPTI-DENT unter Fachberatung Zahnmedizin und Fachberatung Zahnarztangst.