Aphthe (Aphten)

Aphthen sind kleine Geschwüre der Mundschleimhaut, vor allem an Wangeninnenseite, Gaumen und Zunge.

Eine Aphthe ist eine schmerzhafte, von einem entzündlichen Randsaum umgebene Erosion der Mundschleimhaut des Zahnfleischs, der Mundhöhle oder der Zunge und in Einzelfällen auch anderer Schleimhäute. Beim gleichzeitigen Auftreten mehrerer solcher Stellen im Rahmen einer Primärinfektion durch das Herpes-Simplex-Virus spricht man vom Krankheitsbild der Mundfäule bzw. Stomatitis aphthosa oder Gingivostomatitis herpetica. Treten Aphthen häufig wiederkehrend auf, spricht man von chronisch rezidivierender Aphthose. Mechanische Belastungen im Mund selbst, wie sie durch Zahnspangen oder spitze Zähne entstehen, führen zu kleinen Verletzungen der Mundschleimhaut. Diese wunden Stellen sind dann prädestiniert zum Ausbilden einer Aphte, einzeln oder zu mehreren gleichzeitig auftretend und meist nur linsengross. Aphthen haben die unterschiedlichsten Ursachen, mit denen die meisten Kinder früher oder später einmal Bekanntschaft machen. Aphthen sind überwiegend harmlos und fast immer innerhalb von einer Woche vorbei.

Aphten im und am Mund

Eine Aphthe ist ein schmerzhafter, nässender Substanzverlust der Schleimhaut im Mundbereich, meist grauweisse Farbe mit rundlich schmalem roten Rand.

Der Mundraum und Rachenraum ist der erste Abschnitt des Verdauungskanals sowie der Atemwege und ist im gesunden Zustand dicht mit symbiotischen Mundbakterien besiedelt, die eine Schutzschicht auf der Schleimhaut bildet. Ist diese Mundflora gestört, kann es zu Entzündungen, Aphthen (Aphthose), Mundfäule oder Soor kommen. Apthen sind kleine, entzündete Bereiche im Mund, sind besonders häufig und sind kleine Schleimhautdefekte im und am Mund. Es handelt sich um Ulzerationen (Mundgeschwüre) oder einfach Geschwür, die auch Hinweis auf eine Organerkrankung geben können (z.B. Darm). Die Defekte erscheinen plötzlich in der Schleimhaut, wobei schon einige Tage vorher ein Missempfinden im betroffenen Ort den Ausbruch ankündigt. Danach zeigen sie sich durch Schmerzen, die das Essen, Sprechen und Schlucken beeinträchtigen können. Weiterhin sind Aphten durch Juckreiz und Brennen gekennzeichnet. Eine Aphthe ist eine schmerzhaft entzündete Stelle der Schleimhaut des Zahnfleischs, der Mundhöhle oder der Zunge und in Einzelfällen auch anderer Schleimhäute, z.B. im Genitalbereich. Beim gleichzeitigen Auftreten mehrerer solcher Stellen spricht man vom Krankheitsbild der Mundfäule (Stomatitis aphthosa). Treten Aphthen häufig wiederkehrend auf, spricht man von chronisch rezidivierender Aphthose. Aphthen können extrem schmerzhaft sein und sind nicht mit einfachen Verletzungen im Mund zu verwechseln. Menschen mit stärkerem Befall sind oft stark in der täglichen Lebensführung beeinträchtigt, und können teilweise nur unter Schmerzen sprechen oder essen. Teilweise ist sogar das Schlucken von Wasser oder Speichel schmerzhaft.

Aphten sind entzündliche Veränderungen

Aphten sind Mundschleimhautveränderungen resp.weisse Flecken mit rotem Rand und sind einzeln oder aus Gruppen bestehend. Aphten (griech. aphta = Mundausschlag) sind entzündliche Veränderungen der Mundschleimhaut, die sehr schmerzhaft sein können. In wenigen Fällen können auch nahezu nicht schmerzende Aphthen auftreten. Aphtene treten entweder chronisch oder sporadisch auf, und halten bis zu zehn Tage an. Eine ursächliche Behandlung gibt es nicht, es werden nur die Symptome behandelt. Tipp: Eine Salbe aus Melissenblättern hat sich gut bewährt.

Ursache von Aphten

Die Ursache der Aphte ist das Herpes Virus. Es ist eine Immunreaktion gegen Schleimhautgewebe, die von bestimmten Hormonen gefördert wird. Auch bestimmte Nahrungsmittel oder Infektionen können diese allergie-ähnliche Reaktion auslösen. In der Regel heilen Aphten innerhalb einer bis zwei Woche von alleine wieder ab. Häufig kommen sie während eines Zahnwechsels, der Menstruation, bei Stress, Allgemeinerkrankungen oder Verdauungsstörungen vor. Das schubweise Auftreten kann im akuten Stadium schmerzhaft sein und mit Fieber, Anschwellen der Lymphknoten und Mundgeruch einhergehen. In wenigen Fällen treten auch nahezu nicht schmerzende Aphthen auf. Mechanische Belastungen durch Zahnspangen oder spitze Zähne im Mund, führen zu kleinen Verletzungen der Mundschleimhaut, womit wunde Stellen entstehen, die prädestiniert sind zum Ausbilden einer Aphte.

 

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