Zahnlexikon über Zähne, Zahnfleisch, Zahnimplantate und Zahnersatz

Zahnverankerung und Implantat-Verankerung

Bei der Zahnverankerung im Oberkiefer und Unterkiefer sind die Zahnwurzeln in taschenartigen Aussparungen im Kieferknochen verankert, die als "Zahnfächer" im Alveolarfortsatz bezeichnet werden.

Dank der Zahnverankerung bzw. Verbindung zwischen Zahnwurzel und Kieferknochen können die Zähne den starken Druckbelastungen beim Kauen standhalten. Die natürliche Zahnverankerung besteht aus dem Zahnzement (Wurzelzement) als harter Überzug der Wurzeln, wo zahlreiche Fasern aus Bindegewebe sitzen und den Zahn elastisch mit dem Zahnfach (Knochenfach) verbinden, denn Zähne lassen sich bewegen. Die natürliche Verankerung vom Zahn im Gebiss besteht aus dem Wurzelzement, von dem winzige Sharpey-Fasern ausstrahlen und den Zahn im Alveolarknochen in der Alveole verankern, so auch das Zahnfleisch als Schutz vom ZahnhalsAlveolen sind Vertiefungen bzw. Kiefer-Knochenmulden im Alveolarknochen, wo die Zahnwurzeln ihren Halt finden. Zum Zahnhalteapparat gehören alle Anteile und Strukturen, die zur Verankerung der Zähne in den Alveolen beitragen. Die Zahnfächer werden im Volksmund vielfach als Zahnmulde bezeichnet, wenn bei einem Zahnlückenstand Zähne fehlen.

Implantatverankerung

Bei einem Verlust vom Zahn ist das Zahnimplantat als Zahnwurzelersatz die beste Wahl, um den Zahn mit der Zahnwurzel zu ersetzen, der im Kieferknochen verankert wird.

Nach der Implantatplanung erfolgt die Implantatverankerung zur Verankerung vom Zahnersatz je nach Implantatsystem und Kieferknochenangebot mit oder ohne Kieferknochenaufbau, meist durch einen Implantatkörper mit Implantatschraube. Für eine funktionsstabile Verankerung vom Zahnersatz spielt die Implantatlänge und der Durchmesser vom Implantat wie auch die Anzahl notwendiger Implantate eine wichtige Rolle für den Implantat-Erfolg. Zur Verankerung im zahnlosen Kiefer vom Total-Zahnersatz sind die Anzahl Zahnimplantate in Abhängigkeit der Höhe und Breite vom Kieferknochen wie auch vom Implantatsystem wie beim All-On-System, wo 4 oder 6 Implantate für eine festsitzende Zahnversorgung genügen können. Die Zahnersatzkosten stehen in Abhängigkeit von der gewünschten Versorgungsart und dem vorhandenen Knochenangebot im Kiefer, wobei die Standartimplantate mit Implantatkrone den besten Kaukomfort bieten. Durch Zahnimplantate als Nachbildung vom natürlichen Zahn bewirkt man eine natürliche Druckbelastung auf den Kieferknochen, was mit Durchmesser-reduzierten Mini-Implantate zur Fixation von Vollprothesen nicht möglich ist. Mit normalen Zahnimplantaten kann ein Kieferknochenschwund meist verhindert werden, da der Kiefer durch die natürliche Druckbelastung besser durchblutet wird.

Zahnsanierung in Dämmerschlaf-Narkose

 Die Schlafnarkose beim Zahnarzt während der Zahnbehandlung ist bei Zahnarztangst die beste Variante. Unter einer Zahnsanierung versteht man beim Zahnarzt eine Zahnrestaurierung durch Zahnfüllungen, Wurzelbehandlungen oder das Verblenden der Zähne mit Veneers. Unter einer Komplettsanierung versteht man meist eine Zahnbehandlung, bei der die Hälfte der Zähne sanierungsbedürftig sind oder durch Zahnersatz ersetzt werden müssen, was vielach bei Zahnarztangst der Fall ist, wo eine Gebisssanierung notwendig wird, den durch die Sanierung der Zähne wird die Lebensqualität erhöht. Weitere Informationen über die Behandlung bei ZahnarztangstAngstbewältigung bei Phobie, Methoden bei Zahnarztphobie und Schlafnarkose beim Zahnarzt erhalten Sie bei OPTI-DENT unter Fachberatung Zahnarztangst und Fachberatung Zahnmedizin.