Zahnlexikon über Zähne, Zahnfleisch, Zahnimplantate und Zahnersatz

Zahnschmuck

Zahnschmuck hat, wie der Name verrät, eine rein kosmetische Funktion wie Tätowieren, Piercing, Branding und Cutting.

Mit Zahnschmuck sind verschiedene Zahnverzierungen der sichtbaren Zähne gemeint, wie z.B. spezielle Goldfolien, Glassteinchen und Diamantsteinchen, die mit einem speziellen Kleber angebracht werden. Zahnschmuck wird als Brillis, Dazzlers (Goldfolie), Zahn-Tattoos oder Kristallglas bezeichnet. Dabei wird die Zahnoberfläche in den obersten Schichten vom Zahnschmelz aufgeraut. Unter Zahnschmuck versteht man meistens kleine Glitzer-Steinchen, die an die Zahnoberflächen aufgeklebt werden. Bei sachgerechter Ausführung bleibt die Zahnsubstanz beim Aufkleben weitestgehend unversehrt. Diese Methode vom Aufkleben ist weniger dauerhaft, darum wird ein echter Edelstein in den Zahn eingearbeitet, wobei bei diesem Vorgang der Zahn angeschliffen wird. Der Schmuckstein hält über Jahre, seien es Brillis, Dazzlers (Goldfolie), Zahn-Tattoos oder Kristallglas.

Twinkles als Zahnschmuck

Mode macht vor den Zähnen nicht halt, weshalb es Zahnschmuck als Zahnverzierung wie Twinkles gibt.

Es gibt verschiedene Arten von Zahnschmuck, die zum Teil sehr umstritten sind wie die Zahncaps, die auf die oberen Frontzähne gesetzt werden. Das Tragen und Entfernen von Zahncaps kann zu erheblichen Schäden an Zähnen und Zahnfleisch führen. Unbedenklicher als Zahncaps, aber auch nicht ganz unumstritten, ist Zahnschmuck, der vom Zahnarzt fachgerecht angebracht wird. Dazu gehören sog. Dazzler, dünne Goldfolien, die als Buchstaben oder Figuren angeboten werden. Twinkles sind ähnlich, aber bestehen immer aus 24-karätigem Gold. Skyces sind aus Kristallglas. Sie gibt es in unterschiedlichen Grössen und Farben. In manchen Fällen werden auch echte Brillanten an den Zähnen angebracht. Diese Art von Zahnschmuck wird in der Regel nur oberflächlich mit Hilfe eines speziellen Verfahrens angeklebt. Zunächst wird die Zahnoberfläche gründlich gereinigt. Wo der Zahnschmuck sitzen soll, wird der Zahnschmelz mit einer speziellen Säure angeätzt und mit einem Kunststoffkleber wird das zuvor angepasste Schmuckstück auf den angerauten Zahnschmelz als Zahnhartsubstanz gesetzt. Bei fachgerechter Anwendung verschliesst der flüssige Kunststoff die durch das Aufrauen veränderte Oberfläche. In ähnlicher Weise werden auch die bei einer kieferorthopädischen Behandlung verwendeten festsitzenden Elemente einer Zahnspange mit Brackets befestigt. Der auf diese Weise angebrachte Zahnschmuck kann bis zu drei Jahren halten und in der Regel problemlos wieder entfernt werden.

Zahnschmuck, ein Blickfang

Zahnschmuck als Blickfang ist aus zahnärztlicher Sicht umstritten, denn die Schmuckstücke bieten Kariesbakterien zusätzlichen Raum und erfordern daher eine sehr gründliche Mundpflege wie bei der Zahnspangenbehandlung.

Durch das Anätzen vom Zahnschmelz geht beim Befestigen vom Zahnschmuck als Zahnverzierung gesunde Zahnsubstanz verloren. Da sich unter dem Zahnschmuck eine Karies als Zahnerkrankung der Zahnhartsubstanz entwickeln kann, ist das Pflegen der Mundhöhle und die Zahnpflege wie auch die Pflege von Zahnschmuck wichtig. Dies bedeutet zwar in der Regel für den Zahn keine ernsthafte Gefahr, dennoch sollte man sich darüber bewusst sein, dass bei einem solchen Eingriff gesunde Zahnsubstanz angegriffen wird. In jedem Fall sollte die Anbringung von Zahnschmuck von einem Zahnarzt durchgeführt werden.

Preisüberwacher für Zahnarztpreise

Der beste Preisüberwacher der Zahnärzte für Zahnarzt-Preise und Zahnersatz-Kosten ist die Konkurrenz.

Bei Zahnersatz spielen die Kosten vom Dentallabor eine wichtige Rolle, denn die Herstellung von Zahnersatz ist meist sehr Arbeitsintensiv. Beim Zahnarztvergleich werden meist grosse Preisunterschiede festgestellt, im Besonderen die Zahnsanierungs-Kosten, doch wichtiger als der Zahnarztpreis ist das Vertrauen zum Zahnarzt. Weitere Informationen erhalten Sie bei OPTI-DENT unter Fachberatung Zahnmedizin.