Zahnlexikon über Zähne, Zahnfleisch, Zahnimplantate und Zahnersatz

Zahnmedizin

Die Zahnmedizin umfasst die Vorbeugung, Erkennung und die Behandlung aller Erkrankungen im Zahnbereich, Mundbereich und Kieferbereich.

Die Zahnmedizin befasst sich (bei der Zahnbehandlung) mit Zahnkunde, Mundkunde und Kieferheilkunde oder kurz Zahnheilkunde bzw. Heilkunde. Zahnmediziner sind sowohl der Zahnarzt, der Kieferorthopäde als auch der Oralchirurg. Der Mund-Kiefer-Gesichtschirurg ist nicht nur Zahnmediziner sondern auch Humanmediziner für Zahnprobleme, Zahnerhaltung und Zahnsanierung. Aufgrund der anatomischen Gegebenheiten befasst sich die Zahnmedizin hauptsächlich mit einem relativ kleinen Ausschnitt des menschlichen Körpers. Der Kauapparat ist eingebettet in die Funktionssysteme des Kopf-Hals-Schulter-Bereichs. Erkrankungen und Störungen in diesen Bereichen können sich auf die Funktion des Kauapparates auswirken. Ausserdem zeigen viele Krankheiten, z.B. Blutkrankheiten oder Infektionen, Symptome in der Mundhöhle. Umgekehrt wirken sich krankhafte Veränderungen der Mundhöhle oft auch auf den restlichen Körper aus (Ganzheitliche Zahnmedizin und Bioconzept). Darum beschäftigt sich der Zahnmediziner in der heutigen Zeit nicht ausschliesslich mit Zähnen und Zahnfleisch, sondern berücksichtigt darüber hinaus auch angrenzende funktionelle Gebiete wie Herderkrankungen (ganzheitliche Zahnmedizin). Unter Bioästhetik versteht man die "Bioästhetische Zahnheilkunde" für eine schöne "Gesichtsästhetik". Bei der "Bioästhetischen Zahnbehandlung" bzw. "Bioästhetischen Zahnmedizin“ liegen Studien von Biologen und Zahnärzten zugrunde, da es eine "Biologische Zahnmedizin" ist, wo "Bioästhetischer Zahnersatz" verwendet wird, denn der Ausdruck Biomaterial war als Definition im Altertum von den Römern und Chinesen für Zahngold bekannt und wird seit den 60er Jahren wieder vermehrt verwendet. Der Begriff "Bioprothetik" wird vielfach für den Fachbegriff Zahnprothetik verwendet. Unter Toleranz wird in der Zahnmedizin resp. beim Zahnarzt die Zulässigkeit von Zahnersatz mit Massabweichungen sowie die Gewöhnung an Arzneimittel oder die Abnahme der Wirkung von einem Medikament verstanden, so auch für Schmerzmittel bei Zahnschmerzen.

Zahnarztausbildung / Zahnmedizinausbildung

Für eine zahnmedizinische Grundversorgung ist eine gute Zahnarztausbildung zum Familien-Zahnarzt in der Zahnmedizin wichtig.

Die zahnärztliche Ausbildung bzw. Zahnmedizin-Ausbildung erfolgt an einer Universität mit einer Studiendauer von mindestens fünf Jahren. Die ersten zwei Jahre sind dem Studium des gesunden Menschen und der naturwissenschaftlichen Grundlagen gewidmet, erst dann muss sich der Student entscheiden, ob er Arzt oder Zahnarzt werden möchte. Ab dem dritten Jahr ist die Einführung in Werkstoffkunde, zahntechnisches Arbeiten und Zahnersatzkunde gewidmet. Nach einem Jahr erfolgt während dieser Zeit eine Prüfung in den naturwissenschaftlichen Fächern (Vorphysikum). Zum Abschluss der ersten 3 Jahre wird eine zahnärztliche Vorprüfung (Physikum) durchgeführt. Nach bestandenem Physikum folgt die zweijährige theoretische und praktische Ausbildung in der Zahnheilkunde und den dazugehörigen medizinischen Fächern. Das Studium wird mit der zahnärztlichen Prüfung (Staatsexamen) abgeschlossen. Erst nach bestandener zahnärztlicher Prüfung, darf der Zahnarzt seinen Beruf ausüben. Um den von der Universität verliehenen Doktortitel (Dr. med. dent. = doctor medicinae dentariae) führen zu dürfen, muss der Zahnarzt eine wissenschaftliche Arbeit (Dissertation) erstellt haben, denn Studium und Eidgenössische Anerkennung alleine reichen zum Führen des Titels nicht aus. Die Zahnmedizin kann unterteilt werden in Ästhetische Zahnmedizin, Zahnärztliche Prothetik, Ganzheitliche Zahnmedizin oder Biologische Zahnmedizin.

Zahnsanierung in Dämmerschlaf-Narkose

 Die Schlafnarkose beim Zahnarzt während der Zahnbehandlung ist bei Zahnarztangst die beste Variante. Unter einer Zahnsanierung versteht man beim Zahnarzt eine Zahnrestaurierung durch Zahnfüllungen, Wurzelbehandlungen oder das Verblenden der Zähne mit Veneers. Unter einer Komplettsanierung versteht man meist eine Zahnbehandlung, bei der die Hälfte der Zähne sanierungsbedürftig sind oder durch Zahnersatz ersetzt werden müssen, was vielach bei Zahnarztangst der Fall ist, wo eine Gebisssanierung notwendig wird, den durch die Sanierung der Zähne wird die Lebensqualität erhöht. Weitere Informationen über die Behandlung bei ZahnarztangstAngstbewältigung bei Phobie, Methoden bei Zahnarztphobie und Schlafnarkose beim Zahnarzt erhalten Sie bei OPTI-DENT unter Fachberatung Zahnarztangst und Fachberatung Zahnmedizin.