Zahnlexikon über Zähne, Zahnfleisch, Zahnimplantate und Zahnersatz

Zungenbelag

Die Zunge als Schleimhaut überzogener Muskel im Mund ermöglicht das schmecken und zu lecken.

Die Zunge ist ein von Zungenschleimhaut überzogener Muskel im Mund. Die Zungenschleimhaut besteht wie alle Mundschleimhäute in der Mundhöhle aus Epithel, Tunica propria und Submucosa, die durch eine eigenartige Gestaltung verschiedener Papillen gekennzeichnet ist. Die Zunge ermöglicht es vor allem, zu schmecken und zu lecken, denn auf der Zungenschleimhaut befinden sich Papillen, die salzige, saure, bittere oder süsse Geschmacksrichtungen wahrnehmen. Zungenbeläge (Zungenbelag) aus alten Zellen, Essensresten und Keimen bilden sich meist, wenn die Zunge nicht ausreichend gereinigt bzw. abgerieben wird was der Fall sein kann, wenn man sich nur flüssig ernährt, denn durch feste Nahrung und Kauen wird die Zunge normalerweise gereinigt. Einer Zunge die belegt ist, können auch Erkrankungen, Entzündungen, Infekte oder Vergiftungen zugrunde liegen. In der Zahnmedizin ist der Zungenbelag ein Übeltäter im Zusammenhang mit bakteriellen Mundbesiedelungen und Pilzbesiedlungen wie auch durch Pilze an Zahnprothesen, was häufig die Ursache für Mundgeruch sein kann und zu mikrobiellen Verseuchung der gesamten Mundhöhle beitragen kann. Wenn keine ordentliche Mundhygiene inkl. Säuberung der Zunge durchgeführt wird (Zungenpflege), können sich von der Zunge aus negative Auswirkungen an anderen Organen und Organsystemen zeigen, denn die Zunge ist ein Spiegelbild über den momentanen Zustand vom gesamten Körper. Eine gesunde Zunge ohne Zungenbelag hat eine satte Farbe wo die Oberfläche gleichmässig rau ist, denn die Zunge ist bedeckt mit unterschiedlich geformten Papillen.

 Zungenbelag auf der Schleimhaut der Zunge

Wenn die Schleimhaut der Zunge ausreichend durchblutet ist, siedeln sich meist weniger und nur harmlose Keime an.

Erkrankt der Organismus, verändert sich die Zunge, denn viele Allgemeinerkrankungen machen sich als Veränderung in der Mundschleimhaut bemerkbar. Harmlose Zungenbeläge kann man vermeiden, indem man beim Essen immer reichlich kaut und nicht nur schnell schluckt. Auch regelmässige Zahnpflege, Prothesenpflege oder Implantatpflege vermindert das Risiko, das sich Bakterien explosionsartig vermehren können. Zur Mundpflege gehört auch das Reinigen der Zunge (Zungenpflege) durch einen Zungenschaber mit Lamellen. Mit dem Zungenreiniger lässt sich der geruchsbildende Zungenbelag entfernen Die mechanische Reinigung der Zunge wirkt jedoch nur oberflächlich, auch wenn ca. zwei Drittel der oralen Mikroorganismen auf Zungenbelag befinden. Medizinische Mundwasser oder spezielle Zahnpasten mit antibakterieller Tiefenwirkung leisten gute Dienste und können die Anzahl Bakterien auf der Mundschleimhaut reduzieren.

Der Zungenbelag ist häufig die Ursache für Mundgeruch

Es befinden sich 60 Prozent aller oralen Mikroorganismen auf der Zunge und sind das grösste Bakterien-Reservoir der Mundhöhle.

Da die Zunge hat eine grosse raue Oberfläche hat, können sich viele Bakterien und sonstige Mikroorganismen (Mikroben) auf der Oberfläche der Zunge ansammeln und festsetzen, so auch die Fäulnisbakterien wie auch deren Nährstoffe. Die Mundhygiene ist ein wichtiger Bestandteil der Körperpflege, denn der Mund ist der erste Schritt zur Nahrungsverdauung und wird als Vorverdauungstrakt bezeichnet. Am Verdauungsvorgang in der Mundhöhle ist der gesamte Kauapparat mit den Lippen und den verschiedenen Zahnarten bzw. Zahngruppen im Gebiss, der Zunge als Muskelkörper wie auch die Speicheldrüsen beteiligt, damit die Nahrung unter Befeuchtung durch den Speichel in die Speiseröhre zum Magen gelangen können. Für Mundbakterien sind Kohlenhydrate in der Feuchtwarmen Mundhöhle die Bakteriennährstoffe, die besonders das Wachstum der Kariesbakterien fördern. Eine gute Mundpflege, Zahnfleischpflege und Zahnpflege ist wichtig, damit der Atemgeruch verbessert werden kann und kein Mundgeruch entsteht. Durch die Zungenpflege und Pflege der Mundhöhle das der Anfang vom Verdauungsapparat ist, können Mundbakterien reduziert werden, damit die Mundflora im Gleichgewicht bleibt und die Fäulnisbakterien keinen Mundgeruch verursachen können.

Zahnsanierung in Dämmerschlaf-Narkose

 Die Schlafnarkose beim Zahnarzt während der Zahnbehandlung ist bei Zahnarztangst die beste Variante. Unter einer Zahnsanierung versteht man beim Zahnarzt eine Zahnrestaurierung durch Zahnfüllungen, Wurzelbehandlungen oder das Verblenden der Zähne mit Veneers. Unter einer Komplettsanierung versteht man meist eine Zahnbehandlung, bei der die Hälfte der Zähne sanierungsbedürftig sind oder durch Zahnersatz ersetzt werden müssen, was vielach bei Zahnarztangst der Fall ist, wo eine Gebisssanierung notwendig wird, den durch die Sanierung der Zähne wird die Lebensqualität erhöht. Weitere Informationen über die Behandlung bei ZahnarztangstAngstbewältigung bei Phobie, Methoden bei Zahnarztphobie und Schlafnarkose beim Zahnarzt erhalten Sie bei OPTI-DENT unter Fachberatung Zahnarztangst und Fachberatung Zahnmedizin.