Zahnlexikon über Zähne, Zahnfleisch, Zahnimplantate und Zahnersatz

Zahndurchbruch Zahnen

Zähne im Babymund

Wenn man am Lebensanfag noch niemandem die Zähne zeigen kann, angelegt sind die Zähne bzw. die Zahnanlage schon im Babymund, denn die Zahnentwicklung beginnt in der Gebärmutter mit der Entwicklung von Zahnknospen, als Grundlage für Milchzähne.

Die Zahnkeime entstehen bei der Zahnentwicklung aus Zellwucherungen vom Epithelgewebe und der Neuralleiste während der 8. bis 17. Embryowoche. Als Zahnentwicklung wird die Entwicklung der Zähne bezeichnet die ca. 40. Tag nach der Befruchtung beginnt. Der Zahnkeim bezeichnet das Entwicklungsstadium vom Zahn im Kiefer bei der Zahnentwicklung bzw. Gebissentwicklung mit bereits vorhandener Zahnkrone aber noch nicht ausgebildeter Zahnwurzel. Bei der Gebiss-Entwicklung beim Kind besteht das Milchgebiss aus 20 Zähnen. Wenn bei Babys die erste Zähnchen kommen, steigt durch die ersten Zähne beim Kind vielfach die Lautstärke im Kinderzimmer an, denn der Durchbruch der Zähne kann von Zahnschmerzen begleitet sein. Der Durchbruch der Zähne erfolgt durch langsames Vorrücken wo die darüber liegende Schleimhaut dünner wird und dann aufgeht und damit der Zahn freigegeben wird. Zwischen dem dritten und zwölften Monat brechen durch die die Oberfläche vom Zahnfleisch die Zähnchen durch womit das Zähneputzen mit Kinderzahnpasta bzw. "Zahnpflege Kinder" angesagt ist, was mit dem ersten Zahn beginnt. Wenn das Kind drei Jahre alt ist, hat es meist einen Mund voller strahlend weisser Zähne.

Die ersten Zähne

Innert 6. bis 8. Woche bilden sich in der Schwangerschaft bei der Zahnentwicklung Embryo, bzw. die Keimanlage für 20 Milchzähne.

Die für den Zahnaufbau benötigten Stoffe bekommt man vor der Geburt aus dem Organismus der Mutter. Für eine gute Entwicklung der Zähne des werdenden Kindes ist eine gute und richtige Ernährung während der Schwangerschaft wichtig, auch für den Aufbau der Zähne. Die Gebissentwicklung vom Baby wird durch das Stillen günstig beeinflusst, denn es ist ein optimales Trainingsprogramm für die Entwicklung vom Kieferknochen bzw. Kiefer und Zahnhalteapparat und der Kaumuskulatur. Beim Stillen wird die Mundmuskulatur wie auch die Kiefermuskulatur stärker beansprucht, als beim mühelosen Trinken aus der Flasche. Die ersten Zähne kommen im Normalfall um den 6. Lebensmonat zum Vorschein, doch ist es auch möglich, dass Kinder mit Zähnen auf die Welt kommen. Die meisten Kinder bekommen zuerst im Unterkiefer einen Schneidezahn und danach arbeiten sich die anderen Zähne durch den Kiefer durch.

Zahnen

Zeitpunkt vom Zahnen und wann das Baby beginnt, die Zähne zu zeigen, ist von Kind zu Kind sehr unterschiedlich, denn einige haben bereits mit drei Monaten Beisserchen und andere lächeln zahnlos in die Runde noch am ersten Geburtstag.

 Viele Babys bekommen die Zähne ohne Probleme, denn wenn Babys Zahnen ist das ein ganz normaler  und natürlicher Vorgang, sodass Babys alles in den Mund nehmen und darum herumkauen. Die Lage der ersten Zähnchen kann man an den kleinen Unebenheiten im Zahnfleisch erkennen, die sich im Alter zwischen 6 bis 10 Monaten bilden. Beim Zahnen Babys Kuscheln, herumtragen und viel trösten beruhigt zwar den gereizten Kiefer nicht, dafür aber den leidenden Nachwuchs-Zahn. Beissringe als "Fingerdouble" mit gekühlter Flüssigkeit gefüllt kann zusätzlich schmerzstillend wirken. Der Beissringe sollten nicht in das Eisfach gelegt werden, denn das kann im Mund vom Baby zu Erfrierungen an Zahnfleisch und Mundschleimhaut führen.

Wenn Babys Zahnen

 Das Baby sabbert durch vermehrten Speichelfluss stärker als sonst
 Baby versucht, auf der eigenen Faust herumzukauen
 Baby hat keinen Appetit aber eine gute Verdauung
 Wangen beim Baby sind auffallend rot und heiss
 Das Zahnfleisch ist geschwollen, gerötet und empfindlich.
 Durchfall, Verstopfung und wunder Po können Begleiterscheinungen vom Zahnen sein
 Erhöhte Temperatur (Zahnfieber)  
 Zahnkiefer ist häufig an der Zahndurchbruchstelle gerötet und geschwollen 
 Das Baby schläft schlecht, weint und schreit häufiger und ist unleidlich.

Der Zahndurchbruch, auch Zahnen oder Zahnung genannt, ist ein natürlicher Vorgang der häufig mit leichten Schmerzen verbunden ist.

Für die Linderung beim Zahndurchbruch (Dentition) gibt es spezielle Beissringe oder Zahnungs-Gels. Beissringe für Babyd die gekühlt werden, können besser wirken. Dentition bedeutet den Durchbruch der Zähne durch das Zahnfleisch. Der Durchbruch der Milchzähne im Milchgebiss erfolgt im Normalfall zwischen dem fünften und dem dreisigsten Monat wobei zumeist die unteren Milchzähne zuerst durchbrechen. Es gibt nur wenige Neugeborene, die bereits mit einem oder zwei Zähnen zur Welt kommen.

Zahndurchbruch Milchgebiss:

Das Milchgebiss besteht insgesamt aus 20 Zähnen, je Kiefer vier Schneidezähnen, zwei Eckzähnen und vier Backenzähne.

Durchbruchszeiten der Milchzähne ca.:
Mittlere Schneidezähne       6 - 10 Monate
Seitliche Schneidezähne     6 - 14 Monate
Erste Backenzähne            12 - 18 Monate
Eckzähne                             16 - 22 Monate
Zweite Backenzähne         20 -  30 Monate

Meist erfolgt der Durchbruch vom zentralen unteren Schneidezahn im sechsten Monat und im zwölften Monat erfolgt dann der Durchbruch der Schneidezähne im Oberkiefer.

Im Normalfall brechen die Zähne vom Unterkiefer früher durch als die Zähne vom Oberkiefer und normal gehen alle Milchzähne verloren, wenn sie durch bleibend Zähne ersetzt werden und sofern bleibende Zähne im bleibenden Gebiss angelegt sind, denn es kommt immer häufiger vor, dass bleibende Zähne nicht angelegt werden. Bei der Nichtanlage von Zähnen handelt es sich im Normalfall um je den letzten Zahn einer Zahngruppe, also der zweite kleine Schneidezahn, der zweite kleine Backenzahn und der dritte grosse Backenzahn (Weisheitszahn). Grossen bleibende Backenzähne stossen direkt durch das Zahnfleisch, den an ihrer Stelle ist kein Milchzahn als Platzhalter vorhanden. Vom Wechselgebiss wird beim Übergang von den Milchzähnen zu den bleibenden Zähnen gesprochen, wenn die Milchzähne nur noch teilweise vorhanden sind und die bleibenden Zähne noch nicht vollständig vorhanden sind.

Zähne fallen aus, neue Zähne kommen

Milchzähne fallen aus (kein Zahnverlust), wenn bleibende Zähne nachwachsen

Die Zahngesundheit liegt in den ersten Lebensjahren in den Händen der Eltern, denn wenn die ersten Milchzähne gekommen sind, benötigen die Milchzähne eine regelmässige Zahnpflege. Die Meinung, dass Milchzähne weniger Sorgfalt brauchen wie die bleibende Zähne ist falsch, denn auch wenn Milchzähne im Milchzahngebiss nicht dauerhaft im Kiefer bleiben, müssen sie als Platzhalter für die bleibenden Zähne gepflegt werden. Es besteht ein enger Zusammenhang zwischen Milchzähnen und der Gesundheit der bleibenden Zähne, die als Nachwuchszähne bezeichnet werden, denn Milchzähne fungieren für bleibende Zähne als deren Platzhalter. Zwischen dem sechsten und neunten Lebensjahr beginnt beim Kind der natürliche Zahnwechsel. Wenn vorher Zahnlücken im Gebiss durch vorzeitigen Zahnverlust entstehen, verschieben sich die Milchzähne nach vorn, sodass die bleibende Zähne später zu wenig Platz haben und Gründe für Zahnverlust gibt es viele.

Gesunde Milchzähne sind eine  Voraussetzung für gesunde Nachwuchszähne im bleibenden Gebiss

Gesunde Kinderzähne bzw. Milchzähne bilden eine ideale Voraussetzung für gerade, bleibende Zähne. Wenn Milchzähne bis zum Zahnwechsel intakt sind, benötigt man seltener eine kieferorthopädische Zahnbehandlung.  Vielfach unterschätzen Eltern, welche Langzeitfolgen ein vorzeitige Zahnverlust oder eine starke Beschädigung von einem Milchzahn für das spätere Gebiss haben kann. Die Milchzähne fallen als Platzhalter normal erst aus, wenn die zweiten Zähne bereit sind resp. die Milchzähne durch die bleibenden Zähne als natürlicher Zahnausfall ausgestossen werden, was mit ca. 6 Jahren geschieht. Ein wackelnder Milchzahn (Wackelzahn), der nur noch an einem Faden hängt und sich mit der Zunge rausdrücken lässt, ist für jedes Kind eine spannende Angelegenheit, geht aber ein Kinderzahn vorzeitig durch einen Unfall verloren, ist dies nicht so Lustig, auch wenn der Zahn nur ein Wackelzahn ist, kann der Wackelzahn vor Zahnverlust die gesunde Entwicklung vom Gebiss langfristig stark beinträchtigen. 

Zahnlücken im Milchgebiss

Durch einen vorzeitigen Zahnverlust können die zweiten Zähne als Folge schief nachwachsen.

Vielfach wird dem Verlust vom Milchzahn (Zahnlücke Milchzahn) keine grössere Beachtung geschenkt, doch was ein vorzeitiger Zahnausfall beim Kind bzw. Zahnverlust vom Milchzahn im Milchzahngebiss bedeuten kann wird einem erst später bewusst. Wenn Milchzähne durch vorzeitigen Zahnverlust fehlen, ist die seitliche Abstützung durch das Gewebe nicht mehr gegeben. Wenn eine Zahnlücke bereits bei Milchzähnen besteht, wandern die anderen Zähne seitwärts in die Zahnlücke und kippen nach vorn. Dadurch können sämtliche Zähne im Kiefer ihre Position verändern. Kauflächen liegen dann bei diesen Zähnen nicht mehr exakt aufeinander, sodass eine falsche Belastung entsteht und sich dadurch einzelne Zähne überdurchschnittlich stark abnutzen können. Bei schief stehenden Zähnen beissen sich Kinder vermehrt auf die Lippen oder Wangen und haben vermehrt Probleme mit einer klaren Aussprache, denn Zähne werden auch zum Sprechen gebraucht. Bei Kindern mit verfrühtem Milchzahnverlust bzw. Milchzahnlahnlücke (ohne Ausstoss Milchzähne) sollte der Zahnarzt oder Kieferorthopäde einen Augenschein nehmen, damit Zahnfehlstellungen und Zahnstellungsanomalien frühzeitig vermieden werden können.

Zahndurchbruch beim bleibenden Gebiss

Das bleibende Gebiss besteht aus insgesamt 32 Zähnen. Je Kiefer aus vier Schneidezähnen, zwei Eckzähnen, vier Prämolaren und sechs grossen Backenzähnen.

Durchbruchszeiten und Reihenfolge der bleibenden Zähne ca.:
Erster grosser Backenzahn    06. – 07. Jahr
Mittlerer Schneidezahn            07. – 08. Jahr
Seitlicher Schneidezahn          08. – 09. Jahr
Erster Prämolar                        09. – 11. Jahr
Zweiter Prämolar                      11. – 13. Jahr
Eckzahn                                     11. – 13. Jahr
Zweiter grosser Backenzahn   12. – 16. Jahr
Weisheitszahn                           17. – 99. Jahr 

Weitere Informationen rund um das Zahnen, vom Beginn der Zahnung bis hin zur Pflege finden Sie unter Tipps und Tricks.

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