Wassersucht Ödem Schwellung Zahnmedizin

Wassersucht ist ein Begriff im Volksmund für Ödem.

Bei der Wassersucht handelt es sich auch in der Zahnmedizin um eine Schwellung vom Gewebe, die als eiweisshaltiger Flüssigkeit meist schmerzlos ist, denn es eine massive Ansammlung und Einlagerung von Flüssigkeit in einem Gefässsystem, die aus dem Gefässsytem austritt und in die Gewebsspalten von Haut, Schleimhaut oder Hohlorganen ausläuft, denn das Ödem bezeichnet eine Ansammlung von Flüssigkeit im Raum ausserhalb von Körperzellen. Ein Ödem im Mundbereich kann auch an der Mundschleimhaut, der Zunge oder an den Lippen und Wangen entstehen, wobei der Zahnarzt in der Mundhöhle vielfach von Schleimhautschwellungen spricht. Die Wassersucht ist bei Mensch keine eigenständige Krankheit, sondern immer ein Symptom von einer anderen Krankheit, so dass Schwellungen entstehen bei akuten entzündlichen Prozessen, doch bei seröser Entzündung kann sich zurückbilden, ohne dass es zur eitrigen Einschmelzung kommt. Beschwerden bei der Wassersucht (Ödem) treten bei der Zahnbehandlung nur selten auf, können aber nach der Behandlung entstehen, so bei einer Zahnextraktion, wo Blutungen zum normalen Heilungsprozess gehören, wie auch Schmerzen nach einer schwierigen Zahnentfernung oder nach operativen Eingriffen (Weisheitszahnentfernung) nicht Ungewöhnlich sind, was Schmerzmittel notwendig macht. Ursachen der Wassersucht können ein erhöhter Gefässdruck, verminderter Blutdruck oder erhöhte Durchlässigkeit der Gefässwand sein. Wenn an der Zahnwurzelspitze eine Entzündung entsteht kann durch die Zahnwurzelspitzenentzündung eine Schwellung (Ödem) entstehen, sodass der Zahn aus dem Zahnfach (Alveole) herausdrückt wird. Im Zahn kann sich bei Pulpitis ein starker Überdruck aufbauen, was "grosse Zahnschmerzen" verursacht, wo Schmerzmittel versagen und nur durch das Bohren in den Zahn beim Zahnarzt in Sekundenschnelle eine  Erleichterung durch den Druckablass eine  Erleichterung bringen kann.

Schwellung mit starken Zahnschmerzen 

Bei einer "Zahnentzündung" entsteht durch Entzündungsprodukte bei der Wurzelspitze ein Druck und damit die Zahnschmerzen, die nur durch ein Abfliessen von Eiter (Druckablass) aus dem Zahn gelindert werden kann.

Der Druck im Entzündungsgebiet wird durch das Zusammenbeissen erhöht, was im Gegensatz zur schmerzlosen Wassersucht, zu sehr starken Zahnschmerzen führt, sodass im Volksmund darum von einer Zahnentzündung oder von einem Eiterzahn gesprochen wird, was der Zahnarzt als Pulpitis bezeichnet, wo eine "Dicke Backe" entstehen kann. Im Normalfall verursacht bei einer „Zahnentzündung“ nicht der Zahn die Zahnschmerzen, denn die Zahnpulpa ist dann bereits abgestorben, wo im Volksmund von einem toten Zahn gesprochen wird, wo Schmerzen entstehen durch die Entzündung im Periodontalspalt (Periodontium) um die Wurzelspitze herum. Nach aggressiver Entzündung bietet eine abgestorbene Pulpa Nährboden für weitere Bakterien, sodass das tote Gewebe zu faulen beginnt, woraus Gangrän-Schmerzen entstehen können und zugleich ein übler Mundgeruch. Die Entzündung an der Wurzelspitze ist eine Auseinandersetzung zwischen Körperabwehrzellen und Bakterien, wo sich durch das Faulen Eiter und Gase entwickeln und sich der Eiter und die Gase im begrenzten Raum um die Wurzelspitze herum stauen. Durch die umliegenden Gewebe bildet sich ein Abszess, sodass eine "Dicke Backe" entstehen kann. Die dicke Backe ist bedingt durch eine Wassereinlagerung (Wassersucht) im Bereich vom entzündeten Gewebe, wo nur ein "Kühlen der Backe" die Schmerzen lindern kann, wenn die angeregte und verstärkte Durchblutung (Gesichtsschwellung) gestoppt werden kann.

Zahnbehandlung bei Zahnarztangst

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