Weisheitszahnentfernung Stockzähne

Bei der Weisheitszahnentfernung handelt es sich nicht um einen zahnmedizinischen Eingriff, sondern vielmehr um einen kieferchirurgischen Eingriff, der meisterfolgt wenn Weisheitszahn-Probleme entstehen oder ein "Erschwerter Zahndurchbruch" vorhanden ist.

Weisheitszähne sind die achten Zähne der hintersten Zähne ab der Mittellinie im menschlichen Gebiss,die auch als Stockzähne bezeichnet werden. Zahnärzte verwenden daher häufig die Bezeichnung "die Achter". Der Weisheitszahndurchbruch bzw. Durchbruch der Weisheitszähne erfolgt meistens im Erwachsenenalter, darum auch der Name "Weisheitszahn" oder Stockzahn, weil dieser vielfach wegen Platzmangel im Kiefer stockt un d nicht durchbricht, was der Zahnarzt als "Retinierter Weisheitszahn" bezeichnet. Häufig tritt der Weisheitszahn wegen Platzmangel im Kiefer nur unvollständig durch, was als Teilretention bezeichnet wird. Durch die teilweise Bedeckung mit Zahnfleisch und die daraus resultierende unzureichende Reinigungsmöglichkeit kommt es bei teilretinierten Zähnen häufig zu lokalen Entzündungen mit Schwellungen und mit eitrigem Sekret bis hin zu Abszessen. Schluckbeschwerden, vergrösserte lokale Lymphdrüsen oder Probleme beim Öffnen bzw. Schliessen vom Kiefer (Kieferklemme) können ebenfalls auftreten. Wenn die Weisheitszähne solche Beschwerden bereiten oder zu erwarten sind, empfiehlt der Zahnarzt die Entfernung der Zähne, was normal als Zahnextraktion bezeichnet wird.

Entfernung von Weisheitszähnen

Beim Entfernen von Weisheitszähnen handelt es sich bei der Zahnbehandlung weniger um einen zahnmedizinischen, als vielmehr um einen oralen kieferchirurgischen Eingriff.

Im Normalfall wird die Operation beim Zahnarzt bei der Entfernung vom Weisheitszahn in örtliche Betäubung durchgeführt, bei besonders komplizierten bzw. schmerzhaften Eingriffen kann eine Analgosedierung oder eine Vollnarkose in Frage kommen. Damit der Weisheitszahn bzw. Stockzahn herausgenommen werden kann, werden zuerst die bedeckenden Knochenbereiche vom Kieferknochen entfernt. Um möglichen Schädigungen vorzubeugen, ist es vielfach nötig, den Zahn im Kiefer zu zerlegen, was auch bei Lokalanästhesie durchgeführt werden kann. Bei solchen Eingriffen kann es nach der Operation zu grösseren Schwellungen und grösseren Schmerzen kommen, so dass Schmerzmittel zu empfehlen sind. Durch die Entfernung der Weisheitszähne entstehen Wunden, die meist mit selbstauflösender chirurgischer Nähte geschlossen werden. Zusätzlich kommt es, bedingt durch die Lage vom entfernten Weisheitszahn, zu einer Kieferknochenwunde. Nach ca. zwei bis drei Tagen können die während der Operation eingebrachten Tampons entfernt werden.

Nach der Weisheitszahnentfernung

Bei grösseren Operationen im Bereich der Weisheitszähne kann es vorkommen, dass die Mundöffnung für einige Tage eingeschränkt ist.

Um Nachblutungen zu vermeiden soll auf Kaffee, Schwarztee, Alkohol und grossen körperlichen Anstrengung verzichtet werden. Wenn die Betäubung abgeklungen ist, was frühestens nach drei bis vier Stunden der Fall sein wird, darf man wieder Nahrung zu sich nehmen. Es empfiehlt sich, zuerst weiche, flüssige Kost zu bevorzugen und dabei vorsichtig kauen. Um starken Schwellungen vorzubeugen, kann die Wange von aussen her mit feuchtkalten Umschlägen gekühlt werden. Nicht empfehlenswert ist extremes kühlen durch Eis. Auch Überwärmungen durch Sonnenbad, Solarium oder Sauna sollte man vermeiden. Bei Lochschmerzen und Beschwerden können Schmerzmittel und oder auch andere Medikamente wie z.B. Antibiotika nach Anweisung vom Zahnarzt eingenommen werden.

 

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