Störfeldanalyse Herdsanierung

Von einer Herderkrankung spricht man, wenn die vorgefundenen Symptome zunächst nicht auf den eigentlichen Auslöser einer Erkrankung schliessen lassen, denn beide liegen möglicherweise weit auseinander.

Die wirkliche Ursache für die zumeist chronischen oder wiederkehrenden Krankheitsbilder oft nicht leicht zu finden. Da über die Mundhöhle die meisten Stoffe mit den inneren Organen in Kontakt kommen, liegt die Ursache für eine Herderkrankung vielfach im Mundbereich, den Zähne können Krankheiten auslösen. Ein erkrankter Zahn kann ein Herd für andere Erkrankungen sein, besonders bei einer Entzündung.

Störfeldanalyse

Die Störfeldanalyse befasst sich mit der Diagnose dieser Herde. Ein Herd ist in der alternativen Heilkunde und Zahnheilkunde (Ganzheitliche Zahnmedizin) ein Bereich in einem erkrankten Zahn, der auch über eine Entfernung andere Krankheitszustände im gesamten menschlichen Körper bedingt. Ein Beispiel dafür ist ein wurzelbehandelter Zahn, der in anderen Körperregionen rheumatische Beschwerden auslöst. Mit der Diagnose und Behandlung solcher Herde befasst sich die Störfeldanalyse und Störfeldsanierung, ebenfalls Herdanalyse und Herdsanierung genannt. Das Störfeld ist ein Begriff, dass als ursprünglich "Strahlungen" bezeichnet wird und durch Phänomene aus der Umgebung ausgesendet werden. Hierzu gehören beispielsweise Wasseradern und elektromagnetische Felder, welche im Gelände unter anderem durch Wünschelrutengänger gesucht werden. Unterschiedliche Zahnherde können ebenfalls solche Störfelder verursachen, die sich durch Beeinflussung eines Energiesystems direkt auf den menschlichen Organismus auswirken. Die Energie fliesst dabei durch bestimmte Leitungsbahnen, die Meridiane, die auch in der traditionellen chinesischen Medizin beschrieben wird. Häufig werden abgestorbene Zähne, wie sie nach Wurzelbehandlungen und Wurzelspitzenresektion auftreten, als Herde angesehen. Auch nach dem Ziehen von Zähnen können sich Störfelder entwickeln, wenn erkrankte Anteile im Kiefer übrig geblieben sind. Ein anderer Angriffspunkt für eine Herdsanierung sind Zahnfüllungen, beispielsweise aus Amalgam. Entzündungen im Zahnbereich, aber auch an verschiedenen anderen Teilen des Körpers, stellen ebenfalls Störfelder dar. Meist sind die Herde allerdings nicht schmerzhaft.

Therapie bei der Herdsanierung

Die Therapie bei der Herdsanierung geschieht durch das ausschalten der Störfelder. Dies erreicht man durch verschiedene Aktionen, je nachdem, wo das jeweilige Störfeld sitzt. Durch die Herdsanierung sollen auch die geschwächten Selbstheilungskräfte des Menschen wieder verbessert werden. Ein Zahn, der eine Wurzelbehandlung erhalten hat, wird bei der Herdsanierung gezogen. Eine Wurzelbehandlung selbst genügt als Herdsanierung nicht. Falls bei der Störfeldanalyse ein Fremdkörper als Ursache in Frage kommt, wird dieser entfernt. Entzündungen im Kieferbereich oder an weitren Stellen werden im Rahmen der Herdsanierung bekämpft beziehungsweise entfernt. Dabei sollte nach der Lehre der Herdsanierung nur mit naturheilkundlichen oder homöopathischen Arzneien eine Begleittherapie vorgenommen werden. Eine erfolgreiche Behandlung durch Herdsanierung kann nicht gewährleistet werden und wird deshalb in der Schulmedizin nicht anerkannt. Daher sollte bei Vorliegen einer Erkrankung eine möglicherweise notwendige Behandlung nach schulmedizinischen Richtlinien nicht unterlassen werden. Nach Wissenschaftliche Meinung sollten Wurzelbehandelte Zähne besser im Kiefer belassen, da aus funktioneller Sicht auch ein abgestorbener Zahn (toter Zahn) noch gute Dienste leisten kann.

Ganzheitsmedizin

In der Ganzheitsmedizin (Komplementärmedizin) ist bekannt, dass von erkrankten Zähnen Störungen an entfernter liegenden Stellen des Körpers ausgelöst bzw. unterhalten werden können. Rheumatische Beschwerden, die als Folge einer Wurzelbehandlung auftreten, können nach Entfernung dieses Zahnes (Herdsanierung) verschwinden. Es ist schwierig, diese Erscheinungen nachzuvollziehen, denn jeder Fall ist individuell anzusehen und Vergleichsstudien sind wegen unterschiedlicher Ausgangssituationen nicht möglich. Dennoch wird der Begriff "Herderkrankung" auch in der Schulmedizin immer wieder diskutiert, da man die Erfolge der Herdtherapie nicht leugnen und ignorieren kann.

Zahnbehandlung im Dämmerschlaf

Die Schlafnarkose während der Zahnbehandlung ist bei grosser Zahnarztangst (Phobie) meist die beste Variante, wobei es viele Angstgründe gibt. Wer Zahnarztangst hat, sollte die Ängste dem Zahnarzt bereits vor der Zahnbehandlung bei der Anmeldung mitteilen, damit der Zahnarzt genügend Zeit einplanen kann. Das Vertrauen zum Zahnarzt ist bei Zahnarzt-Angst sehr wichtig, sodass eine vorgängige kostenlose Angstberatung (Hilfe bei Zahnarztangst) sehr sinnvoll sein kann, damit ein guter Zahnarzt gefunden wird, der viel Verständnis und Erfahrung mit Zahnarztangst hat, aber auch eine Dämmerschlafnarkose anbieten kann. Weitere Informationen über die Behandlung bei Zahnarztangst und Schlafnarkose beim Zahnarzt erhalten Sie bei OPTI-DENT unter Fachberatung Zahnmedizin und Fachberatung Zahnarztangst.