Registrat Bissregistrate

Das Registrat ist ein Hilfsmittel zur Erkennung und Fixierung von Kieferstellungen und Kieferkontakten.
Das Registrat wird beim Zahnarzt benutzt für die Aufzeichnung der Kontaktpunkte. Das Registrat ist eine Platte, z.B. aus Wachs, Kunststoff oder einem weichen Metall, das zwischen die Zahnreihen oder zahnlosen Kiefer eingebracht wird, um die Lage des Unterkiefers zum Oberkiefer aufzuzeichnen oder festzulegen.

Das Registrat als Hilfsmittel

Das Registrat ist meist ein intraorales Hilfsmittel zur Erkennung, Vermessung und Fixierung von Kieferstellungen und Kieferkontakten aller Art. Das Registrat ist ein Hilfsmittel und wichtig für die Kieferrelationsbestimmung das Kiefer und Zahnreihen und einzelne Zähne beinhaltet. Die transversale oder sagittale Relation beschreibt die Lagebeziehung der beiden Kiefer in der horizontalen Ebene.

Intraorale und extraorale Registrate:
Registrat Habituell beim Zahnpatienten zur Erhaltung einer funktionell optimalen Kieferrelation
Registrat zentrisch, zur sekundären okklusalen Adjustierung in 3 Ebenen vertikal, sagittal, transversal (Verbesserung Kieferrelationen)
Registrat Myozentrisch für Relaxation des neuromuskulären Systems
Registrat Neurozentrisch, registrieren der intakten Motorik bei okklusaler Entkoppelung für Schienentherapie u. präprothetische Planung
Registrat resp. Repositionsregistrat bei Diskusverlagerungen für artikuläre Repositionierung für Schienen und klinische Funktionsanalysen

Bissregistration

Der Biss ist verantwortlich für das Wohlbefinden und anatomisch korrekte Beissen des Menschen. Bei voll bezahnten Kiefern spricht man vom maximalen Okklusionskontakt. Bei Totalprothesen wird dieser Biss durch eine Bissnahme richtig eingestellt. Bissregistrate dienen zur Feststellung der Position der Antagonisten bzw. der Oberkieferzähne und Unterkieferzähne im Gebiss. Durch das Bissregistrat wird überprüft, ob bei der Herstellung einer prothetischen Arbeit der anatomisch optimale Biss gewährleistet ist. Als Material für Bissregistrate werden neben Wachs auch bestimmte A-Silikone unter Zusatz von Strukturviskose verwendet. Der zentrische Biss ist die Bestimmung der Kieferrelation und bezeichnet die korrekte anatomische dreidimensionale Lage der beiden Kiefer in allen drei Ebenen zueinander. Horizontal-waagrecht zum Gesicht, sagittal-Vor-oder Rückschub des Unterkiefers und vertikal-Neigung der Backenzahnebene nach Cranial oder Caudal.

Pfeilwinkelregistrat

Das Pfeilwinkelregistrat wird verwendet bei der prothetische Versorgung eines zahnlosen Kiefers oder des gesamten zahnlosen Mundes bzw. in der Totalprothetik, wo es um eine Totalprothese bzw. Vollprothese aus Kunsstoff geht. Das Pfeilwinkelregistrat ist die Aufzeichnung und Bestimmung der horizontalen Kieferrelationen unter Einbezug der Spitze des gotischen Bogens als Referenzpunkt für die zentrische Kondylenposition.

Posselt Diagramm

Das geometrische Posselt-Diagramm zeigt in der Bogenform die max. Bewegungsbahn des Inzisalpunktes aus medio-sagittaler Sicht auf. Ein Pfeilwinkeldiagramm zeigt die Grenzbewegungen des Unterkiefers in der Horizontalebene bei der Protrusion und Laterotrusion. Grenzbewegungen in der horizontalen Ebene können mit dem Posselt-Keil miteinbezogen werden.

Kieferrelationsbestimmung

Die Kieferrelationsbestimmung ist eine wichtige Grundlage für den Erfolg des Zahnersatzes. Abgenommen vom Zahnarzt wird sie dem Zahnlabor übergeben und in Kausimulatoren (Artikulator) übertragen, in denen der  Zahnersatz herstellt wird. Die maxillomandibuläre Relationsbestimmung besteht aus drei miteinander verknüpften Faktoren.
♦ Die Relation und Beziehung der Kiefer zur Schädelbasis
♦ Die Position und Beziehung des diskokondylären Komplexes zur Fossa
♦ Die Okklusion als Beziehung der Zahnreihen zueinander

Bei der Kieferrelationsbestimmung ist eine dreidimensionale Zuordnung des Unterkiefers zum Oberkiefer wichtig. Die Kieferrelationsbestimmung (Bissnahme) muss nach dem Verlust einer stabilen okkluso-parodontalen Abstützung der Mandibula an der Maxilla in der habituellen Relation in allen drei Ebenen wieder hergestellt werden.

 

 

Zahnsanierung in Dämmerschlaf-Narkose

 Die Schlafnarkose beim Zahnarzt während der Zahnbehandlung ist bei Zahnarztangst die beste Variante. Unter einer Zahnsanierung versteht man beim Zahnarzt eine Zahnrestaurierung durch Zahnfüllungen, Wurzelbehandlungen oder das Verblenden der Zähne mit Veneers. Unter einer Komplettsanierung versteht man meist eine Zahnbehandlung, bei der die Hälfte der Zähne sanierungsbedürftig sind oder durch Zahnersatz ersetzt werden müssen, was vielach bei Zahnarztangst der Fall ist, wo eine Gebisssanierung notwendig wird, den durch die Sanierung der Zähne wird die Lebensqualität erhöht. Weitere Informationen über die Behandlung bei ZahnarztangstAngstbewältigung bei Phobie, Methoden bei Zahnarztphobie und Schlafnarkose beim Zahnarzt erhalten Sie bei OPTI-DENT unter Fachberatung Zahnarztangst und Fachberatung Zahnmedizin.