Phenprocoumon: Marcumar, Falithrom, Marcoumar

Phenprocoumon hemmt die Blutgerinnung und wird auch als Vitamin-K-Gegenspieler (Antagonist) bezeichnet.
Die Bildung der Blutgerinnungsfakoren findet in der Leber statt. Dafür benötigt die Leber Vitamin K, das man über die Nahrung (Gemüse) oder mittels Darmbakterien gewinnt. Phenprocoumon verdrängt das Vitamin K in der Leber und hemmt so die Produktion von Vitamin-K-abhängigen Gerinnungsfaktoren. Auf diese Art wird die Gerinnungsfähigkeit des Blutes vermindert. Bei jedem Patienten, der Phenprocumon einnimmt, muss bestimmt werden, wie hoch die Dosis an Wirkstoff sein muss, um eine ausreichende Hemmung der Blutgerinnung zu erzielen. Die Blutgerinnungsfähigkeit muss während der Therapie regelmässig durch einen Bluttest (Quick-Test) kontrolliert werden. Ob und wie lange Phenprocoumon eingenommen werden muss, ist abhängig von der Art der Erkrankung.

Phenprocoumon

Phenprocoumon ist ein Arzneistoff, der zur Hemmung der plasmatischen Blutgerinnung eingesetzt wird.

Die Medikamente werden der Wirkstoffklasse der Cumarine zugeordnet. Für Phenprocoumon gibt es verschiedene Handelsnamen wie Marcumar® oder Falithrom®, Marcoumar® in Österreich und der Schweiz. Phenprocoumon wird im Rahmen der Thrombose-Prophylaxe, nach der Implantation künstlicher Herzklappen/künstlicher Gefäss-Bypässe (fem-pop/Y-Prothese etc.) Herzunterstützungssysteme (Assist-Device) oder bei bestimmten Herzrhythmusstörungen eingesetzt, um der Thrombusbildung und daraus resultierenden Embolien vorzubeugen. Auch zur Verhütung venöser Thrombosen und der Lungenembolie ist Phenprocoumon im Gebrauch. Phenprocoumon hemmt die Synthese der Vitamin-K-abhängigen Gerinnungsfaktoren in der Leber, wobei die nötige Gamma-Carboxylierung der Glutamylseitenketten nicht mehr möglich ist.

Anwendungsgebiete von Phenprocoumon:

♦ Blutgerinnsel in der Lunge (Lungenembolie)
♦ Blutgerinnungshemmung
♦ Herzinfarkt (Myokardinfarkt)
♦ Thrombose (Blutgerinnsel)

Warnhinweise Cumarine!

Jede Person, die mit starken Blutgerinnungshemmern (Cumarine) behandelt wird, muss einen vom Arzt ausgestellten Ausweis über die gerinnungshemmende Therapie bei sich tragen. Es müssen regelmässige Kontrollen der Gerinnungswerte (Quickwert) durchgeführt werden. Bei der Zahnbehandlung muss der Zahnarzt über Cumarine informiert werden, damit es bei es bei Zahnbehandlungen keine Probleme gibt. Auch der Facharzt für Mundchirurgie, Kieferchirurgie, Gesichtschirurgie, Kosmetisch-aestthetische Gesichtschirurgie, Oralchirurgie, Zahnheilkunde und Implantologie muss über die Medikamente von Marcumar, Falithrom, Marcoumar vom Patienten informiert werden. 

Zahnbehandlung Ungarn in Budapest

Günstige Zahnbehandlungen in Ungarn bietet OPTI-DENT in verschiedenen Zahnkliniken in Budapest an, denn die Zahnarztkosten Ungarn sind wegen den den tiefen Lebenshaltungskosten niedriger und die Qualität beim Zahnarzt genau so gut wie in Deutschland, Schweiz oder Österreich. Kosteneinsparung bei den Zahnbehandlungen in Ungarn betragen gegenüber den Zahnbehandlungen in der Schweiz durchschnittlich ca. 52 %, doch genauere Kostenschätzungen können im Einzelfall erst nach einer Zahnarzt-Voruntersuchung mit Gegenofferte gemacht werden, denn jede Zahnbehandlung ist individuell und die Zahnersatzkosten vom gewählten Zahnersatz und der Materialwahl abhängig. Weitere Informationen über die Behandlung bei Zahnarztangst erhalten Sie bei OPTI-DENT unter Fachberatung Zahnmedizin und Fachberatung Zahnarztangst.