Parodontaler Screening-Index

Der Parodontaler Screening-Index PSI ist eine einfache Methode, den Zustand des Zahnfleischs zu bewerten.

Parodontal bedeutet, neben oder um den Zahn befindlich und als Parodont wird der Zahnhalteapparat bezeichnet. Mit dem PSI Parodontaler Screening-Index ist es möglich, bereits frühe Formen von Zahnbetterkrankungen zu erfassen und sie einer zielgerichteten Behandlung zuzuführen. Die Parodontitis, die mit Gewebeverlust einhergehende Zahnbettentzündung ist eine Erkrankung, die in der Regel nicht mit Schmerzen verbunden ist. Sie tritt meist phasenweise bei chronischem Verlauf auf und betrifft vielfach nicht alle Zähne gleichmässig, was häufig dazu führt, dass die Parodontitis über lange Zeit unbemerkt bleibt, denn häufig ist ein grösserer Verlust der Zahnstützgewebe eingetreten, wenn man die Parodontitis feststellt.  Bei dem Parodontalen Screening-Index wird festgestellt, ob ein Patient an Parodontitis leidet. Bei der Indexerhebung für den Zahnhalteapparatzustand wird mit einer speziellen Parodontalsonde wird die Blutungsneigung vom Zahnfleisch und Rauigkeiten der Zahnoberflächen in den Zahnfleischtaschen festgestellt sowie die Tiefe der Zahnfleischtaschen (Parodontalzustand) gemessen. Bei der Erhebung des Screening-Index wird das Zahnfleisch in jedem einzelnen Bereich untersucht, was mit Hilfe einer kleinen zahnärztlichen Spezial-Sonde geschieht. Diese hat eine Längenmarkierung und ein Arbeitsende in Form einer winzigen Halbkugel, welche das Zahnfleisch nicht nur vor Verletzungen schützt, sondern auch hilft, kleine Rauigkeiten aufzuspüren. Die Sonde wird vorsichtig am Zahn entlang in die Zahnfleischtasche eingeführt. An jedem Zahn wird an 6 Stellen (mesiobukkal, bukkal, distobukkal, mesiooral, oral und distooral) die Taschentiefe gemessen.

Parodontaler Screening-Index als Bewertungsmassstab

Mit dem PSI Parodontaler Screening-Index wird das Gebiss des Zahnpatienten in 6 Bezirke (Sextanten) unterteilt. Es sind dies die Seitenzähne rechts und die Seitenzähne links sowie die Schneidezähne im Oberkiefer und Unterkiefer (je drei Bereiche pro Kiefer). An jedem Zahn innerhalb der Sextanten wird an sechs bestimmten Stellen die Zahnfleischtaschentiefe gemessen, wobei nur der höchste Wert in einem Befundschema eingetragen wird. Wird an einer Stelle der schlechteste Codewert 4 erreicht (Taschentiefen über 5,5 mm), gilt dieser Wert als Bewertungsmassstab für den ganzen Bezirk. Benotet wird, ob das Zahnfleisch entzündet ist, ob Zahnfleischbluten vorhanden ist und wie tief die Taschen sind. Wird für alle Bereiche der Code 0 ermittelt, ist das Zahnfleisch gesund. Codes 1 und 2 deuten auf eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis) hin. Code 3 deutet auf eine mittelschwere Form der Parodontitis hin und Code 4 besagt eine schwere Form der Parodontitis. Aufgrund der Ergebnisse werden gegebenenfalls weitergehende Untersuchungen und Therapiemassnahmen notwendig. Aus den gefundenen Werten ergeben sich gewisse Konsequenzen für die Behandlung wie Beseitigung von Zahnstein (Zahnsteinindex bzw. Zahnsteinindizes) und Belägen (Belagsindex), Beurteilung der Mundhygiene und der Notwendigkeit einer Parodontalbehandlung.

Zahnsanierung in Dämmerschlaf-Narkose

 Die Schlafnarkose beim Zahnarzt während der Zahnbehandlung ist bei Zahnarztangst die beste Variante. Unter einer Zahnsanierung versteht man beim Zahnarzt eine Zahnrestaurierung durch Zahnfüllungen, Wurzelbehandlungen oder das Verblenden der Zähne mit Veneers. Unter einer Komplettsanierung versteht man meist eine Zahnbehandlung, bei der die Hälfte der Zähne sanierungsbedürftig sind oder durch Zahnersatz ersetzt werden müssen, was vielach bei Zahnarztangst der Fall ist, wo eine Gebisssanierung notwendig wird, den durch die Sanierung der Zähne wird die Lebensqualität erhöht. Weitere Informationen über die Behandlung bei ZahnarztangstAngstbewältigung bei Phobie, Methoden bei Zahnarztphobie und Schlafnarkose beim Zahnarzt erhalten Sie bei OPTI-DENT unter Fachberatung Zahnarztangst und Fachberatung Zahnmedizin.