Parodontalbehandlung

Die Parodontalbehandlung ist eine Behandlung vom erkrankten Zahnhalteapparat bzw. Zahnbett.

Als entzündliche Parodontalerkrankung werden meist Gingivitis und Parodontitis verstanden, wenn das Zahnfleischbluten beginnt und das Zahnfleisch im Übergangsbereich zum Zahn rot statt blass-rosa ist. Entzündliche Parodontalerkrankungen sind Zahnfleischentzündungen und Parodontitis (-itis) als Erkrankung vom Zahnhalteapparat, die vielfach als entzündliche Zahnerkrankung bezeichnet wird. Parodontitis ist eine Folge einer andauernden Gingivitis, wofür spezialisierte Keime in den Zahnfleischtaschen verantwortlich sind und der Zahnarzt meist von Parodontopathie spricht. Beim parodontalen Zahnhalteapparat wird Parodontose und Parodontitis beim Zahnarzt als Parodontopathie bezeichnet. Parodontalbehandlungen sind komplexe Massnahmen in der Parodontologie zur Behandlung des erkrankten Zahnhalteapparates. Paradontalbehandlung ist ein veralteter Begriff für Parodontalbehandlung. Eine Parodontalbehandlung ist notwendig, um das Risiko eines Zahnverlustes zu verringern, um die eigenen Zähne zu erhalten oder zumindest deren Lebensdauer zu verlängern. Ziel der Zahnfleischbehandlung bzw. Parodontalbehandlung ist ein entzündungsfreier Zahnhalteapparat. Ein völliges Ausheilen der Erkrankung ist nur selten möglich. Eine professionelle Zahnreinigung wird mindestens jährlich einmal ohne weitere Behandlungsnotwendigkeit empfohlen.


Systematische Parodontalbehandlung

Die systematische Parodontalbehandlung wird gegliedert in:
Erstuntersuchung der Parodontalerkrankung
Initialtherapie (Mundhygiene)
weiterführende Parodontaltherapie
Erhaltungstherapie resp. Mundhygienekontrollen, um den Therapieerfolg langfristig zu halten.

Die weiterführende Parodontalbehandlung beinhaltet:
1.) Befunderhebung (Parodontalstatus wird dokumentiert, Röntgenstatus und Modelle)
2.) Diagnose und Behandlungsplan
3.) Parodontalbehandlung (z.B. Scaling: Reinigung der Wurzeloberflächen und Entfernung des entzündlichen Gewebes oder operative Eingriffe)
4.) Nachbehandlung.

Parodontalbehandlung vom Zahnhalteapparat

Besteht ein Verdacht auf Vorliegen einer Parodontitis wird eine Vorbehandlung durchgeführt.

Bei der Vorbehandlung wird zunächst der Zahnstein entfernt und der Patient erhält Anleitungen zur richtigen Zahnpflege und Mundhygiene. Drei Wochen nach Abschluss der Vorbehandlung entscheidet der Zahnarzt mit dem Zahnpatienten, ob die Mundpflege ausreichen wird und ein Erfolg zu erwarten ist. Es wird kontrolliert, ob die Entzündung am Zahnbett auf die ersten, lokalen Massnahmen angesprochen hat und ob nach dem Rückgang der entzündeten Schwellung des Zahnfleisches noch Zahnfleischtaschen bestehen. Stellt sich dabei heraus, dass Sie eine behandlungsbedürftige Parodontitis haben, werden Röntgenaufnahmen aller Zähne gemacht und ein individueller Behandlungsplan erstellt. Dies erfolgt in mehreren Etappen. Die Ablagerungen in den Zahnfleischtaschen auf der Wurzeloberfläche der Zähne (Konkremente) und entzündliches Gewebe aus den Zahnfleischtaschen werden entfernt. Danach werden die Wurzeloberflächen geglättet. Grundsätzlich sind regelmässige Nachuntersuchungen des Patienten nach Abschluss der Behandlung nötig. Die Nachuntersuchung hat den Zweck, die Mitarbeit des Patienten zu kontrollieren und ihn weiter zu motivieren. Voraussetzung für den Erfolg der Behandlung ist die Mitarbeit des Zahnpatienten, wobei es auf eine sorgfältige und korrekte Mundpflege ankommt.

Zahnbehandlung Ungarn in Budapest

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