Mundspüllösungen

Mit Mundspüllösungen sind die Spülungen der Mundhöhle mit desinfizierenden Zusätzen wie Chlorhexidin, zur Verminderung der Keimzahl gemeint.

Antibakterielle Mundspülungen oder Gelees sowie Antibiotikum die vom Zahnarzt verordnet werden, können eine orale Mukositis bzw. Schleimhautentzündung und Periimplantitis heilen. Zur Mundschleimhaut als Auskleidung der Mundhöhle gehört auch das Zahnfleisch als Zahnhalsschutz, das ein Teil der Mundschleimhaut bildet, denn das Zahnfleisch schützt den empfindlichen Zahnhals (Cervix dentis) als Übergang zwischen Zahnkrone und Zahnwurzel und hält den Zahn im Kieferknochen bzw. im Zahnfach vom Alveolarfortsatz fest. Eine orale Mukositis ist eine Entzündung der Mundschleimhaut, die den Zahn oder das Zahnimplantat umgibt und tritt oft nach einer Strahlen- oder Chemotherapie auf, da der Speichelfluss beim Mensch aus den Speicheldrüsen als Sekret teilweise abgeblockt und verhindert wird, was zu einem Zahnverlust (Parodontitis) oder Implantatverlust (Periimplantitis) führen kann. Sofern eine apikale Parodontitis nicht behandelt wird, kann sich eine eitrige Entzündung im Kieferknochen ausbreiten und eine Kieferknochenentzündung (Ostitis) verursachen. Die schmerzhaften Affektionen der Mundschleimhaut können den Patienten stark belasten und bei Komplikationen sogar zu einem Therapieabbruch der Chemotherapie führen. Um einer Mukositis vorzubeugen, ist das Ergreifen einer Therapie mit einer Mundspüllösung bereits vor Beginn der Strahlentherapie als Massnahme sinnvoll, womit auch eine allfällige Ursache von Mundgeruch verhindert werden kann. Mundspüllösungen nach chirurgischen Eingriffen sind für das Pflegen der Mundhöhle sinnvoll, da der Speichel im Mund eine wichtige Schutzfunktion hat und durch die Therapie eine Mukositis gelindert werden kann oder auch weitere Infektionen wie auch Mundgeruch (Atemgeruch) vermieden werden. Mundspüllösungen können aber auch für die normale Mundhygiene bzw. Zahnpflege, Implantatpflege und Zahnfleischpflege benutzt werden, wenn eine vorübergehend erschwerte Zahnreinigung mit Zahnpasta und Zahnbürste vorhanden ist. Nach einer Strahlen- oder Chemotherapie ist eine gute Mundpflege und Zahnputztechnik wie auch eine Zahnprophylaxe bzw. Dentalhygiene besonders wichtig, denn die Plaque als weisslicher Zahnbelag ist nicht abspülbar und kann nur mit der Zahnbürste sowie Zahnzwischenraumbürste oder Zahnseide entfernt werden. Durch eine Verminderung der Keimzahl durch die Spülungen der Mundhöhle mit einer Mundspüllösung kann der Atemgeruch verbessert und eine Behandlung von Mundgeruch meist vermieden werden, wobei auch die Zungenpflege mit dem Zungenreiniger nicht vernachlässigt werden darf.

Zahnsanierung in Dämmerschlaf-Narkose

 Die Schlafnarkose beim Zahnarzt während der Zahnbehandlung ist bei Zahnarztangst die beste Variante. Unter einer Zahnsanierung versteht man beim Zahnarzt eine Zahnrestaurierung durch Zahnfüllungen, Wurzelbehandlungen oder das Verblenden der Zähne mit Veneers. Unter einer Komplettsanierung versteht man meist eine Zahnbehandlung, bei der die Hälfte der Zähne sanierungsbedürftig sind oder durch Zahnersatz ersetzt werden müssen, was vielach bei Zahnarztangst der Fall ist, wo eine Gebisssanierung notwendig wird, den durch die Sanierung der Zähne wird die Lebensqualität erhöht. Weitere Informationen über die Behandlung bei ZahnarztangstAngstbewältigung bei Phobie, Methoden bei Zahnarztphobie und Schlafnarkose beim Zahnarzt erhalten Sie bei OPTI-DENT unter Fachberatung Zahnarztangst und Fachberatung Zahnmedizin.