Mundflora, Bakterien, Viren und Pilze im Mund, Zahnmedizin

Unter Mundflora versteht man die Gesamtheit der Kleinstlebewesen, die Mundschleimhäute und Zahnoberflächen besiedeln.

Die besten Voraussetzungen für gesunde Zähne ist eine gute Balance der Mundflora die auch als Bakterienflora bezeichnet wird, doch unter der Mundflora versteht man die Gesamtheit der in der Mundhöhle lebenden Mikroorganismen. Viele orale Mikroben (ca. 2/3) befinden auf der Oberfläche der Zunge bzw. die Mikroorganismen auf dem Zungenbelag sind als Kleinstlebewesen sehr zahlreich als Keimreservoir auf der Zunge angesiedelt, sodass man auch von Zungenflora oder Mikroflora spricht, da Flora eine veraltete Bezeichnung ist. Die Mundflora wird in der Mundhöhle von hunderten Bakterienarten und Hefen besiedelt, die im Mundraum ein idealer Lebensraum mit stets gleichbleibend warmen und feuchten Bedingungen hat. Unter Hefen versteht man in der Zahnmedizin einzellige Pilze im Mundraum wie der Hefepilz mit dem Namen "Candida albicans" als Pilze im Mund, die sich durch Sprossung oder Teilung bzw. Spaltung vermehren und darum auch als Sprosspilze bezeichnet werden. Diese Mundflora hat eine wichtige Schutzfunktion gegen Krankheitserreger, die sich auch in der Mundhöhle einnisten möchten. Für Infektionskrankheiten durch Pilze der Gattung Candida wird in der Zahnmedizin Sammelbegriff Kandidose verwendet, worunter der Pilz Candida albicansin in der Mundflora am häufigsten anzutreffen ist und auch als Kandidamykose, Candidosis, Candidamycosis oder Candidiasis bezeichnet werden.  Der Begriff Soor (veraltet Moniliasis) oder Mundsoor (orale Candidose) wird hauptsächlich für Mundpilze verwendet, wenn nur die Haut bzw. die Mundschleimhaut im Mund davon betroffen ist. Eine besondere Bedeutung haben bei den Mikroorganismen die Bakterien, Viren und Pilze im Mund. Die pathogenen Bakterien der Mundflora, wie der Streptococcus mutans ist als Karieserreger einer der Auslöser für Zahn-Karies, den man in der Zahnmedizin selektiv versucht aus der Mundflora zu verdrängen. Die Besiedelung von Streptococcus mutans wird in der Mund-Flora erst nach der Geburt von Menschen auf das Kind übertragen wenn  die ersten Zähne vorhanden sind und konzentriert sich im Besonderen auf die bakterielle Plaque, denn fast alle Karies verursachenden Bakterien bzw. Kariesbakterien sind Milchsäurebildner. Ein starkes Erkrankungspotenzial haben Bakterien mit der Bezeichnung Actinobacillus (Actinomycetemcomitans), die für Zahnfleischerkrankungen verantwortlich und hochvirulent sind. Als Mykose wird eine Infektion der Haut oder Schleimhaut durch Pilze bezeichnet und sind Parasiten im lebenden Gewebe.

Gesunde Mundflora

Unter einer gesunden Mundflora wird die Gesamtheit der in der Mundhöhle angesiedelten Mikroorganismen verstanden, wo es sich um verschiedene Mundbakterien und Pilze im Mund handelt.

In der Mundflora leben aus über 300 Bakterienarten einige Milliarden Bakterien, denn nebst der optimalen Feuchtigkeit und den warmen Temperaturen haben diese Bakterien-Gattungen gute Bakterien-Nährstoffe aus Speiseresten, die sie verwerten und damit gut überleben und sich vermehren können. Die gesunde Mundflora setzt sich im Besonderen durch die verschiedener Bakterienarten Actinomyceten, Laktobazillen, Neisserien , Veilonella parvula und den verschiedenen Streptokokken wie Streptococcus mitis, Streptococcus sanguis und Streptococcus salivarius zusammen, die in der Zahnmedizin auch als "Mikroorganismengemeinschaft" bezeichnet wird. Infektiöse Pilzorganismen als „Mikroorganismengesellschaften“ wie die Hefepilze bzw. Candida, Dermatophyten oder Schimmelpilze kommen beim gesunden Mensch nur in Form als Schleimhautbesiedlungen die oberflächlich ist vor. Eine gut ausbalancierte Mundflora trägt zu biochemischen Prozessen bei, denn die Bakterien sind zusammen mit dem Mundspeichel für die ersten Verdauungsvorgänge der Nahrung zuständig, noch bevor die zerkauten Lebensmittel den Magen erreichen. Bei guter Mundflora gibt es weniger Zahnstein, denn die natürliche Mundflora fördert positive Bakterien erarbeiten im Mund ein gutes Millieu, sodass die Zähne mit dem Speichel zusammen gereinigt werden, womit auch Entzündungen vorgebeugt wird. Einige der Bakterien haben spezielle Eigenschaften und Anheftungsmechanismen entwickelt, damit sie sich an Zähnen, auf der Zunge und auf der Mundschleimhaut gut anhaften können. Gesunde Zähne brauchen eine gesunde Mundflora, denn die Mundbakterien haften in einem Biofilm auf den Zähnen wie auch auf den Schleimhäuten und der Zunge, wobei die meisten Bakterienstämme für den Mensch ungefährlich und nicht für Zahnkrankheiten und Erkrankung vom Zahnfleisch zuständig sind. Einige Bakterienarten in der Mundflora schützen das Zahnumgebende Gewebe vor schädlichen Eindringlingen und sorgen gleichzeitig für die unterstütztung der Immunabwehr und sind für einen gesunden Verdauungsprozess verantwortlich. Unter krankhaften Bedingungen kann die Besiedlung der Mundflora durch Bakterien, Viren und Pilzen in der Mundhöhle zu Gunsten einzelner Erreger verschoben sein, sodass der Zahnarzt von einer Dysbakterie spricht, das eine Störung der physiologischen Bakterienflora der Mundschleimhaut ist. Jede Veränderungen der Mundflora kann vermehrt zu ParodontoseGingivitis, Parodontitis, Mundgeruch (Halitosis) und oder auch Kariesbildung führen, was im Besonderen bei der Schwangerschaft durch die Schwangerschaft-Gingivitis erfolgt.





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