Mesiodens, Mesiodentes, Nasenzahn, Zahnmedizin

Wenn man einen oder mehrere Zähnen zuviel im Kiefer hat, spricht man von Mesiodens (Mesiodentes).

Am häufigsten tritt Mesiodens im Bereich der Frontzähne auf. Diese zusätzlichen Zähne weisen meist eine untypische Zahnform auf. Mesiodens kann dazu führen, dass sich eine Lücke zwischen den oberen Schneidezähnen bildet oder es behindert den Zahndurchbruch (Dentition) der Nachbarzähne. Mesiodens bedeutet überzähliger Zahn, der sich als Zapfenzahn (Nasenzahn) zwischen die oberen mittleren Schneidezähne einschiebt und kommt meist in der Einzahl vor. Der Nasenzahn entwickelt sich meist vor den Nachbarzähnen und bleibt vielfach retiniert. Ein retinierter oder auch verlagerter Zahn ist ein Zahn, der noch nicht zu seinem normalen Durchbruchszeitpunkt (Zahndurchbruch) in der Mundhöhle erschienen ist, so meist ein retiniert Weisheitszahn. Mesiodens ist ein im Oberkiefer liegender überzähliger, meist atypisch geformter Zahn einzeln oder auch mehrfach infolge einer Überproduktion der Zahnleiste entstanden und kann nur operativ entfernt werden. Solche Zähne müssen vom Zahnarzt beseitigt werden, wenn sie ungünstig im Kiefer sitzen, sodass sie beim Sprechen oder Kauen Schmerzen verursachen wie vielfach die Weisheitszähne wo eine Weisheitszahnentfernung wenn Weisheitszahn-Probleme entstehen. Stört einer dieser Zähne die regulären 32 Zähne, muss dieser entfernt werden, was vielfach nicht ganz schmerzfrei erfolgt, denn die Zahnwurzel ist im Gegensatz zum Zahn selbst normal ausgebildet. Mesiodentes sind normalerweise atypisch geformte Zähne, die einzeln oder mehrfach durch eine Überproduktion der Zahnleiste entstehen und sind meist retiniert und verlagert. Diese Mesiodens-Zähne erscheinen in der Form als Zapfenzahn mit einer glatten, kegelartigen oder pflockartigen Zahnkrone, weshalb man sie auch als Griffelzahn oder Kegelzahn bezeichnet. Die Zahnwurzel ist in der vielfach drehrund und voll ausgebildet, die Wurzel vom Zahn ist normal nicht gespalten und verläuft an der Spitze konisch. Der Zahnschmelz ist ähnlich wie bei den regulären Zähnen. Schmerzen oder entzündliche Vorgänge sind nur selten, doch in vielen Fällen lassen sich Veränderungen der Form der Zähne oder auch Kronenform der benachbarten Schneidezähne beobachten. Beseitigen muss man Mediodenszähne nur, wenn sie andere behindern oder sehr ungünstig im Kiefer sitzen. Akkzessorisch bezeichnet in der Zahnmedizin ein zusätzlicher bzw. überzähliger Zahn die der Distomolar bzw. Paramolar.





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