Metallallergie, Kunststoffallergie, Allergietest, Zahnmedizin

Als Allergie wie die Metallallergie wird eine überschiessende Abwehrreaktion vom Immunsystem auf bestimmte und normalerweise harmlose Umweltstoffe (Allergene) bezeichnet.

Als Allergie wie die Metallallergie äussern sich Symptome, die typischerweise meist mit entzündlichen Prozessen einhergehen. Die Symptome einer Metallallergie können leicht bis schwerwiegend sein. Zahnprothesen, künstliche Gelenke und andere vorübergehend eingesetzte oder verbleibende metallhaltige Ersatzteile, bilden vielfach die Ursache lokal begrenzter oder diffuser verteilter von Hautveränderungen oder Veränderung der Schleimhaut. Über Schwellungen bis zum Lockern der Zahnprothese der Notwendigkeit reichen die Beschreibungen. Bei Metallallergie kann nach einer Implantation ein zum Teil auf das OP-Gebiet beschränktes Ekzem beobachtet werden. Der lange zeitliche Ablauf von Wochen bis zu mehreren Jahren zwischen dem Einsetzen einer Prothese oder einem Zahnimplantat und dem Auftreten von lokalen oder generalisierten Veränderungen wirft die Frage auf, ob eine bereits bestehende Metallallergie Voraussetzung für die Abstossungsreaktion ist oder ob diese erst durch die dauernde sehr geringe Freisetzung von Nickel, Kobalt, Chrom wie auch anderen Metallen erworben wird. Die Verwendung bestimmter Dentalmaterialien ist vor allem von finanziellen, ästhetischen oder präventiven Gründen abhängig, denn wenn Allergien gegen bestimmte Metalle vorliegen (Metallallergie), muss meist ein anderer teurerer Zahnersatz wie eine Zahnbrücke oder künstliche Zahnkrone eingesetzt werden. Eine Materialtestung für Zahnersatz ist in der Zahnmedizin darum vor einer Brückenbehandlung empfehlenswert, wo ein Allergietest beim Allergologen (Hautarzt) gemacht werden kann, denn es gibt unterschiedliche Allergien-Faktoren. Mit Allergien wie Metallallergie oder Kunststoffallergie und deren Entstehung, Ausprägung, Verlauf und Behandlung beschäftigt sich die Allergologie, das eine Arzt ist der sich als Allergologe bezeichnet, denn die Zusatzbezeichnung Allergologie ist eine medizinische Fachrichtung.


Metallallergie, Allergietest

Beim Metallallergie-Test handelt es sich um eine Form des Provokationstests.

Wenn der Verdacht besteht, dass ein Zahnpatient allergisch auf eine Substanz reagiert wie bei der Metallkrone, werden Hauttests als Standarduntersuchungen vorgenommen. Der Epikutantest ist grundsätzlich ein effizientes Mittel zur Entscheidungsfindung bezüglich der Wahl von einem dentalen Werkstoff, denn der Metallallergie-Test ist die Überprüfung einer Materialunverträglichkeit durch den Hauttest. Die Biokompatibilität hängt nicht nur von der Qualität vom Dentalwerkstoff selbst ab, sondern auch von der korrekten Verarbeitung im zahntechnischen Labor oder der Handhabung in der Zahnarztpraxis ab. Die grosse Vielzahl der am Markt verfügbaren Dentalwerkstoffe stellt den Zahnarzt vor die Qual der Wahl, denn Eisen, Gold, Kobalt, Chrom, Kupfer, Molybdän, Nickel, Palladium, Platin, Silber, Titan, Wolfram, Zinn, Zink, Rhenium, Indium, Gallium, Tantal, und Rhodium sind Metalle, die in Dentallegierungen verarbeitet werden und zu einer Metallallergie führen können. Bei Zahnprothesen kommen einzelnen Bestandteile an Kunststoffen hinzu, so Methylmethacrylat, Hydrochinone und Benzoylperoxid etc. Die Auswahl von geeigneten Dentalwekstoffen muss stets in Abstimmung zwischen Zahnpatient und Zahnarzt auf der Basis von abgesichertem Erkenntnisstand und daraus abgeleiteten Empfehlungen erfolgen, der Allergiepass mit dem Ergebnis der Testung auf Allergene sehr wichtig ist.

Prothesenproblematik

Ungeklärt ist die Beobachtung, warum sich bei zweiseitiger Hüftprothese teilweise nur die eine lockert, während die andere stabil bleibt, wobei sich die Frage stellt, ob ein unterschiedlicher immunologischer Mechanismus (Typ I-, Typ III-, Typ IV-Allergie) involviert ist. Die in Osteosynthesen und Endoprothesen enthalten Nickel oder Kobalt und sind in der Lage, präexistenten Typ IV-Sensibilisierungen zu aktivieren bzw. neue Überempfindlichkeitsreaktionen herbeizuführen. Auf unfallchirurgischem Gebiet kann es dadurch zu postoperativen Störungen im Wundheilungsverlauf und in der knöchernen Konsolidierung kommen, auf dem dermatologischen Gebiet können Ekzemreaktionen mit Streuphänomenen und therapieresistentem Juckreiz auftreten. Eine epikutane Testung der Metalle verschafft die diagnostische Klärung. Die kausale Therapie besteht in der Metallentfernung und in der Verwendung der besser verträglichen Zahnimplantate wie Titanimplantate oder (Zirkonimplantate). Unter Materialunverträglichkeit kann die Prothesenunverträglichkeit oder die Amalgam-Unverträglichkeit fallen, doch Krank durch Amalgam ist heute eher eine Seltenheit.

Metallallergien

Bei Metallallergien handelt es sich vielfach um unspezifische, irritative Ekzeme, wobei bei den selteneren, allergisch bedingten Ekzemen die häufigste Ursache Metalle sind.

Auslösend für Metallallergien sind vielfach nicht Gegenstände aus dem reinen Metall, sondern Gegenstände im täglichen Gebrauch wie Modeschmuck oder Jeansknöpfe, denn diese bestehen aus Legierungen, die das betreffende Metall als geringeren Bestandteil oder nur als Spur enthalten. Das mit Abstand wichtigste Metallallergen ist Nickel, gefolgt von Kobalt, Palladium und Chrom. Während die Diagnose mit Epikutantests leichter zu stellen ist, kann die Therapie oft sehr schwierig sien, besonders wenn ein vermeiden von Allergen nicht vollständig möglich ist.




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