Lokalanästhetika

Voraussetzung für diese Form der Anästhesie (Schmerzunempfindlichkeit) ist die Verwendung von sogenannten Lokalanästhetika (LA), welche auf unterschiedliche Art und Weise eingesetzt werden können.

Oberflächenanästhesie:

Sprays oder Gele machen das Gewebe unempfindlich. Anwendung an der Schleimhaut im Nasen- und Rachenraum, als Vereisungsspray auf die Haut gesprüht etc.

Periduralanästhesie (PDA):

Gezielte Ausschaltung von Nervenwurzeln mit Hilfe eines Katheters. Diese Anwendung ist bei diversen operativen Eingriffen möglich.

Lokalanästhesie:

Mittels mehrerer kleiner Injektionen eines Lokalanästhetikums wird ein oberflächlich gelegenes Operationsgebiet kurzfristig betäubt. Anwendung wird im Rahmen von kleinen Verletzungen etc. angewendet.

Nervenblockade:

Örtliche Schmerzausschaltung durch Blockade der Schmerzleitung in dem für diese Region zuständigen Nerven. Beispiel: LA-Injektion im Bereich des Fingergrundgelenkes macht den gesamten Finger bis hin zu seiner Spitze schmerzunempfindlich.

Zahnbehandlung im Dämmerschlaf

Die Schlafnarkose während der Zahnbehandlung ist bei grosser Zahnarztangst (Phobie) meist die beste Variante, wobei es viele Angstgründe gibt. Wer Zahnarztangst hat, sollte die Ängste dem Zahnarzt bereits vor der Zahnbehandlung bei der Anmeldung mitteilen, damit der Zahnarzt genügend Zeit einplanen kann. Das Vertrauen zum Zahnarzt ist bei Zahnarzt-Angst sehr wichtig, sodass eine vorgängige kostenlose Angstberatung (Hilfe bei Zahnarztangst) sehr sinnvoll sein kann, damit ein guter Zahnarzt gefunden wird, der viel Verständnis und Erfahrung mit Zahnarztangst hat, aber auch eine Dämmerschlafnarkose anbieten kann. Weitere Informationen über die Behandlung bei Zahnarztangst und Schlafnarkose beim Zahnarzt erhalten Sie bei OPTI-DENT unter Fachberatung Zahnmedizin und Fachberatung Zahnarztangst.