Kieferorthopädische Behandlungen: Zahnfehlstellungen

Durch kieferorthopädische Behandlungen lassen sich Zahnfehlstellungen oder Kieferfehllagen korrigieren.
Ziel einer kieferorthopädischen Behandlung ist die Beseitigung der Zahnfehlstellung, um das Gebiss funktionstüchtiger zu machen. Ein Gebiss mit regelmässiger Zahnstellung hat die besten Voraussetzungen, über viele Jahre hinaus gesund zu bleiben. Mit der kieferorthopädischen Behandlung schützt man das Gebiss vor Karies und vorzeitigem Zahnausfall durch Parodontitis. Gleichzeitig können vorliegende Angewohnheiten wie Lutschen, falsche Mundatmung und mögliche Fehler bei der Sprachbildung beeinflusst werden. In besonderen Fällen können zusätzlich zur kieferorthopädischen Behandlung auch kieferchirurgische Eingriffe nötig sein. Kieferorthopädische Behandlungen sind nicht nur bei Kindern, sondern mit heutigen Methoden auch bis in das hohe Erwachsenenalter möglich. Am Ende der Behandlung ist wieder der Zahnarzt gefragt, der die "Feinjustierung" der Zahnoberflächen vornimmt.

Kieferorthopädische Behandlung ein Problem?

Kieferorthopädische Behandlungen werden im Normalfall und vom Kieferknochen und von den Zähnen wie auch vom Zahnfleisch ohne Probleme ertragen. Es kann aber auch in sehr wenigen fällen vorkommen, dass ein Zahn seine Vitalität verliert bzw. dass die Nerven und Blutgefässe absterben und der Zahn mit einer Wurzelfüllung versehen werden muss. Dies geschieht vor allem, wenn eine Wurzel vom Zahn durch die kieferorthopädische Behandlung etwas aus ihrer festen Verankerung im Kieferknochen gehoben wird. Im Rahmen einer kieferorthopädischen Behandlung werden normal keine Zähne geflickt, denn dies ist sache vom Zahnarzt. Ein Risiko während der Kieferorthopädische Behandlung besteht vor allem bei ungenügender Mundhygiene, so dass das Zahnfleisch anschwillt und bei der Zahnreinigung blutet. Die Zahnpflege und das Reinigen der Apparaturen sind während der Behandlung besonders wichtig, denn die kieferorthopädischen Apparaturen begünstigen die Ablagerung von Zahnbelägen. Eine regelmässige Kontrolle beim Zahnarzt, im Besonderen wegen Karies ist nach wie vor notwendig.

 

Zahnbehandlung im Dämmerschlaf

Die Schlafnarkose während der Zahnbehandlung ist bei grosser Zahnarztangst (Phobie) meist die beste Variante, wobei es viele Angstgründe gibt. Wer Zahnarztangst hat, sollte die Ängste dem Zahnarzt bereits vor der Zahnbehandlung bei der Anmeldung mitteilen, damit der Zahnarzt genügend Zeit einplanen kann. Das Vertrauen zum Zahnarzt ist bei Zahnarzt-Angst sehr wichtig, sodass eine vorgängige kostenlose Angstberatung (Hilfe bei Zahnarztangst) sehr sinnvoll sein kann, damit ein guter Zahnarzt gefunden wird, der viel Verständnis und Erfahrung mit Zahnarztangst hat, aber auch eine Dämmerschlafnarkose anbieten kann. Weitere Informationen über die Behandlung bei Zahnarztangst und Schlafnarkose beim Zahnarzt erhalten Sie bei OPTI-DENT unter Fachberatung Zahnmedizin und Fachberatung Zahnarztangst.