Kauen

Mit Kauen versteht man die Kaufunktion durch das Kausystem mit den Zähnen und der Kaumusulatur.
Kauen ist das Zerkleinern von Nahrung mit dem Kausystem durch Bewegung der Unterkieferzähne gegenüber den Oberkieferzähnen mit der Kaumuskelfunktion bzw. Kaumuskulatur. Die effektivste Kaubewegung ist die Bewegung der Unterkieferzahnreihe von offen-vorne-aussen nach geschlossen-hinten-innen. Dabei sollen die Höcker möglichst steil in die Fissuren (Kaugrübchen) eingreifen, ohne jedoch in der Bewegung zu stören. (Okklusion). Ergreifen der Nahrung mit den Frontzähnen, abreissen mit den Eckzähnen, abbeissen mit den Schneidezähnen, zerkleinern mit den kleinen Mahlzähnen (Prämolaren) und den grossen Mahlzähnen (Molaren). Das Kauen dient nicht allein zum Zerkleinern der Nahrung. In der Mundhöhle findet der erste Teil des Verdauungsvorgangs statt, indem der Nahrung beim Kauen Speichel zugesetzt wird.

Kauen dient auch der Verdauung

Kauen ist ein mechanischer Vorgang, der zur Zerkleinerung der Nahrung und deren ersten enzymatischen Aufspaltung bzw. der Verdauung dient.

Beim Kauen kommt es zur „Auf-Ab-Bewegung“ in Kombination mit einer Seitwärtsbewegung des Unterkiefers. Dadurch wird die im Mund befindliche Nahrung mit der Zunge zwischen die Backenzähne befördert und von diesen zermahlen. Beim Kauen wird die Nahrung mit dem Speichel vermischt. Kauen verkürzt die Magenentleerungszeit d.h. Verdauungsprobleme können mit Funktionsstörungen beim Kauen zusammenhängen, denn die Dauer der Entleerung des Magens nach dem Essen hängt davon ab, wie gründlich die Speisen gekaut wurden. Der Mensch muss Lebensmittel kauen, um schluckfähige und verdaubare Kost zu bilden. Der mit Speichel durchsetzte Speisebrei kommt mit den Geschmackspapillen in Kontakt. Durch die im Speichel enthaltenen Enzyme beginnt die Verdauung der Kohlenhydrate. Kauen (Masticatio) bedeutet Zerkleinerung der dem Mund übergebenen Nahrungsstoffe. Dazu werden sämtlichen Teile des Mundes benötigt. Zum Kauapparat gehören die Zähne und die Kaumuskeln. Beim Kauen wird der Unterkiefer durch die Schläfemuskeln in die Höhe und rückwärts durch die Kaumuskeln (masseteres) auf- und vorwärts gezogen. Die innern und äussern Flügelmuskeln besorgen die horizontale (zermalmende) Bewegung der Zahnreihen aneinander (Zahngruppe).

Zahnbehandlung im Dämmerschlaf

Die Schlafnarkose während der Zahnbehandlung ist bei grosser Zahnarztangst (Phobie) meist die beste Variante, wobei es viele Angstgründe gibt. Wer Zahnarztangst hat, sollte die Ängste dem Zahnarzt bereits vor der Zahnbehandlung bei der Anmeldung mitteilen, damit der Zahnarzt genügend Zeit einplanen kann. Das Vertrauen zum Zahnarzt ist bei Zahnarzt-Angst sehr wichtig, sodass eine vorgängige kostenlose Angstberatung (Hilfe bei Zahnarztangst) sehr sinnvoll sein kann, damit ein guter Zahnarzt gefunden wird, der viel Verständnis und Erfahrung mit Zahnarztangst hat, aber auch eine Dämmerschlafnarkose anbieten kann. Weitere Informationen über die Behandlung bei Zahnarztangst und Schlafnarkose beim Zahnarzt erhalten Sie bei OPTI-DENT unter Fachberatung Zahnmedizin und Fachberatung Zahnarztangst.