Knochenhautentzündung Periostitis

Knochenhautentzündung (Periostitis), eine mit Schwellung, Verdickung und meist auch mit Schmerzhaftigkeit beginnende Ernährungsstörung der Knochen-Beinhaut.

Periostitis eine Knochenhautentzündung, denn die Knochenhaut wird als Periost bezeichnet und eine Knochenentzündung wird als Ostitis bezeichnet. Die Knochenhaut als ernährende Schicht vom Knochen (Beinhaut) ist eine bindegewebige Hülle die den Knochen bedeckt und wird beim Zahnarzt als Periost bezeichnet. Die Knochenhaut enthält im Inneren Nerven und Blutgefässe und besteht aus einer äusseren Kollagenschicht mit elastischen Sharpey-Fasern. Die Knochen-Beinhaut ist sehr schmerzempfindlich und kann neubildend oder zerstörend sein, denn die Sharpey-Fasern verankern die Knochenhaut am Knochen und vermitteln über die Anheftungsstellen die Kraftübertragung für Bänder und Sehnen. Für eine Knochenhautentzündung im Kieferknochen gehört unter verschiedenem der Zahnunfall in Verbindung mit einem Kieferbruch, wo Kiefer und Zahnhalteapparat eine Einheit bilden. Periostitischer Zahnschmerz beruht auf einer Entzündung der Knochenhaut, welche den Zahn in der Alveole befestigt. Bei der Knochenhaut die neubildend ist entstehen Knochenauftreibungen bzw. Knochenauswuchs (Exostose). Bei der Knochenhaut die zerstörend ist schmilzt die Knochenrinde durch Bildung schwammiger Fleischwärzchen oder durch Eiterung ein, sodass häufig eine Karies entsteht. Entzündungen im Mundraum können sich auf den Kieferknochen ausbreiten, so dass im Volksmund meist von einer Kieferknochenentzündung oder Knochenfrass gesprochen wird, was Kieferprobleme und starke Schmerzen im Kiefer verursachen kann. Entzündungen im Kieferbereich sind für Zahnimplantate eine Gefahr, die mit dem der Begriff Periimplantitis als eine Entzündung vom Gewebe um ein Implantat herum beschrieben wird, was zum Implantatverlust führen kann wie bei den Zähnen der Zahnverlust durch Parodontitis. Von einer Kieferentzündung wird im Volksmund gesprochen, auch wenn sich der Knochen selbst nicht entzünden kann, so dass die Entzündung im Bereich vom Kiefer mit Ostitis, Osteitis, Osteomyelitis (Knochenmark-Entzündung), Alveolitis oder von einer Periostitis (Entzündung Knochenhaut) beschrieben wird. Von einer chronisch-bakteriellen Kiefer-Ostitis oder Rest-Ostitis im Kieferknochen wird bei einem krankmachenden Herdgeschehen nach der Zahnextraktion gesprochen, wenn eine nicht vollständig ausgeheilte "Entzündung im Kieferknochen" durch das Überleben von Bakterien in abgekapselten Bereichen vorliegt. Als idiopathische Osteomyelitis wird eine Knochenentzündung im Kiefer beschrieben, bei dem der Zahnarzt keine passende Erklärung findet.

Zahnbehandlung im Dämmerschlaf

Die Schlafnarkose während der Zahnbehandlung ist bei grosser Zahnarztangst (Phobie) meist die beste Variante, wobei es viele Angstgründe gibt. Wer Zahnarztangst hat, sollte die Ängste dem Zahnarzt bereits vor der Zahnbehandlung bei der Anmeldung mitteilen, damit der Zahnarzt genügend Zeit einplanen kann. Das Vertrauen zum Zahnarzt ist bei Zahnarzt-Angst sehr wichtig, sodass eine vorgängige kostenlose Angstberatung (Hilfe bei Zahnarztangst) sehr sinnvoll sein kann, damit ein guter Zahnarzt gefunden wird, der viel Verständnis und Erfahrung mit Zahnarztangst hat, aber auch eine Dämmerschlafnarkose anbieten kann. Weitere Informationen über die Behandlung bei Zahnarztangst und Schlafnarkose beim Zahnarzt erhalten Sie bei OPTI-DENT unter Fachberatung Zahnmedizin und Fachberatung Zahnarztangst.