Impaktion, verhinderter Zahndurchbruch Zahnmedizin

Impaktion ist die Einklemmung von einem oder mehrerer Zähne im Gebiss.

Von Impaktion spricht der Zahnarzt, wenn das Wachstum der Zahnwurzel beim Zahn abgeschlossen ist, der Zahndurchbruch aber durch ein mechanisches Hindernis gehindert wird, sodass von einem "verhinderten Zahndurchbruch" gesprochen wird. Zähne, die im Kiefer nicht in richtiger Position liegen, sind verlagert und bleiben häufig retiniert. Impaktion ist ein Fachbegriff in der Zahnmedizin die entsteht durch Verlagerungen der sich entwickelnden Zahnkeime, sodass eine Falschlage den Zahndurchbruch im Zahngebiss verhindern kann. Durch die Impaktion werden Zähne im Gebiss am Zahndurchbruch gehindert und brauchen zahnmedizinische Unterstützung. Häufig tritt die Impaktion bei Weisheitszähnen oder Zahnverletzungen durch einen Zahnunfall auf. Nach einem Zahnunfall sind Massnahmen für den Zahnerhalt notwendig, im Besonderen bei Kinderzähnen (Zahnunfall Kinder). Den Erhalt der Milchzähne spielt als temporärer Lückenhalter eine wichtige Rolle, den Milchzähne können auch weitere Jahre nach einem Zahnunfall gute Dienste leisten. Beim Zahnarzt ist eine vorsichtige Zahnbehandlung von Milchzähnen und Milchmahlzähnen bei Kindern im Milchzahngebiss besonders wichtig, da die Gefahr besteht, dass die darunter bleibenden Zähne geschädigt werden können und impaktiert bleiben. Retinierte Zähne die in ihrer Position über den normalen Durchbruchszeitpunkt hinaus im Kiefer verharren und nicht durchbrechen, können vom Zahnarzt wieder eingegliedert werden, doch die Prognose für die Einordnung ist im Wechselgebiss günstiger als im bleibenden Gebiss, da die Entwicklung der Zahnwurzeln meist noch nicht abgeschlossen ist. Ein impaktierter Zahn ist ein nicht vollständig in die Zahnreihen durchgebrochener Zahn, doch impaktierte Zähne können beim Zahnarzt durch einen kleinen chirurgischen Eingriff freigelegt werden. Für einzuordnende Zähne sind die Platzverhältnisse im Kiefer sehr wichtig wie auch die Lage und Achsenstellung, wobei auch die Wurzelform und der Desmodontalspalt von Bedeutung ist. Als Desmodontalspalt wird die Verbindungsstruktur zwischen Zahn und Alveolarknochen bzw. Alveolarfortsatz bezeichnet und als Desmodont wird in der Zahnmedizin die Wurzelhaut bezeichnet.

Zahnbehandlung im Dämmerschlaf

Die Schlafnarkose während der Zahnbehandlung ist bei grosser Zahnarztangst (Phobie) meist die beste Variante, wobei es viele Angstgründe gibt. Wer Zahnarztangst hat, sollte die Ängste dem Zahnarzt bereits vor der Zahnbehandlung bei der Anmeldung mitteilen, damit der Zahnarzt genügend Zeit einplanen kann. Das Vertrauen zum Zahnarzt ist bei Zahnarzt-Angst sehr wichtig, sodass eine vorgängige kostenlose Angstberatung (Hilfe bei Zahnarztangst) sehr sinnvoll sein kann, damit ein guter Zahnarzt gefunden wird, der viel Verständnis und Erfahrung mit Zahnarztangst hat, aber auch eine Dämmerschlafnarkose anbieten kann. Weitere Informationen über die Behandlung bei Zahnarztangst und Schlafnarkose beim Zahnarzt erhalten Sie bei OPTI-DENT unter Fachberatung Zahnmedizin und Fachberatung Zahnarztangst.