Habits

Habits als blöde Angewohnheiten können den Kiefer verändern.

Habits sind blöde Angewohnheiten, welche vielfach unbewusst ablaufen und bestimmte Kieferabschnitte besonders belasten und zu Verformungen vom Kiefer und zu Schäden an den Zähnen führen kann. Habits bedeutet Angewohnheiten und ist eine Bezeichnung der Zahnmedizin. Bei Habits kann es zu Kieferdeformierungen kommen. Ob es bei Habits zu Zahnproblemen und Zahnfehlstellungen oder Schäden an den Zähnen sowie Zahnhalteapparat kommt, ist abhängig von der Disposition und der Intensität sowie vom Lutschgegenstand. Lutschgegenstände sind bei Kindern der Daumen, bei Erwachsenen das Bleistift oder die Büroklammer etc. Zahnfehlstellungen und Kieferanomalien können auf verschiedene Art entstehen, so können genetische Faktoren oder auch Umweltfaktoren eine Rolle. Fehlfunktionen der Mund und Gesichtsmuskulatur, wie Habits, Lutschen, Lippenlecken, Lippenbeissen und Nägelkauen sind dabei von entscheidender Bedeutung.

Habits bei Kindern

Habits sind kleine Laster mit bösen Folgen

Bei Kindern im Besonderen führen Habits (Parafunktion) wie Daumenlutschen, Lippensaugen, Zungenpressen, Zungenbeissen und Lippenbeissen zu Fehlfunktionen der Zunge und zu Stellungsanomalien der Zähne. Bekannte Habits sind Daumenlutschen, Einsaugen der Lippenschleimhaut und Wangenschleimhaut. Daumenlutschen als Habits ist eine Angewohnheit von Menschen, den Daumen in den Mund zu stecken und daran zu saugen oder zu lutschen. Menschen werden mit einem Saugreflex geboren, der saugende Mundbewegungen bei Berührung der Lippen oder der Zungenspitze auslöst und die Nahrungsversorgung im ersten Lebensjahr sicherstellt. Habits als Gewohnheiten wie Lutschen, Nuckeln, Lippenkauen, Lippenbeissen, Lippenlecken, Bleistiftkauen und Nägelkauen oder Zungenpressen etc. sollte man sich oder den Kindern möglichst früh abgewöhnen um die Auswirkungen auf das Gebiss so gering wie möglich zu halten. Je später es zur Beseitigung der Habits kommt, umso grösser ist die Gefahr, dass es nicht mehr zu einer Selbstheilung kommt.

Fehlstellung der Zähne durch Habits ist abhängig von:

Intensität und Art der Gewohnheit (Lutschen etc.)
Dauer der Gewohnheit: Babyalter, Kindesalter, Vorschulalter, Schulalter
Grund: Nervös, Langeweile, vor Einschlafen, bei Hunger, Müdigkeit etc.
Gesichtsschädelaufbau und Konstellation

Eine Mundvorhofplatte kann helfen, das Habits abzustellen.

Eine Mundvorhofplatte (MVP) ist ein kieferorthopädisches Gerät, die bei Habits (Angewohnheiten) zum Einsatz kommt. Diese Platte liegt lose im Mund hinter den Lippen und vor den Zähnen. Aufgrund der Gestaltung der Platte und ihrer Lage im Mund können verschiedene Angewohnheiten verhindert werden. Auch die Zungenhabits, wie Falschlage der Zunge, kann mittels Mundvorhofplatte behandelt werden, um zu verhindern, dass die Zunge sich zwischen die Zahnreihen legt und dadurch einen offenen Biss verursacht. Habits kann vom Zahnarzt oder vom Kieferorthopäden beurteilt werden.

Habits ist auch ein Zahnmedizinischer Begriff und wird beim Zahnarzt bei der Zahnbehandlung verwendet.

Zahnsanierung in Dämmerschlaf-Narkose

 Die Schlafnarkose beim Zahnarzt während der Zahnbehandlung ist bei Zahnarztangst die beste Variante. Unter einer Zahnsanierung versteht man beim Zahnarzt eine Zahnrestaurierung durch Zahnfüllungen, Wurzelbehandlungen oder das Verblenden der Zähne mit Veneers. Unter einer Komplettsanierung versteht man meist eine Zahnbehandlung, bei der die Hälfte der Zähne sanierungsbedürftig sind oder durch Zahnersatz ersetzt werden müssen, was vielach bei Zahnarztangst der Fall ist, wo eine Gebisssanierung notwendig wird, den durch die Sanierung der Zähne wird die Lebensqualität erhöht. Weitere Informationen über die Behandlung bei ZahnarztangstAngstbewältigung bei Phobie, Methoden bei Zahnarztphobie und Schlafnarkose beim Zahnarzt erhalten Sie bei OPTI-DENT unter Fachberatung Zahnarztangst und Fachberatung Zahnmedizin.