Goldinlay, Goldhämmerfüllung, Goldklopffüllung, Goldstopffüllung

Goldinlays kommen vor allem im Seitenzahnbereich zum Einsatz, wo sie viele Jahre verbleiben können.

Ein Goldinlay ist eine im Zahnlabor vorgefertigte Einlagefüllung, die hauptsächlich aus Gold besteht und bei einem Seitenzahn im Zahn-Gebiss als passgenaues Werkstück seine Anwendung findet, denn im Gegensatz zu plastischem Füllungsmaterial wird das Gold-Inlay beim Zahnarzt in den Zahn eingeklebt. Von einem Inlay wird gesprochen, wenn die "Zahnfüllung" als Einlagefüllung ausserhalb vom Mund in der Zahntechnik angefertigt wird. Ein Inlay kann aus Gold, Keramik oder galvanischer Keramik (Galvanoinlays) hergestellt werden, das eine Kombination aus Gold und Keramik ist, wobei auch Kunststoff (Kunststoffinlay) oder Titan möglich sind. Goldinlays bestehen aus Goldlegierungen bzw. aus einer Edelmetall-Legierung und nicht aus reinem Gold, denn das Feingold als Edelmetall wäre zu weich wie alle Edelmetalle. Goldinlays können als Brückenanker zweiflächige oder dreiflächige sein, wodurch die Zahnhartsubstanz der Pfeilerzähne (Brückenpfeiler) im Vergleich zu Vollkronen besser geschont werden können. Goldinlays können in Sache Perfektion nur durch Blattgoldfüllungen übertroffen werden, denn diese entsteht durch Pressen und Hämmern einer dünnen Goldfolie direkt in der Kavität und ist eine Füllungstechnik in der Zahnmedizin die auch als Goldhämmerfüllung bezeichnet wird. Die arbeitsaufwendige Füllungstechnik für Zahnfüllungen stammt aus dem 17.Jahrhundert und wird auch als Goldklopffüllung oder Goldstopffüllung bezeichnet. Die Technik der Goldstopffüllung ist für einen kleinen Zahndefekt eine direkte Goldfüllung mit plastischem Gold die Zeitintensiv ist und darum auch nicht sehr Preisgünstig. Die Goldstopffüllung hat wie die Amalgam-Füllung, eine sehr gute randdichtheit und eine besonders langlebige Zahnfüllung die biologisch gut verträglich ist. Die Zahnversorgung mit einer Goldklopffüllung wie auch bei einem Goldinlay stellt an den Zahnarzt eine hohe Anforderungen, da freihändig mit dem Diamantschleifer eine Form im Zahn erzeugt werden muss, die eine ausreichende Retention sicherstellt. Der Herstellungsprozess vom Goldinlay muss durch den Zahntechniker genau eingehalten werden, damit eine optimal Dauerhaftigkeit und ein guter Randschluss entsteht und eine Randkaries (Sekundärkaries) vermieden werden kann.





Preisüberwacher für Zahnarztpreise

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