FDI-System / Zahnschema

FDI-System ist die Kennzeichnung der Zähne beim Mensch mit zwei Ziffern (Zahnschema).

Jedes Zahnschema ist eine Methode in der Zahnmedizin, einen Zahn durch die Zahnformel in seiner Position im Kiefer und im Zahnbogen eindeutig mit einer Zahnnummer zu benennen. Alle Schemata Seitenbezeichnungen liegen aus Sicht des Patienten zugrunde, bzw. eine vom Zahnpatienten aus gesehen linke Seite wird auch als links bezeichnet. Die Zahnaufzeichnung erfolgt jedoch nach der Sicht vom Zahnarzt bzw. aus Sicht vom Zahnpatient seitenverkehrt, sodass die Zähne der rechten Gesichtshälfte links aufgezeichnet werden und, die linken Zähne rechts. Alle Zahnschemata werden so aufgeschrieben, wie der Untersucher das Gesicht vor ihm stehenden Patienten sieht. Es gibt immer ein Zahnschema für das Milchgebiss und ein Zahnschema für das Dauergebiss, was Zahlencode der Zähne sind. Beim FDI-System bzw. FDI-Zahnschemata wird das Zahngebiss in 4 Quadranten unterteilt. Das FDI-System als Zahnschema, das auch als Zahnformel, Gebissformel bezeichnet wird hat sich inzwischen allgemein durchgesetzt, denn damit erhält man eine eindeutige Zahnnummer für jeden Zahn im Gebiss vom Mensch.

Internationales Zahnschema

Internationales Zahnschema (Gebissschema), der Fédération Dentaire Internationale (FDI-System, 1970).

Das Zahnschema (FDI-System) hat sich für das Zahngebiss beim Mensch allgemein durchgesetzt, denn es ist ein einfaches zwei ziffriges System, bei dem die erste Ziffer den Quadranten angibt: oben rechts 1, oben links 2, unten links 3 und unten rechts 4 für die bleibenden Zähne, für die Kinderzähne bzw. Milchzähne entsprechend 5 bis 8. Die zweite Ziffer gibt die Reihenfolge innerhalb des Quadranten an, beginnend mit 1 für den mittleren Schneidezahn und endend normal mit 8 für den Weisheitszahn.

Amerikanisches Zahnschema

Das Amerikanische Zahnschema wird bei den Streitkräften benutzt. Die Zähne werden im Gebiss fortlaufend von 1 bis 32 durchnumeriert, beim rechten oberen Weisheitszahn beginnend. Die Milchzähne im Kinderzahngebiss werden analog durch Grossbuchstaben (A bis T) gekennzeichnet.

Zahnschema nach Zsigmondy

Beim Zahnschema nach Zsigmondy (1861) werden die Zähne spiegelbildlich registriert, wobei der mittlere Schneidezahn die Nummer 1 und der Weisheitszahn die Nummer 8 erhalten. Die Milchzähne im Milchzahngebiss werden analog in römischen Ziffern angegeben. Der Quadrant wird im bleibenden Gebiss wie auch im Milchgebiss mit den Milchzähnen und Milchmahlzähnen durch ein vom Achsenkreuz abgeleitetes Winkelzeichen bezeichnet

Zahnschema nach Haderup

Beim Zahnschema nach Haderup (1887) werden, wie beim Zahnscema nach Zsigmondy, die Zähne im Gebiss von 1 bis 8 durchnumeriert, wobei die Zugehörigkeit zu Oberkiefer bzw. Unterkiefer durch ein »+«- bzw. »-«-Zeichen gekennzeichnet wird. Dieses Zeichen wird rechts nach - links vorangestellt. Die Milchzähne bzw. die Zähne der Kinder werden bei diesem Zahnschema durch das Voranstellen einer 0 unterschieden.

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