Farbstoffallergie Zahnprothesen, Zahnersatz

Farbstoff-Allergie ist eine allergische Reaktion vom Organismus auf einen Farbstoff oder eine chemische Komponente beim Zahnersatz (Zahnprothetik), wie sie bei Lebensmittelfarben vorkommen.

Allgemein kann gesagt werden, dass es im Bereich der Zahnheilkunde keine allergiefreien Materialien gibt und so werden in Zahnprothesen nicht deklarierte Farbstoffe im Kunststoff für die Prothesenbasis als Allergen verdächtigt. Eine Farbstoffallergie kann durch eine Zahnprothese verursacht werden, denn das verwendete rosa Kunststoffmaterial für die Nachbildung von Zahnfleischpartien hat ein erhöhtes Allergie-Potential. In wenigen Fällen kann auch Erythrosin zur Plaquedarstellung zu einer Farbstoffallergie führen, sofern eine Überempfindlichkeit gegen Jod besteh, denn Tabletten mit Erythrosin färben die mit bakterielle Plaque behaftete Zähne wie auch die Mundschleimhaut an. Jeder Mensch kann auf einen Stoff anders reagieren und bei der Herstellung von Zahnersatz wird in der Zahnmedizin eine Vielfalt an unterschiedlichen Legierungen, Kunststoffen und Keramiken verarbeitet, so auch der Bio-Zahnersatz (Bio-Prothetik) als metallfreier Zahnersatz. Der Kunststoff der Zahnprothesen und die künstlichen Zahnkronen (Zähne) sind ein Acrylat, das zunächst als Pulver (Polymer) und Flüssigkeit (Monomer) vorliegt und bei der Aushärtung unter Erwärmung (Heisspolymerisation) polymerisiert oder ohne Wärmezufuhr als Kaltpolymerisat. Eine "Biolegierungen" kommen bei einer Allergie gegen bestimmte Metalle als Edelmetall-Legierung wegen der Metallallergie zum Einsatz, denn es sind Legierungen mit einem hohen Anteil an edlen Metallen (Edelmetalle). Die Bioverträglichkeit ist bei der Bioästhetik ein wichtiger Faktor, denn die Biokompatibilität ist der Grad der Gewebeverträglichkeit, wo im Besonderen Keramiken als metallfreier Zahnersatz sehr gut verträglich ist und als bioästhetischer Zahnersatz eingesetzt wird. Thermoplasten haben gegenüber Chemoplasten grosse Vorteile, die sich vorwiegend durch die Verarbeitung ergeben, denn herkömmliche Zahnprothesen werden auf chemischem Weg gefertigt, wo man zur Aushärtung vom Grundmaterial chemische Substanzen benötigt, die sich als Spurenelemente in fertigen Zahnprothesen wiederfinden, so Formaldehyd und Restmonomere, die den Körper belasten und allergische Reaktionen auslösen können. Der Allergiepass dient dazu, dass beim Zahnarzt alle aufgeführten Stoffe bei der Herstellung von Zahnersatz vermieden werden können und bestimmte „allergene Stoffe“ nicht benutzt werden. Monomer-Kunststoffe sind synthetische Kunststoffe die durch Kettenpolymerisation, Polyaddition oder Polykondensation aus Monomeren oder Prepolymeren erzeugt und bei einer Farbstoffallergie als farbfreie Spezialkunststoffe eingesetzt werden. Polyan-Prothesen sind frei von Formaldehyd und Restmonomeren, denn dieser Kunststoff ist ein Thermoplast, der zur Herstellung von Teilprothesen, Vollprothesen und Aufbiss-Schienen verwendet wird. Bei Polyan-Prothesen können Kunststoffzähne oder Keramikzähne in verschiedenen Zahnfarben eingesetzt werden, um eine natürliche Zahn-Ästhetik zu erzielen.

Zahnbehandlung im Dämmerschlaf

Die Schlafnarkose während der Zahnbehandlung ist bei grosser Zahnarztangst (Phobie) meist die beste Variante, wobei es viele Angstgründe gibt. Wer Zahnarztangst hat, sollte die Ängste dem Zahnarzt bereits vor der Zahnbehandlung bei der Anmeldung mitteilen, damit der Zahnarzt genügend Zeit einplanen kann. Das Vertrauen zum Zahnarzt ist bei Zahnarzt-Angst sehr wichtig, sodass eine vorgängige kostenlose Angstberatung (Hilfe bei Zahnarztangst) sehr sinnvoll sein kann, damit ein guter Zahnarzt gefunden wird, der viel Verständnis und Erfahrung mit Zahnarztangst hat, aber auch eine Dämmerschlafnarkose anbieten kann. Weitere Informationen über die Behandlung bei Zahnarztangst und Schlafnarkose beim Zahnarzt erhalten Sie bei OPTI-DENT unter Fachberatung Zahnmedizin und Fachberatung Zahnarztangst.