Fluoride Aminfluoride Fluoridprophylaxe

In der Kariesvorbeugung werden hauptsächlich Aminfluoride und Natriumfluoride für die Fluoridprophylaxe verwendet.

Die Kariesvorbeugung mit Fluoriden ist teilweise umstritten, obwohl deren Gegner keine wissenschaftlich belegbaren Argumente für die Schädlichkeit anführen können.

Aminfluorid als Kariesschutz

Mit Aminfluorid ist eine spezielle organische Fluoridverbindung als Kariesschutz gemeint. Aminfluoride lagern sich durch ihre chemische Struktur besonders schnell und gut an den Zähnen an. Aminfluorid mineralisiert und schützt die Zähne besonders wirksam und sorgt für optimalen Kariesschutz. Durch ihre spezielle chemische Struktur (Netzmittel) lagern sie sich besonders schnell und gut an den Zähnen an und fördern die Ausbildung einer fluoridhaltigen Schicht. Diese schützt den Zahn bei Säureangriffen und kann gleichzeitig mit Speichel enge Zahnzwischenräume und Grübchen der Backenzähne erreichen, denn an diesen schlecht zugänglichen Orten beginnt Karies besonders oft. Salze der Flusssäure / Fluorwasserstoffsäure.

Kariesprophylaxe

Fluoride wirken in erster Linie durch direkten Kontakt mit den Zahnhartsubstanzen karieshemmend.

Da Fluoride karieshemmend wirken, ist die lokale Fluoridierung gegenüber der systemischen Fluoridanwendung zu bevorzugen. Vor dem 6. Lebensmonat sind aus zahnärztlicher Sicht keine Fluoridierungsmassnahmen erforderlich. Sobald die ersten Milchzähne durchbrechen, sollen die Eltern die Zähne ihres Kindes einmal am Tag mit einer fluoridhaltigen Kinderzahnpaste (max. 500 ppm Fluorid) putzen. Dabei soll nur eine höchstens erbsengrosse Menge Zahnpaste verwendet werden, da die Kinder erfahrungsgemäss einen grossen Anteil der Zahnpaste herunterschlucken. Entsprechend soll auch keine Zahnpaste mit Fruchtgeschmack oder Bonbongeschmack verwendet werden, um keinen zusätzlichen Anreiz zum Herunterschlucken zu geben. Ab dem 2. Geburtstag sollten die Zähne zweimal am Tag in gleicher Weise geputzt werden. Damit wird einer Karies beziehungsweise Gingivitis effektiv vorgebeugt und das Kind frühzeitig an die tägliche Mundhygiene gewöhnt. Zusätzlich zum Zähneputzen mit fluoridhaltiger Kinderzahnpaste wird die Verwendung von fluoridhaltigem Speisesalz empfohlen. Eine weitere Fluoridzufuhr ist in der Regel nicht erforderlich. Bei Kleinkindern müssen die Eltern die Zähne putzen, später müssen sie das Zähneputzen zumindest überwachen und bis in des Schulalter hinein die Zähne ihres Kindes nachputzen. Wird keine fluoridhaltige Zahnpaste und kein fluoridiertes Speisesalz verwendet, so ist eine Fluoridzufuhr mit Fluoridtabletten nach den Dosierungsempfehlungen der Gesellschaft für Zahnheilkunde, Mundheilkunde und Kieferheilkunde möglich. Dabei muss gewährleistet sein, dass die empfohlene Tagesdosis nicht überschritten wird. Entsprechend sollte die Fluoridzufuhr mit der Nahrung berücksichtigt werden, insbesondere der Fluoridgehalt des Trinkwassers und des täglich verwendeten Mineralwassers. Vor der Verordnung von Fluoridtabletten ist daher eine individuelle Fluoridanamnese zu erheben. Die Fluoridkonzentration des Trinkwassers ist vom zuständigen Wasserwerk zu erfahren. Ab dem Schuleintritt sollen die Zähne mit einer Erwachsenenzahnpaste (1000- 1500 ppm Fluoridgehalt) geputzt werden. Zusätzlich sollte fluoridhaltiges Speisesalz verwendet werden. Die ergänzende Anwendung von höher dosierten Fluoridlacken, Fluoridlösungen oder Fluoridgelees sollte nur nach zahnärztlicher Anweisung und unter Zahnärztlicher Kontrolle erfolgen. Fluoridgelees und Fluoridlösungen zur häuslichen Anwendung sollten erst vom Schulalter an bei Kindern mit erhöhtem Kariesrisiko benutzt werden. Es sollte dann auch eine intensive Betreuung zur Verbesserung der Mundhygiene sowie eine individuelle Ernährungsberatung erfolgen. Insbesondere ist dabei auf die Wechselwirkungen von Zuckerkonsum, Säurebildung, Plaqueentstehung und Zeit hinzuweisen.

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