Endodont Parodont (Verbindung)

Zwischen Endodont (Zahnmark) und Parodont (Zahnhalteapparat) gibt verschiedene direkte Verbindungen.

Das Geflecht aus Nerven und Blutgefässen tritt am Apex (Wurzelspitze) vom Zahn in den Knochen. Daneben finden sich bei bleibenden Zähne (ca. 1/3) zusätzliche laterale Kanäle die die Pulpa vor der Wurzelspitze seitlich verlassen. Bei mehrwurzeligen Zähnen finden sich im Bereich der Aufgabelung der Zahnwurzeln (Furkation / Bifurkation) ausserdem oft akzessorische Kanäle, welche die Kronenpulpa direkt mit dem Zahnhalteapparat verbinden. Über alle Verbindungswege können sich theoretisch auch Mikroorganismen zwischen Parodont und Endodont bewegen. Die Geschwindigkeit und Richtung der Ausbreitung von Bakterien ist Abhängig vom Ursprung der Infektion und dem Zustand der beteiligten Gewebe. Es können Bakterien sein, welche über eine tiefe Karies die Pulpenhöhle infiziert haben und mit der Zeit, diesen Verbindungskanäle entlang das umliegende Parodont erreichen und ebenfalls eine Entzündung auslösen. Umgekehrt besteht die Möglichkeit, dass die Mikroorganismen zunächst das Parodont besiedeln und dann über die zahlreichen Kanäle das Endodont entzünden. Sobald die Bakterien die Pulpenhöhle erreicht haben, können sie sich vollständig innerhalb wenigen Tagen in ihr ausbreiten. Wird die Pulpitis nicht frühzeitig behandelt, können die Mikroorganismen über die Wurzelspitze oder auch über Nebenkanäle das Parodont erreichen und ebenfalls besiedeln. Auf dem Röntgenbild zeigt sich die Entzündung als apikale Parodontitis, wenn sie an der Wurzelspitze liegt, oder laterale Parodontitis, welche an einem seitlichen Kanalausgang liegt. Wenn keine Behandlung erfolgt, können sich die Entzündungen im Knochen ausbreiten und am Schluss in den Furchen entlang der Wurzeloberfläche vordringen.

Zahnbehandlung Ungarn in Budapest

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