Edelmetalle, Edelmetallanteile, Zahnmedizin

Edelmetalle sind sehr widerstandsfähige Metalle, die sich weder an feuchter Luft noch durch chemische Einflüsse verändern.

Zu den Edelmetallen gehören Gold, Silber, Quecksilber, Platin. Edelmetalle sind Metalle, die besonders korrosionsbeständig sind und in der Zahnmedizin vielfach als Dentallegierungen gebraucht werden. Einige Edelmetalle wie Gold und Silber sind deswegen seit dem Altertum auch zur Herstellung von Schmuck und Münzen in Gebrauch, denn Gold und Silber gelten seit alters her, als besonders kostbar. Im Laufe der letzten vier Jahrhunderte wurden die Platinmetalle entdeckt, die eine ähnliche Korrosionsbeständigkeit wie Gold zeigen. Als "Mundbeständige Edelmetal-Legierungen" werden Dental-Legierungen bezeichnet mit einem Gehalt von über 75% Gold oder anderen Edelmetallen und als Edelstahl werden legierte oder unlegierte Stähle mit besonderem Reinheitsgrad bezeichnet. Edelmetallanteile werden in Tausendstel angegeben, das den Anteil Edelmetall pro tausend Teile Gesamtgewicht angibt und als "Feingehalt" bezeichnet wird.

Unterteilt werden Edelmetalle in:

Klassisches Edelmetall: Gold und Silber sowie teilweise Quecksilber
Halbedelmetall: Kupfer und Bismut
kurzlebiges radioaktives Edelmetall

Abzugrenzen sind davon die unedlen Metalle wie Aluminium, Eisen und Blei.

Korrosionsbeständige Metalle: Titan, Zirconium, Hafnium, Vanadium, Niob, Tantal, Chrom, Molybdän, Wolfram, Aluminium, Silicium und Blei.

 

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