Entzündungsherd im Mund

Als Entzündungsherd wird der Ausgangsort bzw. das Zentrum einer Entzündung oder der Entzündungen bezeichnet.

Die Bandbreite der Zahnentzündungen reicht von einfachen Entzündungen vom Zahnfleisch bis hin zu einem Abszess an der Zahnwurzel. Eine Zahn-Entzündung ist ein Begriff aus dem Volksmund, wobei meist eine Entzündung vom Zahnnerv bzw. Pulpitis gemeint ist. Der Entzündungsherd im Mund ist prädestiniert dazu, sich auf den ganzen Körper auszudehnen, denn jedes Gewebe hat immer auch Kontakt zu Blutgefässen und Lymphe und somit zum ganzen Organismus vom Mensch. Ein Entzündungsherd im Mund setzt Bakterien frei, die auch Herz und Gefässen schaden können. Bei Zahnfleischbluten und gereizten Zähnen besteht der Verdacht einer Parodontitis (Parodontose), was eine Zahnbetterkrankung (-itis) ist und nicht nur das Risiko von Zahnverlust und einem Zahnlückenstand birgt, sondern kann auch das Herz gefährden, denn das Risiko für einen Herzinfarkt ist bei Parodontitis-Patienten gegenüber Menschen mit gesundem Zahnfleisch deutlich erhöht. Durch Entzündungsherde im Mund können die unterschiedlichsten Krankheiten entstehen.

Entzündungsherd durch toten Zahn

Besonders starke Auswirkungen haben Entzündungsherde durch Giftstoffe und Bakterien, die durch einen wurzeltoten Zahn bei geschwächtem Körper Krankheiten auslösen kann.

Ursache von toten Zähnen ist das Absterben vom Gewebe vielfach durch eine Entzündung der Pulpa (Pulpitis) Ein chronischer Entzündungsherd im Mund wird darum auch in der Zahnmedizin als abnormer Ort mit gestörter Nervenfunktion bezeichnet, doch wird vielfach die Zahnbehandlung nicht in die ganzheitliche medizinische Betrachtung mit einbezogen. Wurzelbehandelte oder tote Zähne sind vielfach chronische Entzündungsherde und können Bakterien, Abbauprodukte und Gifte kontinuierlich in die Blutbahn bringen, die wiederum können an anderen Körperstellen Entzündungen hervorrufen, womit sich Lymphknoten und Abszesse bilden können. Ein Abszess ist ein eitriger Entzündungsherd, der sich vom umliegenden Gewebe abgekapselt hat. Bakterien im Mund können daraus eine Blutvergiftung auslösen. Mehr Beschwerden und Krankheiten als vermutet lassen sich auf einen erkrankten oder abgestorbenen Zahn zurückführen, denn ein Entzündungsherd führt langfristig immer zu einer gestörten Immunabwehr. Wurzelbehandelte Zähne oder tote Zähne sind oft chronische Entzündungsherde, die Bakterien, Abbauprodukte und Gifte kontinuierlich in die Blutbahn bringen können, was wiederum an anderen Körperstellen Entzündungen hervorrufen kann. Die Bakterien können in Knoten und Abszessen wie auch selbst eine Blutvergiftung auslösen. Besonders starke Auswirkungen haben Giftstoffe und Bakterien, ausgelöst durch einen wurzeltoten Zahn, bei bereits geschwächten Körpern, so sind Patienten mit chronischen Krankheiten oder auch Krebspatienten besonders anfällig.

Entzündungsherd durch Granulom

Unter einem Granulom versteht man einen Entzündungsherd an der Zahnwurzel bzw. Zahnwurzelspitze.

Granulome entsteht an Zähnen mit abgestorbenem Zahnnervengewebe, die bereits wurzelbehandelt sein können. Vielfach wachsen Granulome eine Zeit lang schmerzfrei, so dass eine Früherkennung schwierig ist, denn Ursachen von einem Granulom sind Bakterien, die sich im Inneren der Wurzelkanäle ausbreiten und in den umgebenden Kieferknochen übertreten. An der Wurzelspitze wird eine Entzündung  hauptsächlich bei nervtote Zähne ausgelöst, deren Zahnnerv wegen einer akuten oder früheren tiefen Zahn-Karies, oder einem Trauma wie Schlag oder Sturz abgestorben ist (Abgestorbener Zahnnerv nach Zahnunfall), was kürzer oder länger zurückliegen kann. Ein Granulom kann auch an bereits wurzelbehandelten Zähnen entstehen, wenn in dem komplizierten Hohlraumsystem der Wurzelkanäle und ihrer Verzweigungen zu viele Bakterien verblieben sind oder die Wurzelbehandlung unzureichend war. Im Körper können sich auch niedriggradige Entzündungsherde entwickeln, die als versteckte Entzündungsherde bezeichnet werden und langfristig das Körpergewebe und die Abwehrkräfte schädigen können. Vom versteckten Entzündungsherd aus, können fast alle Körpergewebe, Blutgefässe, Nervenzellen, Gelenke und Schleimhäute geschädigt werden und so kann der Arzt über versteckte Entzündungsherde eine fundierte Diagnose erstellen.

Zahnsanierung in Dämmerschlaf-Narkose

 Die Schlafnarkose beim Zahnarzt während der Zahnbehandlung ist bei Zahnarztangst die beste Variante. Unter einer Zahnsanierung versteht man beim Zahnarzt eine Zahnrestaurierung durch Zahnfüllungen, Wurzelbehandlungen oder das Verblenden der Zähne mit Veneers. Unter einer Komplettsanierung versteht man meist eine Zahnbehandlung, bei der die Hälfte der Zähne sanierungsbedürftig sind oder durch Zahnersatz ersetzt werden müssen, was vielach bei Zahnarztangst der Fall ist, wo eine Gebisssanierung notwendig wird, den durch die Sanierung der Zähne wird die Lebensqualität erhöht. Weitere Informationen über die Behandlung bei ZahnarztangstAngstbewältigung bei Phobie, Methoden bei Zahnarztphobie und Schlafnarkose beim Zahnarzt erhalten Sie bei OPTI-DENT unter Fachberatung Zahnarztangst und Fachberatung Zahnmedizin.