Efferent, Afferent, Medizin, Zahnmedizin

Efferent ist in der Medizin ein Begriff für herausführend und wird häufig im Zusammenhang mit Nerven, die Impulse aus dem Zentralnervensystem an die Peripherie weiterleiten gebraucht.

Nach der Richtung der Erregungsleitung werden unterschieden Afferenzenzum Nervenzentrum hin“ (Zentralnervensystem) von den Efferenzen, die vom Zentralnervensystem in die Peripherie führen. Neurophysiologisch werden die Fortsätze von Nervenzellen als Efferent (hinausführend) bezeichnet, die Signale fortleiten bzw. und an andere Zellen weitergeleiten. Impulse die vom Zentralnervensystem in die Peripherie geleitet werden können als Efferenzen bezeichnet werden, denn mit der Bezeichnung Efferenz bzw. efferent versteht man die Weiterleitung von Informationen als "neuronale Efferenzen" oder Substanzen als "efferente Blutgefässe" von einer definierten Struktur weg. Das Gegenteil von efferent ist afferent, das die  Richtung der Signalleitung im Körper vom Mensch bezeichnet für die unterschiedlichen Ebenen und Strukturen und "Affiziert" bedeutet verändert oder Krankhaft befallen. Afferente Nervenfasern leiten Impulse über Veränderungen im Organismus bzw. alle Erregungen von Organen, Sinnesorganen, Geweben oder Rezeptoren wie auch aus der Umwelt an das Zentralnervensystem. Die Lokalanästhesie beim Zahnarzt verfolgt das Ziel der Schmerzausschaltung durch Unterbrechung der Schmerzleitungsfunktion von Nerven bzw. afferenten Fasern. Die Funktionsunterbrechung von motorischen Nervenfasern (efferenten) kann bei einigen Verfahren "Neuraltherapie" eine Ausschaltung der aktiven Beweglichkeit der betreffenden Muskeln bewirken. Beim Zahnarzt werden als Leitungsanästhesien Verfahren bezeichnet, die durch die Injektion von Anästhetika in die unmittelbare Nähe von Nerven die Weiterleitung von Schmerzimpulsen in afferenten Nervenfasern hemmen. Bei der Anästhesie einer Zahnbehandlung wird die Leitungsanästhesie in der Zahnmedizin als örtliche Betäubung, bei welchem nicht der Zahnnerv an der Eintrittsstelle in die Zahnwurzel sondern schon vorher, bevor er in den Kieferknochen (Alveolarfortsatz) eintritt betäubt wird.







Zahnbehandlung im Dämmerschlaf

Die Schlafnarkose während der Zahnbehandlung ist bei grosser Zahnarztangst (Phobie) meist die beste Variante, wobei es viele Angstgründe gibt. Wer Zahnarztangst hat, sollte die Ängste dem Zahnarzt bereits vor der Zahnbehandlung bei der Anmeldung mitteilen, damit der Zahnarzt genügend Zeit einplanen kann. Das Vertrauen zum Zahnarzt ist bei Zahnarzt-Angst sehr wichtig, sodass eine vorgängige kostenlose Angstberatung (Hilfe bei Zahnarztangst) sehr sinnvoll sein kann, damit ein guter Zahnarzt gefunden wird, der viel Verständnis und Erfahrung mit Zahnarztangst hat, aber auch eine Dämmerschlafnarkose anbieten kann. Weitere Informationen über die Behandlung bei Zahnarztangst und Schlafnarkose beim Zahnarzt erhalten Sie bei OPTI-DENT unter Fachberatung Zahnmedizin und Fachberatung Zahnarztangst.