Beweislast

Grundsätzlich muss der Patient beweisen, dass der Zahnarzt gegen die Regeln zahnärztlicher Kunst verstossen oder seine Sorgfaltspflicht verletzt hat. Im Haftungsprozess muss der Patient seine Ansprüche gegen den Zahnarzt geltend machen. Es kann im Einzelfall bis zu einer Beweislastumkehr führen (Grundsatz der Waffengleichheit), insbesondere wenn der Zahnarzt seine Berufspflicht verletzt hat und dies für den Schaden kausal (ursächlich) sein könnte. Anscheinsbeweis: Teilweise Verlagerung der Beweislast auf den Zahnarzt bei Verletzung von Berufspflichten als Ursache für Schaden (unterlassene Aufklärung) oder bei groben Behandlungsfehlern. Er hat zu belegen, dass ein typischer Schaden nicht auf seinen Fehler zurück geht. Zeugnisverweigerungsrecht: Ein Zahnarzt kann zur Aussage im Prozess nicht gezwungen werden, wenn die ärztliche Schweigepflicht dem entgegen steht.

Zahnbehandlung im Dämmerschlaf

Die Schlafnarkose während der Zahnbehandlung ist bei grosser Zahnarztangst (Phobie) meist die beste Variante, wobei es viele Angstgründe gibt. Wer Zahnarztangst hat, sollte die Ängste dem Zahnarzt bereits vor der Zahnbehandlung bei der Anmeldung mitteilen, damit der Zahnarzt genügend Zeit einplanen kann. Das Vertrauen zum Zahnarzt ist bei Zahnarzt-Angst sehr wichtig, sodass eine vorgängige kostenlose Angstberatung (Hilfe bei Zahnarztangst) sehr sinnvoll sein kann, damit ein guter Zahnarzt gefunden wird, der viel Verständnis und Erfahrung mit Zahnarztangst hat, aber auch eine Dämmerschlafnarkose anbieten kann. Weitere Informationen über die Behandlung bei Zahnarztangst und Schlafnarkose beim Zahnarzt erhalten Sie bei OPTI-DENT unter Fachberatung Zahnmedizin und Fachberatung Zahnarztangst.