Bioverträglichkeit Zahnmedizin

Die Bioverträglichkeit "Biokompatibilität" beschreibt den Grad der Gewebeverträglichkeit eines in den Körper eingesetzten oder mit seiner Oberfläche in Kontakt kommenden Werkstoffs wie Zahnimplantate oder Medikament.

Das Dentalmaterial ist dann bioverträglich, wenn es sich nach der Zahnbehandlung im Körper neutral verhält, sodass allergischen oder toxische Reaktionen z.B. bei Zahnimplantaten auch nach Jahren ausbleiben. Die meisten Zahnimplantate sind aus Titan, für den menschlichen Körper kann auch Titan unverträglich sein, auch wenn es nach wissenschaftlicher Lehrmeinung keine Allergien auf Titan gibt, da Titan wie ein körpereigenes Gewebe angenommen wird.. Der Werkstoff Keramik besitzt eine sehr gute Bioverträglichkeit, ebenso wie Titan, was auch der Grund ist, dass bei der Zahnimplantologie das Titanimplantate und in letzter Zeit immer mehr Keramikimplantate gesetzt werden. Biokompatibilität bedeutet, dass eine Prüfung von Zahnersatzmaterial den Nachweis der Körperverträglichkeit erbringen muss und so gibt es die Biokompatibilitätsprüfung zur Prüfung der Bioverträglichkeit, was bei Implantaten sehr wichtig ist, damit kein Implantatverlust entsteht. Zahnimplantate mit Zahnersatz wie, Zahnkronen und Zahnbrücken müssen, damit keine Abwehrreaktionen vom Gewebe entstehen eine hohe Bioverträglichkeit aufweisen. Biologische Verträglichkeit bedeutet Gewebeverträglichkeit, Dentalmaterialien sind im Mund aber alle mehr oder weniger stark löslich durch den Speichel, je nach PH-Wert vom Speichel sowie dem Abrieb beim Kauen. Keramik und Titan, gefolgt von goldhaltigen Legierungen gehören zu den Zahnersatzmaterialien welche die höchste Bioverträglichkeit aufweisen.

Bioästhetischer Zahnersatz

Dentalmaterialien und bioästhetischer Zahnersatz (Bioästhetik) gelten nur dann als bioverträglich, wenn sehr minimale Mengen in Lösung gehen, sodass langfristig keine negativen Auswirkungen zu befürchten sind.

Goldhaltige Legierungen enthalten ausser Gold noch weitere Bestandteile wie das Wort Legierung besagt, sodass diese Legierungen in seltenen Fällen auch allergische oder toxische Reaktionen auslösen können. Mundbeständigkeit von Zahnersatzmaterial und damit die Bioverträglichkeit ist abhängig von der Materiallegierung, von der Verarbeitung durch den Zahntechniker im Dentallabor und dem Zahnarzt sowie dem Herstellungsverfahren und im Besonderen von den individuellen Bedingungen im Mund vom Zahnpatient. Je nach Legierung bzw. Vermischung zweier oder mehrerer Metalle, Herstellung und Verarbeitung vom Dentalmaterial ergibt sich der Grad der Biokompatibilität bzw. Gewebeverträglichkeit die aber wegen der Wechselwirkung mit dem Speichel unterschiedlich sein kann, so sind Elektrolyte durch Zahnmetalle keine Seltenheit. Durch galvanische Mundströme entsteht eine Mundbatterie, was Schleimhautreizungen und Nervenschmerzen verursachen kann.  Auch wenn die Bioverträglichkeit von Gold sehr hoch ist, kann Gold zusammen mit anderen Metallen wie Amalgam durch den leitenden Speichelfluss, sich als Störfaktor auswirken und so kann es auch zur langsamen Auflösung vom Zahnersatzmaterial aus Metall kommen, denn wenn ein Zahnpatient verschiedene metallische Zahnersatzmaterialien im Mund hat, so entstehen zwischen diesen Metallen galvanische Ströme, sodass die Biokompatibilität im Mund nicht mehr gegeben ist. Der Epikutantest oder Patch-Test ist ein Allergietest durch die eine Kontaktallergie zu Zahnersatzmaterialien bzw. Dentallegierungen festgestellt werden kann.

Preisüberwacher für Zahnarztpreise

Der beste Preisüberwacher der Zahnärzte für Zahnarzt-Preise und Zahnersatz-Kosten ist die Konkurrenz.

Bei Zahnersatz spielen die Kosten vom Dentallabor eine wichtige Rolle, denn die Herstellung von Zahnersatz ist meist sehr Arbeitsintensiv. Beim Zahnarztvergleich werden meist grosse Preisunterschiede festgestellt, im Besonderen die Zahnsanierungs-Kosten, doch wichtiger als der Zahnarztpreis ist das Vertrauen zum Zahnarzt. Weitere Informationen erhalten Sie bei OPTI-DENT unter Fachberatung Zahnmedizin.