Aktinomykose Aktinomyzeten Strahlenpilz Zahnmedizin

Aktinomykose ist eine lokale oder systemische Krankheit mit chronischem Verlauf.

Aktinomykose wird als Mischinfektion unter anderem von Bakterien im Mund aus der Gruppe der Aktinomyzeten verursacht, wobei der Erreger zur normalen Mundflora beim Mensch gehört wie auch im Maul von Tieren, denn die Aktinomyzeten können sich vorallem in sauerstoffarmen Geweben sehr gut vermehren. Die Erreger können durch Hautrisse oder kleine Verletzungen der Haut tief in das Gewebe eindringen. Ursache für eine Aktinomykose kann eine Zahnextraktionein Zahnunfall, eine Bissverletzung oder ein Abszess im Mundbereich sein. Zu Abszessen und Blasenbildung kann es im Mundbereich nur kommen, wenn der Erreger über Verletzungen der Mundschleimhaut in die Schleimhaut eindringen kann, denn die Krankheit Aktinomykose ist nicht ansteckend. Die Aktinomykose ist als unangenehme und gefährliche Krankheit, eine seltene chronisch-fortschreitende Infektionskrankheit und ist mit eitrigem und granulomatösem Erscheinungsbild. Aktinomykose ruft geschwulstartige Wucherungen an der Mundschleimhaut und an kariösen Zähnen hervor. Im Normalfall tritt eine Aktinomykose-Infektion nur bei einer Schwächung vom Immunsystem durch andere Erkrankungen auf, sodass AIDS-Kranke besonders häufig von dieser Krankheit betroffen sind, die Infektionskrankheit ist aber normalerweise nicht ansteckend, denn Auslöser von Aktinomykose sind meist Verletzungen am Gewebe,was im Extremfall zur Kieferklemme und Fistelbildung führen kann. Die Aktinomykose in der Mundhöhle und im Halsbereich ist mit über 90 Prozent die häufigste Form der InfektionenAktinomykose kann zahlreiche Tierarten befallen, selten jedoch Wildtiere und kann in sehr seltenen Fällen auf den Menschen übertragen werden und durch den Mundspeichel die Lunge befallen. Die Hauptkomplikation besteht in der bei der Aktinomykose vorkommenden Fistel, wodurch die Erreger in den Blutkreislauf gelangen, so dass die Krankheit den ganzen Körper betreffend kann. Die Aktinomykose kommt bei älteren Menschen sowie bei Kindern und Jugendlichen eher selten vor, sie kann aber in allen Kontinenten auftreten.

 Strahlenpilz

Aktinomykose wird in der Zahnmedizin auch als Strahlenpilz bezeichnet und ist meist eine Mischinfektion.

Der Name Strahlenpilz verdankt sich dem Umstand, dass man sie früher mit einer Pilzerkrankung verwechselte, was jedoch unzutreffend ist, da der Erreger kein Pilz, sondern Bestandteil der normalen Mundflora ist. Wegen der Bildung langer verzweigter Fäden beim Strahlenpilz wurden die Bakterien der Gattung Actinomyces lange als Pilze angesehen. Der Strahlenpilz ist ein grampositives, verzweigtes Stäbchenbakterium. Aktinomykose ist eine lokale oder systemische Krankheit mit chronischem Verlauf, eitriges und granulomatöses Erscheinungsbild. Früher hatte man angenommen, dass es sich um eine Pilzinfektion (Pseudomykose) handele, die Aktinomykose ist aber eine bakterielle anaerobe und aerobe Mischinfektion, die vor allem durch den Keim Actinomyces israelii wie auch anderen Actinomyzeten hervorgerufen wird. Dieser gehört zur normalen Mundflora beim Mensch und dringt bei einer Verletzung der Mundschleimhaut in tiefere Gewebeschichten ein. Wenn der "Strahlenpilz" an diesen Eintrittspforten eindringt, kann er im Gewebe eine Entzündung hervorrufen. Die Hauptkomplikation besteht in der bei der Aktinomykose vorkommenden Fistel (Zahngeschwür) oder Wurzelgranulom, wodurch die Erreger in den Blutkreislauf gelangen, sodass die Krankheit den ganzen Körper betreffend kann. Wenn der Speichel in die Lunge kommt, so kann sich dort die Krankheit ausbreiten und zur Lungenentzündung führen. Die Strahlenpilzkrankheit bzw. Aktinomykose ist eine selten vorkommende, chronische Entzündung, die meist im Bereich vom Kieferwinkel beginnt. Charakteristisch sind dabei harte Knoten unterhalb einer geröteten Haut die sich verwandeln und mit der Zeit zu einem eitrigen Abszess bildet der nach aussen durchbrechen kann, denn unter einem Abszess versteht man eine Eiteransammlung im Körpergewebe wie beim Taschenabszess, Zahnabszess, Zungenabszess, Parodontalabszess, Pulpaabszess oder Kieferabszess. Die Lymphknoten sind in der Normalerweise nicht vergrössert, können sich durch die Entzündung weiter ausbreitet und den Kieferknochen schädigen. Befällt der Strahlenpilz Darm oder Lunge, so kommt es zu Symptomen wie Fieber, Schüttelfrost und Gewichtsverlust. Wenn die Infektion im Kopfbereich stattfindet, treten diese Allgemeinsymptome nur selten auf.



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