Atrophie, Atrophia, Kiefer-Knochenschwund Zahnmedizin

Unter dem medizinischen Begriff Atrophie ist die Schrumpfung von einem Organ zu verstehen.

Atrophie (Atrophia) bedeutet Gewebsschwund bzw. Knochenschwund vom Kiefer und kann durch Abnahme der Zellzahl (Hypoplasie) mit oder ohne gleichzeitige Veränderungen in der Zellstruktur auftreten, so auch bei der Alveolaratrophie die auch als Alveolarkammatrophie oder Kieferatrophie bezeichnet wird. Der  Fachbegriff Atrophie (Atrophie "Kiefer" / Atrophia "Atropie" ) steht für einen Gewebeschwund, der den ganzen Körper betreffen kann. Atrophie kann Muskeln, Zahnfleisch oder Knochenmasse betreffen wie der Kieferknochen der sich zurückbilden kann, sodass es bei einem Kieferknochenschwund für das Setzen von Zahnimplantaten einen Kieferknochenaufbau braucht. Hypertrophie bzw. Hyperplasie ist das Gegenteil einer Atrophie, wo eine Kieferatrophie durch Kieferzysten, entzündliche Prozesse, längere Zahnlosigkeit, oder Knochenverlust durch chirurgische Eingriffe (Weisheitszahnentfernung) entstehen kann. Wenn Zähne verloren gehen, baut der Körper den nicht mehr belasteten Kieferknochen ab, so dass für Implantate ein Kieferknochen-Aufbau erforderlich sein kann. Bei der Zahnsanierung bieten normale Zahnimplantate mit Implantatkrone den beste Kaukomfort und Sprechkomfort, denn Implantate sind eine Imitation der natürlichen Zähne.

Kiefer-Atrophie verhindern durch Implantate

Mit dem Begriff Atrophie wird in der Pathologie ein wahrnehmbarer Gewebeschwund durch eine Verminderung der Zellen in Geweben bezeichnet (Atrophia = Abmagerung, Auszehrung, Nahrungsmangel, Verkümmerung).

Atrophie ist ein medizinischer Fachbegriff und bedeutet eine Verschlechterung der Zellstruktur, denn unter der Atrophie der Muskulatur (atrophiert) wird die Verminderung der Skelettmuskelmasse verstanden. Atrophien können sehr unterschiedliche Ursachen haben, so können es genetische Defekte, Krankheiten, Traumen (Zahnunfall), Alter oder Minderversorgung mit Nährstoffen (Trophik) sein. Um eine Atrophie vom Kiefer bei Zahnverlust vermeiden zu können, sollte möglichst rasch ein Zahnimplantat als künstliche Zahnwurzel (Zahnwurzel-Ersatz) an der der betroffenen Stelle eingesetzt werden. Zahnimplantate sind für die Knochensubstanz von grosser Bedeutung und sollten eingesetzt werden, noch vor der Kiefer von einer Inaktivitätsatrophie betroffen ist, damit keine Kieferknochen-Regeneration (Augmentation) notwendig wird. Mit Zahnimplantaten als Nachbildung vom natürlichen Zahn bewirkt man eine natürliche Druckbelastung auf den Kieferknochen, so dass ein starker Kieferknochenschwund verhindert werden kann, da durch die Implantate der Kiefer besser durchblutet wird. Mit Durchmesser-reduzierten Mini-Implantate zur Fixation von Totalprothesen oder dem All-On-4 System kann ein Kieferschwund und damit auch ein Kieferproblem meist nicht verhindert werden. Damit nicht ein eingefallenes Gesicht mit Gesichtsfalten entsteht, ist bei der Zahnsanierung für die Gesichtsästhetik auch die Ausformung vom Zahnbogen wichtig.

 



Zahnbehandlung im Dämmerschlaf

Die Schlafnarkose während der Zahnbehandlung ist bei grosser Zahnarztangst (Phobie) meist die beste Variante, wobei es viele Angstgründe gibt. Wer Zahnarztangst hat, sollte die Ängste dem Zahnarzt bereits vor der Zahnbehandlung bei der Anmeldung mitteilen, damit der Zahnarzt genügend Zeit einplanen kann. Das Vertrauen zum Zahnarzt ist bei Zahnarzt-Angst sehr wichtig, sodass eine vorgängige kostenlose Angstberatung (Hilfe bei Zahnarztangst) sehr sinnvoll sein kann, damit ein guter Zahnarzt gefunden wird, der viel Verständnis und Erfahrung mit Zahnarztangst hat, aber auch eine Dämmerschlafnarkose anbieten kann. Weitere Informationen über die Behandlung bei Zahnarztangst und Schlafnarkose beim Zahnarzt erhalten Sie bei OPTI-DENT unter Fachberatung Zahnmedizin und Fachberatung Zahnarztangst.