Antibiogramm, Resistogramm, Antibiotika, Zahnmedizin

Das Antibiogramm (Resistogramm) ist ein Mikrobiologischer Nachweis der Empfindlichkeit von einem Bakterienstamm gegen bestimmte Antibiotika.

Gesunde Zähne, Zahnfleisch und die Mundflora sind für die Gesundheit vom Mensch sehr wichtig, denn Zähne und Mundflora bilden ein Zusammenspiel, wo eine gute Balance der Mundflora (Bakterienflora) für den gesamten Organismus wichtig ist, denn der Mund stellt eine wichtige Verbindung zwischen der Aussenwelt und dem Körperinneren dar. Das Innere der Mundhöhle ist mit einer Mundschleimhaut ausgekleidet, wo auf den Zähnen und dem Zungenbelag eine Ansammlung von Mikroben (Mikroorganismen auf Zungenbelag) wie Bakterien, Viren und Pilze vorhanden sind. Das Antibiogramm ist ein mikrobiologischer Labortest zur Antibiotika-Resistenzbestimmung gegenüber verschiedenen Krankheitserregern (Krankheitskeimen). Wenn eine aggressive Form einer Zahnfleischentzündung mit Zahnfleischbluten und tiefen Zahnfleischtaschen wie auch Mundgeruch entsteht, kann nur noch ein Antibiotikum helfen. Die Durchführung von einem Antibiogramm ist bei infizierten Implantaten und Knocheninfektionen wichtig, wie auch bei septischen Krankheitsbildern. Die Anfangsbehandlung beim Zahnarzt kann mit einem Antibiotikum (Antibakterielle Wirkung) nur für einen bestimmten Zeitraum wirksam sein, da Antibiotika auf lange Sicht zu Nebenwirkungen führen kann, da man auch nützliche Darmbakterien abtötet, was längerfristig eine Schwächung vom Immunsystem bedeutet und damit weitere Infekte entstehen können Ein Antibiogramm ist das Ergebnis einer Resistenzbestimmung gegen Antibiotika und wird vor jeder Antibiotikatherapie empfohlen. Antibiogramm ist ein Begriff aus der Zahnmedizin, denn nur durch die Keimgewinnung und Resistenztestung ist eine gute Wahl der zur Behandlung einer Infektion geeigneten Antibiotika möglich. Die Gewinnung von Körpermaterial ist eine wichtige Voraussetzung, damit aus die pathogene Keime (Krankheitsauslösende Keime) in ausreichender Zahl gezüchtet werden können. Beim Antibiogramm (Resistogramm) gibt es verschiedene Methode zur Analyse, wo der Zahnarzt Informationen über die Widerstandsfähigkeit gegenüber Krankheitserregern erhält, wie auch über Antibiotika gegenüber den Krankheitserregern durch die Mikrodilutionsmethode oder den Agardilutionstest, wo pro Antibiotikum zwei Konzentrationen bzw. Grenzkonzentrationen getestet werden.

 





 

Zahnbehandlung im Dämmerschlaf

Die Schlafnarkose während der Zahnbehandlung ist bei grosser Zahnarztangst (Phobie) meist die beste Variante, wobei es viele Angstgründe gibt. Wer Zahnarztangst hat, sollte die Ängste dem Zahnarzt bereits vor der Zahnbehandlung bei der Anmeldung mitteilen, damit der Zahnarzt genügend Zeit einplanen kann. Das Vertrauen zum Zahnarzt ist bei Zahnarzt-Angst sehr wichtig, sodass eine vorgängige kostenlose Angstberatung (Hilfe bei Zahnarztangst) sehr sinnvoll sein kann, damit ein guter Zahnarzt gefunden wird, der viel Verständnis und Erfahrung mit Zahnarztangst hat, aber auch eine Dämmerschlafnarkose anbieten kann. Weitere Informationen über die Behandlung bei Zahnarztangst und Schlafnarkose beim Zahnarzt erhalten Sie bei OPTI-DENT unter Fachberatung Zahnmedizin und Fachberatung Zahnarztangst.