Abrasivität, Schmirgelwirkung Zahnpasta

Die Abrasivität bezeichnet die Fähigkeit einer Zahnpaste, Oberflächen abzuschmirgeln und wird mit dem RDA-Wert ausgedrückt.
Je höher der RDA-Wert einer Zahnpaste ist, desto höher ist die Abrasivität der Zahnpasta und umso stärker schmirgelt sie. Durch diesen Mechanismus werden beim Zähneputzen, Zahnbeläge (Bakterielle Plaque) entfernt, damit möglichst wenig Zahnstein entsteht. Durch Zähneputzen kann der Zahnschmelz nicht angegriffen werden, nur zu abrasive Zahnpasten können bei freiliegenden Zahnhälsen das weichere Dentin (Zahnbein) abtragen. Hohe Abrasivität kann durch Substanzen (Zahnpasta) bei der Zahnpflege mit hohem Anteil von Abrasionsstoffen (Bimsstein), die Zahnhartsubstanz oder Kunststoff abscheuern.

Abrasivität bedeutet Schmirgelwirkung

Abrasivität von Zahnpasten bedeutet in der Zahnmedizin Schmirgelwirkung am Zahn, womit der Zahnabrieb bzw. Materialverlust an der  Oberfläche vom Zahn  oder auch am Zahnersatz infolge Reibung gemeint ist.

Abrasivität ist die Abnutzung bzw. Schmirgelwirkung (engl. abrasive property) und ist in der Zahnmedizin hauptsächlich im Zusammenhang mit der Schmirgelwirkung von Zahnpasten gebräuchlich. Messungen erfolgen zum Vergleich nach den so genannten RDA-Werten (RDA = Radioactive Dentin Abrasion), denn je höher dieser Wert ist, umso stärker ist die gewünschte Schmirgelwirkung zum Entfernen von Zahnbelägen und sonstigen Verunreinigungen.

RDA-Werte bei Zahnpasten

RDA-Werte von 30 gelten bei Zahnpasten als gering abrasiv, solche mit Werten zwischen 70 u. 80 werden als mittel-abrasiv bezeichnet und Werte über 100 gelten als stark abrasiv.

Die Abrasivität ist in Zahnpasten meist vom zugesetzten Bimsstein abhängig, denn "Abrasio dentium" (lat. abrasio „Abnutzung“ oder „Abschaffung“) bezeichnet in der Zahnmedizin einen Verlust von Zahnhartsubstanz durch Reibung. Bei einem intakten Zahnschmelz können die mechanischen Abrasionsstoffe wenig Schaden anrichten, da der Zahnschmelz sehr viel härter ist. Gefährlich kann die Abrasion bei freiliegenden Zahnhälsen verbunden mit einer falschen Zahnpflege und einer zu harten Zahnbürste sein. Freiliegende Zahnhälse sind empfindliche Zahnhälse und durch gereizte Zahnnerven auch schmerzende Zahnhälse. Empfindliche Zahnhälse reagieren auf stark abrasive Zahnpasten sofort mit einer Überempfindlichkeit, meist weil die Zahnhälse nicht mehr genügend durch Zahnfleisch oder Zahnschmelz als natürlicher Schutzmantel (Zahnbeschichtung) vor heiss, kalt, süss oder sauer geschützt sind. Bei der Professionellen Zahnreinigung ergibt sich ein Dentinverlust zwischen 0,24 µm und 1,48 µm. Damit liegt der so verursachte Dentinverlust unter den Abrasionswerten, die zum Beispiel durch das tägliche Zahnreinigung mit zwischen 4 µm und 35 µm in der Woche entstehen. Siehe auch Abrasionsfestigkeit und Abrasionen.

Zahnsanierung in Dämmerschlaf-Narkose

 Die Schlafnarkose beim Zahnarzt während der Zahnbehandlung ist bei Zahnarztangst die beste Variante. Unter einer Zahnsanierung versteht man beim Zahnarzt eine Zahnrestaurierung durch Zahnfüllungen, Wurzelbehandlungen oder das Verblenden der Zähne mit Veneers. Unter einer Komplettsanierung versteht man meist eine Zahnbehandlung, bei der die Hälfte der Zähne sanierungsbedürftig sind oder durch Zahnersatz ersetzt werden müssen, was vielach bei Zahnarztangst der Fall ist, wo eine Gebisssanierung notwendig wird, den durch die Sanierung der Zähne wird die Lebensqualität erhöht. Weitere Informationen über die Behandlung bei ZahnarztangstAngstbewältigung bei Phobie, Methoden bei Zahnarztphobie und Schlafnarkose beim Zahnarzt erhalten Sie bei OPTI-DENT unter Fachberatung Zahnarztangst und Fachberatung Zahnmedizin.