Zungenentzündung

Eine Zungenentzündung ist eine entzündliche Veränderungen der Zungenoberfläche.

Als Zungenentzündung werden zahlreiche entzündliche Veränderungen der Zungenoberfläche bezeichnet deren Ursachen vielfältig und häufig zu keinem bestimmten Krankheitsbild zugeordnet werden können. Für Zungenentzündung lautet der medizinische Ausdruck Glossitis und ist eine Chronische oder akute Entzündung der Zungenschleimhaut, z.B. nach Verletzungen der Zunge z.b bei Prothesenstomatitis, oder als Begleiterkrankung bei Scharlach (Erdbeerzunge) etc. Die Entzündung der Zungenschleimhaut kann auch in Verbindung mit einer Stomatitis (Entzündung der Mundschleimhaut) auftreten. Die Zunge wird glatt und kirschrot, kann anschwellen, brennen oder schmerzen. Durch Entzündungen versucht der Körper, schädigende Einflüsse zu beseitigen. Dazu wird das betroffene Gewebe stärker durchblutet, wodurch es sich rötet und anschwillt. Die Zungenentzündung ist vielfach eine harmlose Entzündung des Zungenmuskels und der Schleimhaut infolge einer Verletzung durch Zungenbiss oder defekte Zahnprothesen, die schnell abheilt, wenn die auslösende Ursache wegfällt. Auslöser sind meist örtliche Reizungen durch scharfe Zahnkanten, Zahnstein oder durch verschiedene Metall-Legierungen (Quecksilber, Nickel, Chrom), die bei einer Zahnsanierung verwendet wurden. Häufig werden die gereizten Stellen noch zusätzlich durch Bakterien infiziert. Bei einer Zungenentzündung handelt es sich um entzündliche Veränderungen der Zungenschleimhaut, im Besonderen bei Infektionskrankheiten ist sie häufig von Entzündungen der Mundschleimhaut und des Zahnfleisches (Gingivitis) begleitet. Bei Kindern tritt häufig eine akute Zungenentzündung auf, wobei die Zunge dunkelrot und evt. angeschwollen und manchmal von Aphthen übersät ist. Dabei handelt es sich um runde, offene Stellen auf der Mundschleimhaut, die bis linsengross sind. Es kann zu Schluckbeschwerden und unangenehmen Geschmack im Mund kommen. Bei Erwachsenen ist die Entzündung der Zunge häufig chronisch und kann Vorbote einer perniziösen Anämie, das Zeichen einer Zöliakie oder auch einer Eisenmangel-Anämie sein.

Therapie bei Zungenentzündung

Bei der Zungenentzündung muss eine Desinfektion und Reinigung erfolgen. Mechanische Reizungen sind durch den Zahnarzt ausschalten zu lassen, denn eine regelmässige Mundhygiene wirkt nur vorbeugend. Eine Linderung der Beschwerden bei Zungenentzündungen bringen Mundspüllösungen mit dreiprozentiger Wasserstoffperoxid-Lösung, Salbeitee oder Kamillentee sowie Oberflächenbetäubungsmittel und Antibiotika. Die Wirkstoffe der Kamille hemmen und lindern die Entzündungen, so auch die Zungenentzündung.
Glossodynie = Zungenbrennen
Glossoplegie = Zungenlähmung (meist halbseitig)

Zahnsanierung in Dämmerschlaf-Narkose

 Die Schlafnarkose beim Zahnarzt während der Zahnbehandlung ist bei Zahnarztangst die beste Variante. Unter einer Zahnsanierung versteht man beim Zahnarzt eine Zahnrestaurierung durch Zahnfüllungen, Wurzelbehandlungen oder das Verblenden der Zähne mit Veneers. Unter einer Komplettsanierung versteht man meist eine Zahnbehandlung, bei der die Hälfte der Zähne sanierungsbedürftig sind oder durch Zahnersatz ersetzt werden müssen, was vielach bei Zahnarztangst der Fall ist, wo eine Gebisssanierung notwendig wird, den durch die Sanierung der Zähne wird die Lebensqualität erhöht.