Schraubenimplantate als Zahnwurzelersatz

Bei dem Schraubenimplantat handelt es sich um ein Zahnimplantat mit zylinderförmigem Schraubengewinde, das in ein vorgefertigtes Bohrloch im Kieferknochen gesteckt oder geschraubt wird.

Schraubenförmige Implantate als Zahnwurzelersatz sind meist Implantatkörper aus Titan als rotationssymmetrische Zahnimplantate, die als Schraubenimplantate bezeichnet werden. Beim Schraubenimplantat ist das Gewinde aus Titan das auch bei minderer Knochenqualität bzw. bei verringerter Knochenmasse gesetzt werden kann. Das Schraubenimplantat (engl. screw-type implant) ist ein aus Titan gefertigtes Zahnimplantat mit aktivem oder passiven Gewinde. Stufenschrauben erzielen aufgrund vom selbstschneidenden Gewinde die notwendige Festigkeit auch bei nicht optimaler Knochenqualität. Das "gerade Schraubenimplantat" wird als Zahnwurzelersatz in ein vorgefertigtes Bohrloch in den Kieferknochen gesteckt oder geschraubt. Derartige Zahnimplantat-Systeme werden darum auch eher zur Sofortbelastung empfohlen. Das Schraubenimplantat ist also ein sofort belastbares Implantat bzw. nach der Implantation kann der Zahnersatz direkt aufgesetzt werden. Das Schraubenimplantat ist aber ohne Einheilzeit nur bedingt belastbar. Die Schraubenimplantate haben vielfach die Grundform eines Zylinders mit einer apikal Verjüngung um ein besseres Eindrehen zu ermöglichen, weshalb sie auch als "gerade Zylinderimplantate" bezeichnet werden. Das Bränemark Implantat (Brånemark Implantatsystem) ist ein enossales Schraubenimplantat das vielseitiges ist und ist das meist angewandte Implantat-System der Welt. Das Brånemark Implantat-System findet bei der Implantatbehandlung seit 1965 eine klinische Anwendung. Das Schraubenimplantat ist aus Titan in Form eines Zylinders, denn nebst dem Schraubenimplantat gibt es auch noch die Möglichkeit, ein Implantat seitlich in den Kieferknochen einzubringen, sodass man von einem Basal-Implantat spricht, denn Basal bedeutet zur Basis hin orientiert.

Schraubenimplantat mit Einheilpfosten

Nach der Zahnimplantation wird das Zahnfleisch zur "geschlossenen Einheilung" vernäht, damit die Einheilung vom Zahnimplantat im Kieferknochen erfolgen kann.

Bei zweiteiligen Implantaten als Zahnwurzelersatz kann eine einzeitige oder zweizeitige Einheilung erfolgen, denn diese bestehen aus dem Implantat, das in den Kieferknochen eingepflanzt wird und dem Schraubenaufbau. Das Implantat wird mit einem Einheilpfosten verschlossen oder durch den Schleimhautlappen beim Einheilen der Implantate geschlossen. Für die Einheilung vom Schraubenimplantat kann während der Einheilungsphase ein Einheilpfosten mit Gingivaformer (Zahnfleischformer) als Aufbau auf das Implantat zum Formen der Mundschleimhaut eingesetzt werden. Mit dem Gingivaformer wird das Zahnfleisch für die spätere Krone vorgeformt (offene Einheilung). Mit Einheilung vom Implantat ist das Verwachsen vom Kieferknochen mit dem Implantat gemeint, was der Zahnarzt als Osseointegration bezeichnet die im Normalfall 8 bis 24 Wochen dauert. Die Einheilung vom Knochen erfolgt im Unterkiefer wegen der besseren Knochen-Qualität rascher als in Oberkiefer. Die Implantatfreilegung bei zweizeitiger Zahnimplantation ist nur bei der geschlossenen Einheilung erforderlich, womit ein Verbindungspfosten (Abutment) in das Implantat eingebracht wird, damit die Krone später befestigt werden kann.

Zahnbehandlung Deutschland

Eine optimale und günstige Zahnbehandlung in Deutschland gibt es auch an der Schweizergrenze zu Schaffhausen mit günstigem Zahnarzttarif. Die Zahnbehandlung in Deutschland ist eine preisgünstige Alternative zu den Zahnkliniken in Budapest. Die Zahnbehandlung Deutschland ist im Besonderen geeignet bei Zahnarztangst (Zahnarzt-Phobie), wo eine Zahnbehandlung bzw. Zahnsanierung auch in Dämmerschlaf-Narkose oder Vollnarkose erfolgen kann. Weitere Informationen über Behandlung bei Zahnarztangst und Schlafnarkose beim Zahnarzt erhalten Sie bei OPTI-DENT unter Fachberatung Zahnmedizin und Fachberatung Zahnarztangst.