Zahn

Der Fachausdruck für Zahn ist lat. Dens, Dient, Dentes.

Der Zahn ist zusammengesetzt aus Zahnkrone und Zahnwurzel. Beides wird durch den Zahnhals verbunden. Die Zahnkrone ragt es aus dem Zahnfleisch hervor und bildet mit den anderen Zahnkronen das Zahngebiss. Das Gebiss besteht aus Zahnbein und ist mit Zahnschmelz überzogen. Der Übergang der Zahnkrone in die Zahnwurzel wird vom Zahnhals gebildet. Er ist vom Zahnfleisch umgeben. Die im Kieferknochen liegende Zahnwurzel besteht aus Zahnbein und Zahnzement. Jeder Zahn hat eine Zahnhöhle (Pulpahöhle), diese enthält das gallertartige Zahnmark (Pulpa). Durch ein Loch an der Spitze der Zahnwurzel treten Nerven und Gefässe in das Zahnmark ein und sind für die Zahnversorgung zuständig.

Aufgabe der Zähne

Die Zähne haben alle eine Aufgabe, dienen aber hauptsächlich der Nahrungszerkleinerung und beeinflusst die Lautbildung.

Jeder einzelne Zahn hilft mit, das Kausystem in Funktion zu halten, denn geht auch nur ein Zahn verloren bewegen sich die Nachbarzähne von allen Richtungen in die Zahnlücke. Der Zahn dient der Nahrungszerkleinerung und beeinflusst die Lautbildung. Der Zahn setzt sich aus verschiedenen Elementen zusammen: die Krone aus Zahnschmelz bildet das obere Teilstück vom Zahn, die Zahnwurzel liegt im Kieferknochen und ist von Wurzelzement umgeben. Unter dem Zahnschmelz, das die härteste Substanz im menschlichen Körper ist, folgt als zweite Schicht das Dentin, welches die Pulpa (Zahnnerv) umgibt. Zähne gehören zusammen mit den Kieferknochen zum Hartgewebe. Die Gesamtheit der Zähne bildet das Gebiss. Im Erwachsenenalter enthält das bleibende Gebiss 28 bis 32 Zähne, je nachdem, ob die Weisheitszähne angelegt sind (8 Schneidezähne, 4 Eckzähne, 8 Prämolaren und 8-12 Molaren). Das Milchgebiss enthält nur 20 Milchzähne.